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Forschungsschwerpunkt "Kommunikation, Medien und Politik"

 

Der campusübergreifende und interdisziplinäre angelegte Forschungsschwerpunkt „Kommunikation – Medien – Politik“ beschäftigt sich mit der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der politischen Kommunikationsforschung. Zehn Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen
Kultur- und Sozialwissenschaften, Psychologie (inkl. Kommunikationspsychologie) und Informatik untersuchen aus unterschiedlichen Perspektiven, wie politische Informationen von Individuen wahrgenommen und verarbeitet werden. Rezipientenaktivitäten und individuelle Informationsverarbeitungsprozesse zu verstehen, sind die zentralen Forschungsinteressen. Grundlage für die Beschreibung und Erklärung dieser Prozesse sind Theorien, Ansätze und Konzepte der Medien-, Wahrnehmungs-, Kognitions-, Emotions- und Sozialpsychologie.
Die in den Projekten eingesetzten Methoden sind vielfältig; experimentellen Designs und quantitativen Methoden kommt jedoch eine besondere Bedeutung zu. Rezeption und Verarbeitung politischer Informationen werden aber nicht ausschließlich im Labor, sondern auch unter realweltlichen Bedingungen analysiert. Eine wichtige Forschungsfrage ist dabei die Bedeutung gesellschaftlicher und institutioneller Strukturen, die Rolle der im politischen Raum agierenden Personen und Organisationen, reale Ereignisse und technischer (insbesondere neuer, webbasierter, interaktiver) Rahmenbedingungen für die Nutzung, Wahrnehmung und Wirkung politischer Informationen und der sich daraus ergebenden Konsequenzen für das politische System.

 

 

zuletzt verändert: 13.03.2012 13:41

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