Magister: NF Psychologie

Hinweise zum Studium und Prüfungsempfehlungen

für das Fach Psychologie in den Magisterstudiengängen

- gültig für Prüfungen im Jahr 2012 -

1. Hinweise zum Studium

Gegenstand des Studiums sind folgende Bereiche der Psychologie

  • Entwicklungspsychologie
  • Lern-/Unterrichtspsychologie
  • Sozialpsychologie
  • Pädagogische Psychologie

Einzelheiten sind der Prüfungsordnung zu entnehmen.

Die für diese Bereiche (einschließlich der für das Verständnis dieser Bereiche erforderlichen Allgemeinen Grundlagen der Psychologie) zu bearbeitende Grundlagenliteratur ist in Teil 2 angegeben.

Es wird empfohlen, im Grundstudium die Bereiche Entwicklungspsychologie und Sozial­psychologie zu studieren und und sich Kenntnisse über Allgemeine Grundlagen der Psy­chologie (Lernen und Gedächtnis, Persönlichkeit) anzueignen. Im Hauptstudium sollten die Bereiche Lern-/Unterrichtspsychologie und Pädagogische Psychologie studiert werden.

Leistungsnachweise

Es sind ingesamt 4 Übungs- oder Seminarscheine zu erwerben, die wahlweise in Ent­wick­lungspsychologie, Sozialpsychologie, Lern-/Unterrichtspsychologie oder Pädago­gischer Psychologie erworben werden können, davon 2 bis zur Zwischenprüfung.

Ein qualifizierter Leistungsnachweis dient zum Nachweis der prüfungsrelevanten Stu­dienleistungen, die bis zur Zwischenprüfung zu erbringen sind (entweder durch eine 90-minütige Klausur oder durch eine innerhalb von 6 Wochen zu bearbeitende qualifizierte schriftliche Hausarbeit; Einzelheiten vgl. die in Frage kommende Prüfungsordnung); mit dem Dozenten ist zu Beginn der Lehrveranstaltung abklären, ob und welcher Form dieser Leistungsnachweis im Rahmen der jeweiligen Veranstaltung erworben werden kann.

Lehrangebot

  • Der Fachbereich Psychologie bietet für die Ausbildung in den Nebenfächern (Lehramtsfä­cher, Erziehungswissenschaften, Magisterstudiengänge) eine Reihe von Lehrveranstaltun­gen an.
  • Die für die Magisterstudiengängen empfohlenen Lehrveranstaltungen sind im Vorlesungs­verzeichnis ausgewiesen.
  • Nach Rücksprache mit dem jeweiligen Dozenten können auch einschlägige Veranstaltun­gen, die für die Lehramtsfä­cher oder den Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft angeboten werden, be­sucht werden.
  • Veranstaltungen, die ausschließlich für den Diplomstudiengang Psychologie angeboten werden, können in der Regel von Nebenfachstudierenden nicht besucht werden.

2. Prüfungsempfehlungen

Im Rahmen des Magisterstudiums sind im Fach Psychologie zwei mündliche Prüfungen zu absolvieren:

1. Zwischenprüfung (20 bzw. 25 Min je nach der in Frage kommenden Prüfungsordnung)

2. Hauptprüfung (30 Min)

Die im folgenden dargestellten Prüfungsempfehlungen dienen einer ersten Orientierung; Ein­zelheiten sind mit dem/der jeweiligen Prüfer/in abzusprechen.

Die nachfolgend aufgeführten Literaturangaben stammen aus den folgenden Bü­chern:

  • Bourne, L.E. & Ekstrand, B.C. (2001). Einführung in die Psychologie (3. Aufl.). Frankfurt: Klotz.
  • Helmke, A. (2003). Unterrichtsqualität erfassen, bewerten, verbessern. Velber: Kallmeyersche Verlagsbuchhandlung.
  • Krapp, A. & Weidenmann, B. (2001). Pädagogische Psychologie (4.. Auflage). Weinheim: Beltz PVU.
  • Oerter, R. & Montada, L. (2002) Entwicklungspsychologie (5. Aufl.). Wein­heim: Beltz PVU.
  • Zimbardo, P.G. & Gerrig, R.J. (1999). Psychologie (7. Aufl.). Berlin: Springer.

Mit dem/r Prüfer/in sollte rechtzeitig (spätestens zu Beginn des Semesters, in dem die Prüfung erfolgen soll) Kontakt aufgenommen werden. Die jeweils zu wählenden Schwerpunktberei­che und die zugehörige Literatur sind rechtzeitig mit dem Prüfer/der Prüferin abzusprechen. Schwerpunktbereiche, zugehörige Literatur und die im Fach Psychologie besuchten Lehrver­anstaltungen sind dem Prüfer/der Prüferin rechtzeitig vor der Prüfung schriftlich mitzuteilen.

2.1. Zwischenprüfung

Für die Zwischenprüfung ist laut Prüfungsordnung nachzuweisen, dass die inhaltlichen Grundlagen der studierten Fächer, das methodische Instrumentarium und die systematische Orientierung erworben wurden, die erforderlich sind, um das Studium mit Erfolg fortzusetzen.

Die Prüfung erstreckt sich auf folgende Bereiche und umfasst die im folgenden angegebene Literatur.

Grundlagenwissen

Allgemeine Grundlagen der Psychologie

  • Zimbardo & Gerrig, Kap. 1: Ziele und Methoden der modernen Psychologie (S. 1 – 18).
  • Zimbardo & Gerrig, Kap. 5: Lernen und Gedächtnis.
  • Zimbardo & Gerrig, Kap. 11. Persönlichkeit.

Entwicklungspsychologie

  • Zimbardo & Gerrig, Kap. 10: Entwicklung.

Sozialpsychologie

  • Bourne & Ekstrand, Kap. 10: Sozialpsychologie

Schwerpunktwissen

Es sind zwei Schwerpunktbereiche zu wählen. Diese sollten aus Entwicklungspsychologie und/oder Sozialpsychologie stammen. Die Schwerpunktbereiche sind mit dem/r Prüfer/in in­dividuell zu vereinbaren. Es ist empfeh­lenswert, sich bei der Auswahl an Themen zu orientie­ren, die bereits im Rahmen von Lehrveranstaltungen behandelt wurden.

2.2. Hauptprüfung

Für die Prüfung ist laut Prüfungsordnung nachzuweisen, dass die Zusammenhänge des Prü­fungsgebiets erkannt werden, spezielle Fragestellungen in diese Zusammenhänge eingeordnet werden können und ein breites Grundlagenwissen vorhanden ist. Schwerpunkt der Hauptprü­fung sind Lern- und Unterrichtspsychologie sowie Pädagogi­sche Psychologie als Anwen­dungsfächer.

Für alle in der Prüfungsordnung aufgeführten Bereiche (Entwicklungspsycholo­gie, Sozialpsy­chologie, Lern-/Unterrichtspsycholo­gie, Pädagogische Psychologie) ist ein Grundlagenwis­sen erforderlich (vgl. die nachfolgend angegebene Literatur).

Grundlagenwissen

Entwicklungspsychologie

  • Oerter & Montada, Kap. 1: Fragen, Konzepte, Perspektiven.

Sozialpsychologie

  • Zimbardo & Gerrig, Kap. 9: Soziale Einflüsse und Prozesse.

Lern- und Unterrichtspsychologie

  • Helmke, Kap. 2: Theorien und Konzepte zur Unterrichtsqualität.
  • Helmke, Kap. 3: Lehrerexpertise, Kontext und Unterrichtsqualität.
  • Krapp & Weidenmann, Kap. 6: Psychologie des Lerners.
  • Krapp & Weidenmann, Kap. 7: Die Erziehenden und Lehrenden.
  • Krapp & Weidenmann, Kap. 9: Lernen mit Medien.
  • Krapp & Weidenmann, Kap. 13: Unterrichten und Lernumgebungen gestalten.

Pädagogische Psychologie

  • Krapp & Weidenmann, Kap. 11: Pädagogisch-psychologische Diagnostik.
  • Krapp & Weidenmann, Kap. 12: Beratung.
  • Krapp & Weidenmann, Kap. 14. Evaluation.
  • Zimbardo & Gerrig Kap. 15: Erziehungsstile und Erziehungsprozesse: Eine Einführung in ausgewählte Teilbereiche der Pädagogischen Psychologie.

 

Schwerpunktwissen

Die beiden zwei Schwerpunktbereiche sollen aus den Bereichen Lern- und Unterrichtspsy­chologie und/oder Pädagogische Psychologie stammen. Themen und Literatur zum Schwer­punktwissen sind individuell mit dem/r Prü­fer/in zu vereinbaren. Literaturempfehlungen zum Grundlagenwissen können nicht als Bestandteil des Schwer­punktwissens verwendet werden.

Für das Grundlagenwissen sind solide Grundkenntnisse erforderlich. Für das Schwer­punkt­wissen wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit den gewählten The­menge­bieten erwartet. Dies bedeutet insbesondere, dass Querverbindungen zwischen den ge­wählten Spezialthemen, zum Grundlagenwissen, zu im Rahmen von Lehrveranstaltungen behandelten Themen sowie zu Anwendungsfragen hergestellt werden können.

Es liegt in der Verantwortung jedes/r Prüfungskandidaten/in, ggfs. die vereinbarte Literatur durch eigene Lektüre so zu ergän­zen, dass die Lerninhalte hinreichend verstanden werden, zentrale Begriffe und Zusammen­hänge erläutert und Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt werden können. Es ist empfeh­lenswert, sich bei der Auswahl der Schwerpunktbereiche an Themen zu orientieren, die bereits im Rahmen von Lehrveranstaltungen behandelt wurden.

last modified Mai 18, 2012 02:03

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