Startschuss für zwei Forschungskollegs Rheinland-Pfalz

Zwei neue Forschungskollegs Rheinland-Pfalz können ihre Arbeit aufnehmen: Das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium bewilligte in der neu eingerichteten Förderlinie zwei Verbundprojekte. Jeweils 250.000 Euro jährlich erhalten das „Koblenz Institute of Advanced Ceramic Material Properties Studies“, das von der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Koblenz getragen wird, sowie das „Forschungs-kolleg iProcess“ der Technischen Universität Kaiserslautern, Hochschule Trier und der Technischen Hochschule Bingen in den kommenden drei Jahren.

Das „Koblenz Institute of Advanced Ceramic Material Properties Studies“, das Verbundprojekt von der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Koblenz, geht mit einer Fördersumme von 250.000 Euro an den Start. Foto: MWWK

Das „Koblenz Institute of Advanced Ceramic Material Properties Studies“, das Verbundprojekt von der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Koblenz, geht mit einer Fördersumme von 250.000 Euro an den Start. Foto: MWWK

"Mit den Verbundprojekten wollen wir die Forschungskooperation zwischen Hochschulen und Universitäten stärken und die kooperative Promotion für Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen unterstützen", so Wissenschaftsminister Konrad Wolf. Die beiden Kollegs wurden in einem Begutachtungsverfahren aus den insgesamt sieben Bewerbungen rheinland-pfälzischer Hochschulen ausgewählt. "Ihre Forschungsansätze in der Antibiotika- und der feuerfesten Keramik-Forschung haben hier überzeugt. Wir können somit zurecht erwarten, in der dreijährigen Förderperiode hochspannende Forschungsergebnisse zu erhalten und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu qualifizieren."

Das „Koblenz Institute of Advanced Ceramic Material Properties Studies” befasst sich mit der Erforschung und Weiterentwicklung von Feuerfestkeramiken, die ihre Verwendung in der Grundstoff- und Chemieindustrie sowie in der thermischen Abfallverwertung und der Energieerzeugung finden sollen.

In beiden Kollegs sollen insgesamt 13 Promovierende eine Qualifikation anstreben. Weitere Promovierende der beteiligten Hochschulen sollen die Möglichkeit erhalten, sich an den Verbünden zu assoziieren.

Wissenschaftlicher Sprecher für die Universität Koblenz-Landau:

Professor Dr. Peter Quirmbach


Datum der Meldung 19.11.2018 14:00