Projekt Dezentralisierung Bethesda Landau

Projektskizze

Kurzfassung:

Das Forschungsprojekt untersucht die Umgestaltung und den Veränderungsprozess der Wohneinrichtung ‚Bethesda‘ in Landau. Leitlinien sind u.a. die „Zielvereinbarung Wohnen zur Stärkung gemeindenaher Wohn- und Unterstützungsformen für behinderte Menschen in Rheinland-Pfalz“ und das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (UN-Behindertenrechtskonvention).

In Zusammenarbeit mit ‚Bethesda‘ in Landau, einer Einrichtung der Diakonissen Speyer-Mannheim, entwickelt das Institut für Sonderpädagogik der Universität Koblenz Landau ein Konzept, welches die Verwirklichung des Rechts auf individuelle Teilhabe und den Ausbau ambulanter Angebote für Menschen mit geistiger Behinderung unterstützt.

Im Laufe des Projektes sollen an mehreren Standorten neue Wohnräume für Menschen mit geistiger Behinderung geschaffen werden, die sich stärker am Individuum und seiner Lebenswelt orientieren. Hierbei steht neben der (Weiter-)Professionalisierung der Mitarbeitenden auch die sozialräumliche Orientierung im Vordergrund. Ein besonderes Augenmerk soll im Projektverlauf der Lebenssituation von Menschen mit schweren geistigen und mehrfachen Behinderungen gelten.

 

Projektteam: Prof. Dr. Michael Wagner, Rahel Petereit M.A., in Kooperation mit Prof. Erik Weber, Ev. Hochschule Darmstadt

zuletzt verändert: 04.07.2012 17:41

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