Hugo Höllenreiner. Das Zeugnis eines überlebenden Sinto und seine Perspektiven für unsere Erinnerungskultur

Der rheinland-pfälzische Landesverband, das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und das Institut für Katholische Theologie der Universität Koblenz-Landau laden zum Zeitzeugengespräch und zur Buchpräsentation ein am Dienstag, den 4. November 2014 um 19 Uhr ins Frank-Loebsche-Haus, Kaufhausgasse 9, 76829 Landau.

Zwanzig Jahre lang hat der Holocaust-Überlebende Sinto Hugo Höllenreiner Tausenden junger Menschen von seiner Kindheit in Auschwitz-Birkenau, Mauthausen, Ravensbrück und Bergen-Belsen erzählt. Sein Zeitzeugenbericht und seine Persönlichkeit haben dazu beigetragen, dass die Erinnerung an diese Vergangenheit wach gehalten wird und nicht folgenlos bleibt. Gemeinsam mit seiner Enkelin Genea Ernst wird er von seinen Erfahrungen berichten.

Anlässlich des 80. Geburtstags von Hugo Höllenreiner haben Prof. Dr. Matthias Bahr (Universität Koblenz-Landau) und der Gymnasiallehrer Peter Poth (Regental-Gymnasium, Nittenau bei Regensburg) in Zusammenarbeit mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg und dem NS-Dokumentationszentrum München eine Festschrift herausgebracht. Sie präsentiert historischen Hintergründe, neue Forschungsergebnisse und zeigt disziplinenübergreifend notwendige Aufgaben für Bildungsprozesse und politisches Handeln auf. Neben den Herausgebern werden Reinhold Lagrene und Jacques Delfeld jun. vom Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma Aspekte der gegenwärtigen Situation der Minderheit in Deutschland darlegen.

Wann 04.11.2014
von 19:00 bis 21:00
Wo Frank-Loebsches Haus
Name
Kontakttelefon 06341 280-32332
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