FAQ - Häufig gestellte Fragen
Ablauf eines Fernstudiums
Der Weiterbildende Fernstudiengang Energiemanagement ist als berufsbegleitendes Fernstudium auf die Bedürfnisse Berufstätiger abgestimmt. Dies bedeutet, dass die berufliche Tätigkeit hierfür weder eingeschränkt noch aufgegeben werden muss. Das Studium findet in der Regel zu Hause statt. Die Teilnehmer erhalten zu Beginn des Semesters schriftliche Studienmaterialien, die mit Hilfe von Einsendeaufgaben in einer bestimmten Frist mit freier Zeiteinteilung durchgearbeitet werden. Zusätzlich stehen die Inhalte und ergänzende Unterlagen im passwortgeschützten Bereich des Internetportals für immatrikulierte Studierende zur Verfügung. Mit dieser weitgehenden zeitlichen und räumlichen Flexibilität lassen sich besondere betriebliche Anforderungen, Auslandsaufenthalte oder familiäre Verpflichtungen sehr gut mit dem Studium vereinbaren. Am Ende eines Semesters wird das bearbeitete Modul mit einer studienbegleitenden Klausur abgeschlossen.
Akkreditierung
Mit Einführung der international anerkannten Bachelor- und Masterabschlüsse an deutschen Hochschulen wurde als Verfahren zur Sicherung der Qualität in Lehre und Studium die Akkreditierung dieser Studiengänge beschlossen. Der Studiengang wurde von der Akkreditierungskommission der FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) bis Ende Juli 2012 akkreditiert.
Anerkennung von Vorstudienleistung
Vorstudienleistungen können auf Antrag anerkannt werden, wenn sie in Inhalt, Umfang und Anforderungen denjenigen des Weiterbildenden Fernstudiengangs „Energiemanagement“ der Universität Koblenz-Landau entsprechen. Dazu sind ausschließlich amtlich beglaubigte Zeugnisse (Diplom usw.) mit den entsprechenden Fachnoten vorzulegen, woraus in etwa Umfang und Inhalt hervorgehen. Einzelne Scheine können nicht anerkannt werden. Besteht Gleichwertigkeit von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen für einen Studienteil, kann maximal ein Semester als Vorstudienleistung anerkannt werden. Bei der Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen, die außerhalb Deutschlands erbracht wurden, sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Näheres regelt die Prüfungsordnung. Ein Antrag zur Anerkennung von Vorstudienleistungen wird jeweils mit den Informations- und Bewerbungsunterlagen verschickt.
Nachfolgend sind einige typische Anerkennungsbeispiele für die Module 1 und 3 aufgeführt:
| Modul | Abschluss, Fachrichtung | Anerkennung für |
| 1: Ingenieur-wissenschaften | Dipl.-Ing., Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau, Fachrichtung Energietechnik | komplettes Modul, d.h.:
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| 1: Ingenieur-wissenschaften | Dipl.-Ing., Dipl.-Ing. (FH) Allgemeiner Maschinenbau |
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| 1: Ingenieur-wissenschaften | Dipl.-Ing., Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik |
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| 3: Wirtschafts-wissenschaften | Diverse Wirtschafts-wissenschaftliche Abschlüsse, z.B. Dipl.-Kaufm./ Dipl.-Kauffr., Dipl.-Ökonom, Dipl.-Wirtschaftswiss. u.a. |
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ECTS
Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit und Anerkennung europäischer Studienleistungen wurden die so genannten ECTS-Punkte eingeführt. ECTS steht für European Credit Transfer System (Europäisches System zur Anrechnung von Studienleistungen). Im Gegensatz zu den bislang üblichen Semesterwochenstunden (SWS) berücksichtigen ECTS-Punkte den Arbeitsaufwand, der für eine Veranstaltung geleistet werden muss. Mit diesem System wird eine Methode bereitgestellt, die es ermöglicht, Studienleistungen auch außerhalb von Vorlesungen und Übungen zu messen und zu vergleichen sowie sie von einer Hochschule an eine andere zu übertragen. Ein ECTS-Punkt entspricht einem Workload (Bearbeitungszeit durch die Studierenden) von 30 Stunden.
Eignungsprüfung
Bewerber ohne Hochschulabschluss (bspw. Berufsakademie-Absolventen mit Diplomabschlüssen) können zugelassen werden, sofern sie vor Aufnahme des Studiums eine Eignungsprüfung erfolgreich bestanden haben. Zur Eignungsprüfung wird zugelassen, wer über die Hochschulreife bzw. die Fachhochschulreife verfügt und nach der Berufsausbildung bzw. einem Berufsakademiediplom eine mindestens dreijährige einschlägige Berufstätigkeit ausgeübt hat, die hinreichende inhaltliche Zusammenhänge zum gewählten Studiengang aufweist und insbesondere Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt hat, die für das Studium des Studiengangs förderlich sind.
Einsendeaufgaben
Einsendeaufgaben dienen der Bearbeitung des Lernstoffs und der Vorbereitung auf die Modulprüfungen. Sie werden mit den Studienmaterialien versandt. Zu einer Modulprüfung am Ende eines Semesters kann nur zugelassen werden, wer die Einsendeaufgaben aller Kurse und Kurseinheiten eines Moduls erfolgreich bearbeitet hat. Bei Anerkennung von Vorstudienleistungen sind nur die Einsendeaufgaben für die nicht anerkannten Kurse zu bearbeiten. Zur Eigenkontrolle des Lernerfolges werden nach Ablauf der Bearbeitungsfrist Musterlösungen zu allen bearbeiteten Einsendeaufgaben versandt.
Englischkenntnisse
Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme am Studiengang sind gute Kenntnisse der englischen Sprache. Für die Zulassung zur Teilnahme werden Sprachkenntnisse vorausgesetzt, die den Anforderungen des Cambridge First Certificate in English (FCE) bzw. der Niveaustufe B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS) entsprechen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Cambridge First Certificate oder ein TOEFL-Test bei der Bewerbung vorgelegt werden muss. Vielmehr kann ein entsprechendes Niveau auch über einen Leistungskurs Englisch, über Schul-, Arbeits oder Studienaufenthalte im englischsprachigen Ausland, eine in englischer Sprache verfasste Abschlussarbeit, die Abwicklung internationaler Projekte oder durch die Absolvierung entsprechender Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Das aktuelle Niveau kann leicht über einen kostenlosen Online-Test (z.B. sprachtest.cornelsen.de) festgestellt werden.
Klausuren
Klausurort ist in der Regel Koblenz, weitere Klausurorte stehen bei Bedarf in Bochum, Frankfurt, Karlsruhe und Nürnberg zur Verfügung. Berlin und Oldenburg sind ebenfalls möglich. Für Studierende im Ausland besteht die Möglichkeit, die Prüfungen an einer deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat, Deutsche Schule o.ä.) abzulegen.
Präsenzen
Zusätzlich zu den Selbstlernmaterialien und den Interneteinheiten werden Betreuungs-Präsenzphasen in Koblenz angeboten, eine verbindliche Teilnahme ist nicht vorgesehen. Die Präsenztermine finden in der Regel an Wochenenden statt und werden frühzeitig zu Semesterbeginn bekannt gegeben. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, das im Selbststudium angeeignete Wissen durch Vorträge, Diskussionen, Fallbeispiele, Simulationen, Exkursionen und ggf. praktische Versuche zu vertiefen sowie aktuelle Aspekte zu ergänzen. Sie dienen auch dem Aufbau eines Netzwerks unter den Studierenden, von dem sie in ihrem Berufsalltag zusätzlich profitieren können. Um die Vereinbarkeit mit der zeitlichen Inanspruchnahme durch die Berufstätigkeit der Studierenden zu gewährleisten und unter Berücksichtigung der im Fernstudium üblichen räumlichen Distanz zwischen den Wohn- und Präsenzorten, wurden die Betreuungs-Präsenzphasen auf ein Mindestmaß reduziert. Es gibt durchschnittlich zwei bis drei Veranstaltungen pro Modul. Verpflichtende Präsenzveranstaltungen sind das 3-tägige Kommunikationstraining in Koblenz, das Messtechnikpraktikum sowie virtuelle Pflicht-Lehrveranstaltungen, bei denen jedoch keine Präsenz vor Ort in Koblenz erforderlich ist.
Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit beträgt berufsbegleitend einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Masterarbeit sechs Semester (3 Jahre). Im Regelstudienmodus bearbeiten die Studierenden jeweils eineinhalb Module in einer vorgegebenen Reihenfolge. Der wöchentliche Arbeitsaufwand liegt bei durchschnittlich15-20 Stunden je vollständigem Modul. Ein Wechsel in den Teilzeit- oder Vollzeitmodus ist jeweils am Ende eines Semesters auf Antrag möglich.
Teilzeitmodus
Im Teilzeitmodus bearbeiten die Studierenden jeweils eines der Module in einer vorgegebenen Reihenfolge. Der wöchentliche Arbeitsaufwand liegt bei durchschnittlich ca. 15-20 Stunden. Die Studiendauer im Teilzeitmodus inklusive der Anfertigung der Masterarbeit beträgt acht Semester (4 Jahre). Ein Wechsel des Studienmodus ist jeweils am Ende eines Semesters auf Antrag möglich.
Titel
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Modulprüfungen und der Benotung der Master Thesis mit mindestens 4,0 wird der Titel Master of Science (M.Sc.) vergeben. Dieser Abschluss ist grundsätzlich promotionsfähig. In der Regel wird von den Hochschulen für eine anschließende Promotion ein Abschluss der Masterarbeit mit der Note „gut“ oder besser vorausgesetzt, Näheres regeln die Promotionsordnungen der jeweiligen Hochschulen.
Vollzeitmodus
Im Vollzeitmodus bearbeiten die Studierenden jeweils zwei der Module in einer vorgegebenen Reihenfolge. Der wöchentliche Arbeitsaufwand je Modul liegt bei durchschnittlich 15-20 Stunden. Die Studienzeit im Vollzeitmodus inklusive der Anfertigung der Masterarbeit beträgt vier Semester (2 Jahre). Ein Wechsel des Studienmodus ist am Ende eines Semesters auf Antrag möglich.
Vorkurse
Wenn die Kenntnisse der Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften sowie Grundlagen der Ingenieurwissenschaften nicht bereits im Rahmen des Erststudiums erworben wurden, müssen sie durch die Belegung entsprechender Vorkurse vor Beginn des Studiums, spätestens jedoch zum Ende des Wintersemesters erworben werden. Ab Mitte Mai stehen die Onlinekurse zum Selbststudium über die E-Learning-Plattform WebCT zur Verfügung. Die Belegung des/ der entsprechenden Vorkurse wird bei der Zulassung vom Prüfungsausschuss festgelegt. Darüber hinaus kann ein Vorkurs auch auf eigenen Wunsch zur Auffrischung belegt werden.
Zugang zum höheren Dienst
Der Abschluss des akkreditierten Master-Studiengangs eröffnet den Zugang zum höheren Dienst. Da er an einer Hochschule (Universität) erworben wurde, entfällt eine gesonderte Feststellung zur laufbahnrechtlichen Zuordnung, wie sie bei Master-Abschlüssen an Fachhochschulen getroffen wird.
Zulassung zum Studium
Zum Weiterbildenden Studium können Bewerber zugelassen werden, die ein mindestens sechssemestriges Hochschulstudium (bei Bachelorstudiengängen in einem Umfang von 180 ECTS) in Wirtschafts-, Ingenieur- oder Naturwissenschaften mit mindestens „gut“ (2,5) abgelegt haben und nach der Hochschulabschlussprüfung mindestens einjährige berufliche Erfahrungen in einschlägigen Tätigkeitsfeldern erworben haben. Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme am Studiengang sind gute Kenntnisse der englischen Sprache. Für die Zulassung zur Teilnahme werden Sprachkenntnisse vorausgesetzt, die den Anforderungen des Cambridge First Certificate in English (FCE) bzw. der Niveaustufe B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS) entsprechen. Für die Zulassung werden Kenntnisse der Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften sowie Grundlagen der Ingenieurwissenschaften vorausgesetzt. Diese Kenntnisse können durch die Belegung von entsprechenden Brückenkursen/ Vorkursen vor Aufnahme der Module 1 bzw. 3 erworben werden. Zugelassen werden kann auch, wer eine Eignungsprüfung erfolgreich bestanden hat. Des Weiteren sind ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache Voraussetzung für die Zulassung zum Studium; für ausländische Studienbewerber gilt die TestDaF- Niveaustufe (TDN) 4 in allen Prüfungsteilen oder eine vergleichbare Leistung.
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