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Rund ums Plotten

 
     

HP Designjet 500

  • Druckverfahren
    Thermischer HP Tintenstrahldruck
  • Druckqualität    
    Bis zu 1.200 x 600 dpi
  • Tinten        
    Schwarz: Pigmentierte HP Tinte
    cyan, magenta, gelb: farbstoffbasierende HP Tinte

 

 Grundsätzliches

  • Gestalten Sie Ihr Poster in der von Ihnen gewünschten Grösse und fertigen Sie einen Probedruck auf Ihrem Drucker (in A4 oder A3) an, um Tippfehler, Formatierungsfehler u.a. im Vorfeld zu korrigieren.
  • Erstellen Sie nach Möglichkeit aus Ihrer Anwendung eine PDF-Datei (aus Photoshop oder einem anderen pixelorientierten Programm bitte jpg oder tiff.)
  • Betten Sie die Schriftarten in die PDF-Datei ein.
  • Kontrollieren Sie Ihre Datei unbedingt in der Vollansicht (ganze Seite) und mit 400% Vergrösserung. Achten Sie dabei besonders auf die Bildqualität der Logos und Grafiken.

Papierqualitäten    

Standard

130 gr. matt gestrichenes Papier, liefert perfekte, brillante Bilder, gestochen scharfe Texte und gleichmäßige Flächenverläufe, Haltbarkeit der Farbe nach Herstellerangaben bis 2 Jahre.

Hochglanz seidenmatt

Die beste Bild-Qualität gibt es mit optimaler Bildauflösung auf Fotopapier. Das Papier ist in der Farbwiedergabe brillant und in Innenräumen, nach Herstellerangaben bis 2 Jahre lichtecht. Ausdrucke sind bis 36 Zoll möglich.

Entwurf

95 gr. matt gestrichenes Universal-Papier mit guter Farbweidergabe.
Farbecht bis 3 Monate.
Alle Papiersorten sind nur für Innenräume geeignet. Bei Aussenanwendung ist es von Vorteil zu Laminieren oder im Offset drucken zu lassen.

Farbqualität    

Mit Farbabweichungen, je nach Software und ausgewähltem Papier unterschiedlich stark, müssen Sie immer rechnen. Insbesondere kann man im Druck nie die Brillianz erreichen wie auf dem Monitor. Auf Fotopapier halten sich die Farben gut. Nach meinen Erfahrungen verblassen die Rot- und Blautöne auf mattem Papier trotzdem nach wenigen Wochen. Die Großformatdrucker verwenden Tinte, die geschützt werden muss, wenn die Farbe länger als ein paar Monate halten soll. Während die Einflüsse von UV-Licht und Sauerstoff nicht sehr groß sind, ist die Luftfeuchtigkeit kritisch. Sie sorgt dafür, dass die Farbstoffe von der Oberfläche in das Papier weiter eindringen und damit unsichtbar werden. Das Papier kann man jedoch durch imprägnieren oder durch laminieren schützen, wenn die Tinte einige Tage getrocknet hat. Die Hausdruckerei kann jedoch diese Dienste derzeit leider nicht anbieten. Laminieren, d.h. Bekleben des Drucks mit Folie ist allerdings keine kostengünstige Möglichkeit und in der näheren Umgebung nur bis A2 möglich.

Druckformat    

Unser Plotter hat eine Druckbreite von 42“ oder 107 cm, wir haben aber - mangels Nachfrage grösserer Drucke in diesem Format nur Papier mit 95 gr vorrätig. Die Länge ist variabel. Standartqualität ist 130gr matt gestrichenes Papier in 36 Zoll (91 cm).

Schneiden    

Im Format A0-Oversize erfolgt der Druck mit einem Rand von ca. 0,5 cm auf allen Seiten. Bei kleineren Druckformaten entsteht entsprechend ein grösserer Rand. Dieser Rand wird von uns nach dem Druck abgeschnitten.

Lieferzeit    

Die reine Druckzeit für ein A0-Poster beträgt auf dem HP-Drucker ca. 20 min. Hinzu kommt die Bearbeitungszeit, evt. wird bei Problemen mit dem Auftraggeber Rücksprache gehalten. Je früher Sie Ihre Datei in die Hausdruckerei schicken oder bringen, umso sicherer ist eine termingerechte Anfertigung! Erfahrungsgemäß kann es dazu kommen, dass der Druck Ihrer Datei (manchmal schon die Bildschirmanzeige) Abweichungen zu der Bildschirmanzeige auf Ihrem Rechner aufweist (z. B. bei fehlenden Schriftarten, siehe Schriftarten bitte einbetten). Im schlimmsten Fall lässt sich eine Datei bei uns nicht drucken oder gar nicht erst öffnen. Die Ursachen dafür sind so vielfältig, dass darauf hier nicht eingegangen werden kann.

Erstellen einer geeigneten pdf-Datei

 

Der sicherste Weg ist die Anwendung des Programms Acrobat Distiller, ein Bestandteil des Programmpaketes Adobe Acrobat. Für dieses Programmpaket erhalten Mitarbeiter der Universiät kostengünstige Campus-Lizenzen bei der Zentralen Softwarebeschaffung im Rechenzentrum.

 

Die wichtigste Funktion des Distiller ist es, eine ps-Datei eizulesen und als pdf-Datei auszugeben. Außer dem Programm Distiller erhält man einen fiktiven Drucker namens Distiller (bis Acrobat-Version 5) bzw. Adobe PDF (ab Acrobat-Version 6), den man benutzen sollte, um als Resultat des Druckvorganges eine pdf-Datei zu erhalten. Wichtig hierbei sind jedoch in jedem Fall die Einstellungen in den entsprechenden Menüs. (Acrobat-Version 5- 7) .

 

Ähnliche Einstellmöglichkeiten bieten die Programme Illustrator, InDesign und Corel Draw (ab Version 11).

 

Von den Office-Programmen Word, PowerPoint, Excel etc. können nach der Standardinstallation von Acrobat (ab Version 6) pdf-Dateien direkt erzeugt werden: Die Menüleisten der Programme werden das Menü AdobePDF erweitert, und den Werkzeugleisten werden entsprechende Schaltflächen hinzugefügt. Da diese Methode der pdf-Erstellung nur bei den Standard- Dokumentgrößen funktioniert, kann sie hier nicht empfohlen werden.

 

Mit welcher Auflösung soll ich meine Vorlagen scannen?

Im Großformatbereich sollte die Ausgabeauflösung, gerechnet auf Endformat mindestens 100 dpi, besser 150 dpi betragen.  Brücksichtigen Sie unbedingt den Skalierungsfaktor.

Beispiele bei einer 1:1 Wiedergabe.
Qualitätsfaktor 2, Skalierungsfaktor 1 (Vorlagengröße=Endgröße)

Druckertyp DPI Ausgabe LPI Ausgabe PPI Scannen
Computerbildschirm 72 72 72
Laserdrucker 300 55 - 65 120
Laserdrucker 600 65 - 85 150
Tintenstrahldrucker 300 50 - 60 110
HP Designjet 500+ 600 100 - 150 200 - 300
Zeitungsdruck 34er Raster   86 172
Offsetdruck 60er Raster (Buchdruck) 2400 152 300
Offsetdruck 80er Raster (Kunstdruck) 3600 203 400

          

 

Halbtonbilder (8-bit)

 

Scanauflösung = Maßstab (%) x Rasterweite (lpi) x Qualitätsfaktor (1,4 bis 2)

                                                            100

Strichbilder (1-bit)

 

Scannerauflösung = Auflösung des Belichters (bis 1200dpi) x Skalierungsfaktor

Der Qualitätsfaktor ist abhängig vom Motiv.
Diffuse Motive (ohne feine Bilddetails): 1 bis 1,4
Fotorealistische Motive (Landschaft, Portrait) und dünne Linien: 1,4 bis 2

 

So werden Schriftarten in die Dateien eingebettet
(unter Windows):

    • CorelDraw
    • ab Version 10: Datei: Speichern unter: Schriften mit True Doc (TM) einbetten
    • Illustrator
      Nach Datei: Speichern unter: Speichern öffnet sich das Dialogfeld Illustrator-Format Optionen, dort Alle Schriften einbetten.
      llustrator CS (11.0.0): Die Schriften werden automatisch eingebettet, wenn die entsprechenden Lizenzrechte gegeben sind. Leider erkennt das Programm selbst diese beim erneuten Einlesen nicht. Dass sie tatsächlich vorhanden sind, zeigt sich, wenn man die Datei nicht im ai- sondern im pdf-Format abspeichert und diese dann mit Adobe Acrobat öffnet. Aus diesem Grund übergeben Sie uns bitte keine ai-Dateien, sondern erstellen pdf, möglichst mit der unter „Erstellen einer geeigneten pdf-Datei“ beschriebenen Methode.
    • Office - Programme:   
      Datei: Speichern unter: Extras: Allgemeine Optionen: TrueType-Schriftarten einbetten oder Datei: Speichern unter: Extras: Speicheroptionen: TrueType-Schriftarten einbetten
    • Distiller
      (5 und 6) Voreinstellungen: Einstellungen: Alle Schriften einbetten
      (7) Voreinstellungen: Adobe PDF-Einstellungen bearbeiten: Schriften: Alle Schriften einbetten
    • Druck in Distiller
      (Acrobat-Version 5) / Adobe PDF (ab Acrobat-Version 69
      Wenn Sie die in Erstellen einer geeigneten pdf-Datei“ beschriebenen Einstellungen vornehmen, werden die Schriften in die PDF-Datei eingebettet.
    • Photoshop
      (ab Version 6) In Photoshop-Dateien können keine Schriftarten eingebettet werden. Für die Weitergabe von Dateien mit Vektortext speichern Sie die Datei als PDF-Datei und aktivieren dabei die Optionen Mit Vektordaten und Schriften einbetten.

 

Dateiformate   

pdf

Viele Anwendungen erlauben den Export von pdf-Dateien. Leider erhält man auf diesem Weg oftmals Dateien, die für den Druck nicht geeignet sind. Bitte beachten Sie die in „Erstellen einer geeigneten pdf-Datei“ gegebenen Hinweise.

ps, eps, cdr

(CorelDraw), indd (Adobe InDesign)
Aus Dateien mit diesen Formaten werden von uns zunächst PDF-Dateien erstellt. Diese müssen unter Umständen vom Kunden mit dem Original verglichen werden. Da CorelDraw nicht das Adobe-Farbmanagement-System unterstützt, können dabei Farbabweichungen auftreten, selbst wenn Sie die unter Farbtreue beim Druck gegebenen Hinweise beachtet haben. In Corel Draw-Dateien bitte auch die Schriftarten einbetten.

 

ai

Adobe Illustrator bietet zwar die Möglichkeit zum Einbetten von Schriften. Leider erkennt das Programm selbst diese beim erneuten Einlesen nicht. Aus diesem Grund übergeben Sie uns bitte keine ai-Dateien, sondern erstellen pdf-Dateien mit der unter „Erstellen einer geeigneten pdf-Datei“ beschriebenen Methode.

Rasterdateien (tif, jpg, psd, bmp, ...)

Die Auflösung der Bilder, bezogen auf die Endgröße beim Druck (gilt auch für Bilddateien, die in Seitenlayoutprogramme eingefügt werden), sollte betragen: ca. 300 dpi  beim Druck auf dem Laserdrucker, keinesfalls mehr als 600 dpi und 150 dpi beim Druck auf dem Tintenstrahl-Farb-
drucker sind optimal, keinesfalls mehr als 200 und weniger als 75 dpi.

In Photoshop-Dateien (psd) können keine Schriftarten eingebettet werden. Für die Weitergabe von Dateien mit Vektortext speichern Sie die Datei als PDF-Datei und aktivieren dabei die Optionen „Mit Vektordaten und Schriften einbetten“.

doc, ppt

(PowerPoint)
Diese Formate sind zum Erstellen von Postern ungeeignet und werden nur unter Vorbehalt entgegen genommen. Bei der Verwendung von PowerPoint bitte auch darauf achten, dass unter Datei =>Seite einrichten nach Möglichkeit die gewünschte Dokumentgröße eingerichtet wird. Letzteres ist in Word nicht möglich, was zu Qualitäsverschlechterung führen kann, wenn Rasterbilder eingefügt werden.

Einfügen von Rasterdaten

(tif, jpg, psd, bmp,....) in Seitenlayoutprogramme

Vor der Erstellung der Dokumente bitte beachten:

 
  • Auflösung der Bilder wie oben beschrieben
 
  • Das Poster-Dokument nach Möglichkeit bereits in der Größe anlegen, in der es gedruckt werden soll. Skalieren beim Druck führt zu Qualitätsverlusten.
 
  • Vorsicht mit jpg-Dateien. Durch die verlustbehaftete Komprimierung enthalten sie häufig unschöne Schlieren. Beim Komprimieren die höchste Qualitätsstufe verwenden.

Poster mit wissenschaftlichen Inhalt

Hier noch hilfreiche Links zu Seiten die sich mit der Erstellung von wissenschaftlichen Postern beschäftigen.

http://www.vetavdienst.uzh.ch/grafik/poster_praesentationen.pdf

zuletzt verändert: 09.12.2014 10:52

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