Kolloquium Mathematik und ihre Didaktik - SS 2014

Der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Fritzlar und Herrn Jakobs finden im Sitzungszimmer (CI, EG) statt und der Vortrag von Frau Jun.-Prof. Dr. Winter im Mathematischen Umweltlabor (I, UG). (Lageplan)

Hier können Sie das aktuelle Programm als PDF-Dokument herunterladen. 

 

Montag, den 16.06.2014, 16 Uhr c.t.:

Herr Prof. Dr. Torsten Fritzlar, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Mathematische Erkundungsprobleme - Vielversprechende Förderangebote für interessierte und begabte Grundschulkinder

ACHTUNG:
Wegen Erkrankung des Referenten muss dieser Vortrag leider entfallen. Er wird voraussichtlich im kommenden Semester nachgeholt.

 

Kurzfassung:

Für die Entfaltung mathematischer Interessen und Begabungen scheint mir eine frühzeitig beginnende, langfristige, fachspezifische und konzeptionell kontinuierliche Förderung wichtig. Wer sich entsprechend engagieren will, muss insbesondere auch nach geeigneten Inhalten für Förderangebote suchen.

Ein wichtiges Element könnten sogenannte Erkundungsprobleme sein. Diese werden im Vortrag exemplarisch vorgestellt und auch anhand von dokumentierten Schülerbearbeitungsprozessen und -ergebnissen hinsichtlich ihrer Potenziale diskutiert. Darüber hinaus soll eine Einordnung in allgemeinere konzeptionelle Überlegungen für eine langfristige Förderung mathematisch begabter Schülerinnen und Schüler erfolgen.

 


 

Montag, den 23.06.2014, 16 Uhr c.t.:

Frau Jun.-Prof. Dr. Kathrin Winter, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Mathematische Beweiskompetenzen Studierender diagnostizieren und fördern

Kurzfassung:

Das Führen mathematischer Beweise spielt im Rahmen verschiedener Lehramtsstudiengänge (mit und ohne Hauptfach Mathematik) eine wichtige Rolle - zugleich gibt es nur wenige Studierende, die beim Stichwort "Beweisen" in optimistische gute Laune ausbrechen. Dass Beweiskompetenzen insbesondere für angehende Lehrkräfte sehr wichtig sind, scheint unumstritten. Doch Beweiskompetenzen benötigen Studierende, wie können diese konkret umschrieben werden und vor allem: wie können die Schwierigkeiten der Studierenden individuell diagnostiziert und Fördermaßnahmen entwickelt werden? Im Vortrag werden in diesem Sinne typische Fehler Studierender auf Basis empirischer Befunde erörtert. Außerdem werden konkrete Ideen zur Entwicklung diagnostisch aussagekräftiger Online-Self-Assessments und e-Klausuren (eProofs) aufgezeigt.

 


 

Montag, den 30.06.2014, 16 Uhr c.t.:

Herr Joachim Jakobs, Freier Journalist

Was macht das Internet der (infizierten) Dinge mit den Profilen von Personen und Objekten?

Kurzfassung:

Im "Internet der Dinge" entstehen detaillierte Profile von Menschen und den Dingen, mit denen sie sich täglich umgeben, wie Telefone, Autos, Gebäude und Milchtüten. Anschließend können die Profile von Mensch und Objekt miteinander interagieren - was uns heute bereits vielfach das Leben erleichtert. Es zeigt sich aber, dass nicht alle Menschen in der Lage sind, mit dieser Leistungsfähigkeit sinnvoll umzugehen.
In seinem Vortrag erläutert der Journalist Joachim Jakobs, wie diese Profile entstehen, wer ein Interesse an solchen Profilen hat und welche Risiken und Nebenwirkungen für den Einzelnen und die Gesellschaft daraus entstehen können. Er zeigt an Beispielen auf, wie ein Mensch mit seinen ungeschützten Daten in der Informationsgesellschaft ferngesteuert werden kann.

Vortragsfolien
 

Podiumsdiskussion

Im Anschluss an den Vortrag moderiert Herr Jakobs eine Podiumsdiskussion u.a. mit

  • Thorsten Kornmann, Abteilungsdirektor Kommunikation, Sparkasse Südliche Weinstraße
  • Dr. Joachim Riess. Konzernbeauftragter für den Datenschutz, Daimler AG
  • Prof. Dr. Jürgen Roth, Institut für Mathematik, Universität Koblenz-Landau
  • Uwe K. Schneider, Rechtsanwalt, Vogel & Partner Rechtsanwälte mbB, Karlsruhe
  • Patrick Ungeheuer, Sicherheitsberater und Pentester


Joachim Jakobs ist Initiator einer Weiterbildungsinitiative, mit der er Freiberufler und auch Kleinunternehmen für das Thema "Sicherheit" begeistern möchte. Er glaubt, dass ein solches Bewusstsein für alle notwendig ist, die Software entwickeln, implementieren oder nutzen, um industrielle Anlagen zu steuern oder personenbezogene Daten zu verarbeiten. Mit seiner monatlichen Kolumne SicherKMU möchte er mittelständische Unternehmern zu einem sicheren Unternehmensablauf verhelfen.

Hinweis: Die Veanstaltung wird finanziert von der Ungeheuer-IT aus Rülzheim. Wir danken dem Sponsor und bitten um freundliche Beachtung.

 

zuletzt verändert: 07.07.2014 12:52

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