Akademiegespräche: Religion in der Demokratie: Wahrheitsanspruch und freiheitliche Ordnung
Religion ist ein Teil des öffentlichen Lebens in der demokratischen Gesellschaft. Kirchen, jüdische Organisationen und Gemeinden sowie einige andere Religionsgemeinschaften sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Repräsentanten von Religionsgemeinschaften äußern sich zu gesellschaftlichen Fragen. Politikerinnen und Politiker bekennen sich zu ihren religiösen und konfessionellen Prägungen.
Welchen Beitrag leisten Kirchen und Religionsgemeinschaften zur Entwicklung der Demokratie und zur Meinungsbildung in der Zivilgesellschaft? Welche Rahmenbedingungen soll der Staat gewährleisten, damit Religionen sich frei entfalten können – und wo muss er religiösen Geltungsansprüchen Grenzen setzen? In einem säkularen Staat müssen sich Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Einstellungen verständigen und zu einem Konsens gelangen. Wie gelingt das? Wie viel Religion verträgt die freiheitliche Demokratie?
Dr. Mark Chalîl Bodenstein, Islamwissenschaftler, Institut für Kultur und Gesellschaft des Islam, Universität Frankfurt a.M.
Dr. Peter Waldmann, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Rheinland Pfalz
Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, Evangelische Landeskirche in Baden
Prof. Dr. Stephan Goertz, Katholischer Moraltheologe Universität Mainz
| Was |
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| Wann |
19.11.2012 von 19:00 bis 21:00 |
| Wo | Kulturzentrum Altes Kaufhaus, Landau |
| Name | Dr. Annette Knaut |
| Kontakttelefon | 06341-28038414 |
| Teilnehmer |
interessierte Öffentlichkeit |
| Termin übernehmen |
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