Universitätspreis 2019 für digital gestützte Lehre am Campus Landau geht an Josefine Zemla

Josefine Zemla hat Grund zur Freude: Die Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter wurde im Rahmen des Tages der Lehre mit dem diesjährigen Universitätspreis für digital gestützte Lehre am Campus Landau ausgezeichnet. Der Preis würdigt besonderes Engagement in der Lehre und macht gleichzeitig gute Konzepte für den Einsatz von digitalen Elementen in der Lehre sichtbar. Ausgelobt wird der mit 500 Euro dotierte Preis einmal jährlich pro Campus von der Vizepräsidentin für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professorin Dr. Gabriele E. Schaumann, zusammen mit der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle und dem Team Digitalisierung.

Stolze Preisträgerin: Josefine Zemla (links im Bild) nimmt die Auszeichnung von Vizepräsidentin Prof. Dr. Gabriele E. Schaumann entgegen. Foto: Karin Hiller/Universität Koblenz-Landau

Stolze Preisträgerin: Josefine Zemla (links im Bild) nimmt die Auszeichnung von Vizepräsidentin Prof. Dr. Gabriele E. Schaumann entgegen. Foto: Karin Hiller/Universität Koblenz-Landau

Zemla überzeugte mit ihrer Lehrveranstaltung „Mein erster und letzter Schultag“. Ihr bildungswissenschaftliches Seminar hat zum Ziel, künftige Grundschullehrkräfte für die Herausforderungen von Übergangssituationen in der Schule zu sensibilisieren. Die Jury überzeugte Zemla mit einem schlüssigen didaktischen Konzept, in dem die digitalen Komponenten einen klaren Mehrwert haben. Sie setzt die digitalen Tools wie verschiedene Umfrage- und Quiztools sinnvoll und ergebnisorientiert ein. So dockt sie unter anderem an die digitale Lebenswelt der Studierenden an oder senkt dank digitaler Tools die Hemmschwelle, bei persönlichen oder brisanten Themen ehrlich und reflektiert zu antworten. Den Erfolg in der Lehrpraxis bezeugen die überaus positiven Rückmeldungen der Studierenden aus der Befragung. 

„Wir wollen mit dem Preis anregen, gute und wirksame Lehrkonzepte mit digitalen Elementen zu entwickeln und umzusetzen“, unterstreicht Schaumann. So war eine der Überlegungen im Rahmen der Entwicklung der Digitalisierungsstrategie, Dozierende zu identifizieren und zu honorieren, die beim Einsatz digitaler Elemente in der Lehre mit gutem Beispiel vorangehen. „Mit einer didaktisch hochwertigen digitalen Lehre wollen wir zudem in der Lehrkräftebildung die digitalen Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer von morgen fördern“, so Schaumann weiter. Gekürt wird die Gewinnerin oder der Gewinner vom Steering Committee für Studium und Lehre der Universität auf Basis der Bewerbung sowie der Ergebnisse einer Befragung der Studierenden. In diesem Gremium, das die für Lehre zuständige Vizepräsidentin berät, versammeln sich die Prodekane für Lehre aller Fachbereiche, Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulprüfungsämter, der Stabsstelle Qualitätssicherung in Studium und Lehre und der Lehrerbildungszentren. Zur Bewertung der eingereichten Konzepte wurden Kriterien für gute digitale Lehre erarbeitet.  

Auf die Shortlist 2019 schafften es aus allen Bewerbungen drei Konzepte. Neben Zemlas Konzept waren das „Fallwerkstatt – gemeinsame Arbeit an Fällen der Pädagogischen Praxis“ von Sebastian Kinsler vom Institut für Sonderpädagogik und „Hogwarts als schulische Lernumgebung?“ von Dr. Michael Lenz und Lukas Körner vom Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft. Informationen zu den Lehrkonzepten finden sich auf der Website der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle, die die Ausschreibung der Preise organisiert. 

Kontakt:
Pressestelle Campus Landau
Kerstin Theilmann
Tel.: 06341 280-32219
E-Mail:


Datum der Meldung 11.12.2019 00:00