Kurzdarstellung der Abteilung Politikwissenschaft

Die Abteilung Politikwissenschaft des Instituts für Sozialwissenschaften ist zentral im Frank-Loebschen Haus untergebracht, ein denkmalgeschütztes Fachwerkgebäude, das aus dem Nachlaß der Familie von Anne Frank stammt. Besonders beeindruckt der reizvolle Innenhof, der von wunderschönen alten Holzgalerien umgeben ist. Es gibt wohl kein anderes politikwissenschaftliches Institut in Deutschland, das auf solch inspirierende Räumlichkeiten verweisen kann.

Überfüllte Hörsäle, Losverfahren für Seminare, Schlangen vor Dozentenzimmern und monatelanges Warten auf Scheine – das gibt es hier nicht. Der Draht zu den Dozenten ist kurz, die Zahl der Seminarteilnehmer überschaubar, eine intensive Betreuung ist gewährleistet.

Politikwissenschaftliche Lehre besteht in Landau nicht nur aus Vorlesungen und Seminaren mit Referaten und Hausarbeiten. Auch Projekt- und Handlungsorientierung wird großgeschrieben: Das heißt, neben einer soliden politikwissenschaftlichen Grundbildung bietet das Institut die Möglichkeit, sich schon früh in Teamarbeit mit Forschungsfragen im Rahmen laufender Projekte auseinanderzusetzen.

Um das hohe Niveau der Lehrveranstaltungen zu halten, werden die Vorlesungen und Seminare am Ende jedes Semesters durch die Studierenden bewertet. Deren Anregungen fließen auf diese Weise kontinuierlich in die Veranstaltungsplanung ein.

Das Institut verfügt über eine Handbibliothek mit grundlegender Literatur und Nachschlagewerken. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Spezialliteratur zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts. Seminar- und Vorlesungsunterlagen werden gesammelt und können zur Prüfungsvorbereitung genutzt werden.

Es gibt ein aktives Studentenleben am Institut.

Sozialwissenschaftliche Forschung spielt eine wichtige Rolle in Landau, und sie findet nicht losgelöst von der Lehre statt. Aktuelle Schwerpunkte sind "Politik und Medien", "Jugend und Politik", und "Regionale jüdische Studien". Neben den Projektseminaren dient auch das regelmäßig angebotene Politikwissenschaftliche Kolloquium dazu, den Studierenden laufende Forschungsprojekte vorzustellen und diese mit ihnen zu diskutieren.

Gerade das Fach Politikwissenschaft muß offen für aktuelle öffentliche Debatten sein. Vor allem auf der Grundlage der Medienberichterstattung thematisiert das Politikwissenschaftliche Kolloquium auch wichtige Fragen der sogenannten Tagespolitik.

Das Institut für Politikwissenschaft hat als Frank-Loeb-Institut Landau an der Universität eine zweite wichtige institutionelle Grundlage. Diese verpflichtet nicht nur zu besonderen Aktivitäten in der Forschung, sondern auch zu öffentlichen Veranstaltungen über aktuelle und wichtige gesellschaftliche Themen. Dabei gelingt es immer wieder, bekannte Politiker für Vorträge und Diskussionen zu gewinnen. So sind zum Beispiel schon der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz oder die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts einer Einladung nach Landau gefolgt.

Insgesamt bestehen vielfältige und intensive Kontakte zu zahlreichen politischen und gesellschaftlichen Institutionen. Dies kommt nicht zuletzt den Studierenden zugute, etwa bei der Durchführung von Exkusionen oder der Vermittlung von Praktika.

last modified Mai 22, 2008 03:17

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