Institutsabteilung Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik (IKM)
Selbstverständnis
Medien haben in modernen Gesellschaften einen zentralen Stellenwert, sei es im Privaten, am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit. Sie werden auf vielfältige Art und Weisen genutzt und dienen dabei sehr unterschiedlichen Funktionen, wie etwa der Information, dem Wissenserwerb, der Kommunikation oder der Unterhaltung. Mit diesen Funktionen gehen Entwicklungen und Veränderungen auf der individuellen, Gruppen- und gesellschaftlichen Ebene einher, die sowohl Chancen als auch Risiken bergen und wachsende Anforderungen an die Kompetenzen der Produzenten und Nutzer von Medien stellen. In einer modernen Informationsgesellschaft ist daher der Bedarf an wissenschaftlicher Beobachtung, Erklärung und Bewertung solcher Entwicklungen und Veränderungen groß.
Die Institutsabteilung Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik (IKM) befasst sich unter vorrangig psychologischen und pädagogische Perspektiven einerseits mit Massenkommunikation und andererseits mit medialer und nicht-medialer Individualkommunikation. Primär medienpsychologisch und empirisch orientiert betreibt die IKM Grundlagenforschung zu Mediennutzung, -rezeption und -wirkungen sowie zu personalen und sozialen Bedingungen für das Verhalten und Handeln von Individuen in ihrer Kommunikationsumgebung. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die anwendungsorientierte Forschung in den Bereichen Organisations-/ Unternehmenskommunikation (inklusive Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing), Medienpädagogik und Medienevaluation. In den Forschungslinien liegt der Fokus auf der Mikro- bzw. Individualebene. Des Weiteren beschäftigt sich die IKM im Rahmen der Kommunikator- und Medienangebotsforschung mit der Analyse und Bewertung von Medienprodukten. Auch hier wird die Mikro-Ebene stärker fokussiert als die Organisations- und Systemebene. Anwendung finden Expertise und entsprechende Forschungsergebnisse in der Durchführung von Evaluations- und Beratungsprojekten sowie von Weiterbildungsmaßnahmen in den Bereichen medialer und nichtmedialer Kommunikation und im Zusammenhang mit medienrechtlichen Aspekten (z.B. Jugendschutz).
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