WS 2010/11

Die Vorträge des Kolloquiums "Mathematik und ihre Didaktik" finden im Sitzungszimmer
(CI blauer Treppenaufgang, EG, Eingang Richtung Hörsaal) und im Mathematik-Labor (Gebäude I, EG, Raum I 1.08) statt. (Lageplan)

Hier können Sie das Programm (WS 2010/11) als PDF-Dokument herunterladen.

 

Montag, den 15.11.2010, 16 Uhr c.t., Sitzungszimmer (Gebäude CI, EG) :

Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp, PH Karlsruhe

 "Computer und Mathematikunterricht - Ideen und Möglichkeiten für die Nutzung eines kreativen Potentials"

 

Kurzfassung:

Rechnereinsatz im Mathematikunterricht beschränkt sich oft auf die Erleichterung von Routinearbeiten. Dies hat verschiedenste Ursachen: Zum einen ist die Entwicklung virtueller Materialien ein kreativer Prozess, der viel Zeit erfordert, und der Einsatz im MU muss in seinen Zielen und in der Durchführung wohlüberlegt und fachdidaktisch fundiert sein. Zum anderen entwickelt sich Software und Technologie in einem rasanten Tempo, und es ist insbesondere für Lehrpersonen nicht einfach immer up-to-date zu bleiben.

Im CERMAT in Karlsruhe werden derzeit einige hochaktuelle neue Ideen und technologische Möglichkeiten zum Thema Computer und MU in verschiedensten Forschungs- und Entwicklungsprojekten entwickelt und überprüft. Ich werde in meinem Vortrag zeigen, wie man das Potential des Computers sowohl bei der Entwicklung neuer Lehr- und Lernmaterialien als auch bei ihrem kreativen Einsatz im Unterricht ausschöpfen kann.

Dabei wird sich zeigen, dass der unumgängliche Einzug des Computers in den Regelunterricht ein Umdenken desselben erfordert, angelehnt an den Paradigmenwechsel den unsere Gesellschaft derzeit durch die Durchdringung mit Informationstechnologie erfährt.

 


 

Montag, den 31.01.2011, 16 Uhr c.t., Mathematik-Labor (Gebäude I, EG, 1.08):

PD Dr. Rita Borromeo Ferri, Universität Hamburg

"Mathematisches Modellieren im Unterricht - Einblicke in das Verhalten von Lernenden und Lehrenden"

 

Kurzfassung:

Die kognitive Perspektive in Bezug auf Modellierungsprozesse führte bisher ein Schattendasein in der nationalen und internationalen didaktischen Diskussion zum Modellieren. Lernende und Lehrende in einem realitätsbezogenen Mathematikunterricht zu analysieren, auf Mikroprozesse von Individuen einzugehen, Schülergruppen während des Modellierungsprozesses im Bllick zu haben und gleichzeitig die Rolle des Lehrers zu berücksichtigen, erschien daher geeignet, die derzeitige Modellierungsdiskussion voranzubringen. Im Vortrag werden zentrale Ergebnisse einer Studie dargestellt, die Einblicke in die Innenwelt des mathematischen Modellierens von Lehrenden und Lernenden aus Klasse 10 geben.

zuletzt verändert: 17.10.2011 10:01

Kontakt