Start für Austausch zu Risikomanagement am Oberrhein

Risiken machen nicht an Landesgrenzen halt. Die trinationale Graduiertenakademie SERIOR (Security-Risk-Orientation) unter der Leitung der Universität Koblenz-Landau widmet sich daher dem Risikomanagement über die drei Ländergrenzen der Region Oberrhein hinweg. Im elsässischen Mulhouse startete mit einer Veranstaltung zur grenzüberschreitenden Risikoprävention und -intervention nun ein Programm für Wissens- und Technologietransfer, mit dem der Austausch zum Risikomanagement am Oberrhein intensiviert werden soll.

 

Zum Auftakt debattierten am Zentrum für grenzüberschreitende Kompetenzen „NovaTris“ an der Université Haute-Alsace in Mulhouse Wissenschaftler der Oberrheinischen Universitäten über das Verhältnis von individuellen und sozialen Sicherheiten und Risiken. Die Diskussion bereicherten französische, schweizerische und deutsche Experten von Versicherungen, Feuerwehren, Sicherheitsberatungen und Risikomanagement. Fortgeführt wird der transdisziplinäre Austausch zu Risikomanagement am Oberrhein unter dem Titel „Kritische Infrastrukturen im Zeitalter der Digitalisierung“ am 4. Juli 2017 am Karlsruher Institut für Technologie und mit dem Thema „No risk – no gain“ am 3. November 2017 an der Universität Basel. In 2018 werden dann Veranstaltungen am Campus Landau der Universität Koblenz-Landau, an der Universität Freiburg und an der Université de Strasbourg stattfinden.

SERIOR widmet sich in drei inhaltlichen Schwerpunkten den kulturellen Unterschieden in der Risikowahrnehmung, den grenzüberschreitenden Herausforderungen für eine objektive Risikoabschätzung und den Fragen der gesellschaftlichen Orientierung sowie der Kommunikation von Sicherheit und Risiko in der Region Oberrhein. Neben der Entwicklung von innovativen Instrumenten und Qualifizierungsformaten für Nachwuchsforscher entwickelt SERIOR ein Programm zum grenzüberschreitenden Wissens- und Technologietransfer, das in 2017 und 2018 Wissenschaft, Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft am Oberrhein vernetzen soll.

SERIOR ist eingebettet in EUCOR (The European Campus) und wird gefördert durch die Europäische Union im Programm Interreg Oberrhein sowie durch schweizerische Förderinstitutionen. Die beteiligten Hochschulen sind: Universität Koblenz-Landau, Karlsruher Institut für Technologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Université de Strasbourg, Université Haute-Alsace und Universität Basel.

Kontakt:
Graduate Academy SERIOR 
Dr. Ulrich Ufer
Tel.: 306341 280-2284 
E-Mail: ufer@serior.eu
www.serior.eu

Pressestelle Campus Landau
Kerstin Theilmann
Tel.: 06341 280-32219
E-Mail: ktheilmann@uni-koblenz-landau.de


Datum der Meldung 21.03.2017 00:00