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Friedensakademie RLP und Evangelische Akademie der Pfalz stellen Impulspapier zum Umgang mit den Relikten des Westwalls vor

Die Ruinen des ‚Westwalls‘ sind die flächenmäßig größte materielle Hinterlassenschaft der NS-Zeit in Deutschland. Die Friedensakademie Rheinland-Pfalz – Akademie für Krisenprävention & Zivile Konfliktbearbeitung der Universität Koblenz-Landau und die Evangelische Akademie der Pfalz haben sich in einem zweijährigen Projekt mit dem Westwall beschäftigt. Sie haben Diskursveranstaltungen organisiert, politische und zivilgesellschaftliche Akteure miteinander ins Gespräch gebracht und Anregungen zum Umgang mit dem NS-Relikt erarbeitet.

Der Westwall - wie mit dem Relikt aus der NS-Zeit umgehen? Die Friedensakademie RLP und die Evangelische Akademie der Pfalz haben Anregungen erarbeitet. Foto: Pixabay

Der Westwall - wie mit dem Relikt aus der NS-Zeit umgehen? Die Friedensakademie RLP und die Evangelische Akademie der Pfalz haben Anregungen erarbeitet. Foto: Pixabay

Die Ergebnisse des Projekts wurden am 30. November 2020 in der Reihe akademie_skizzen veröffentlicht. Anlässlich der digitalen Vorstellung diskutierten die Geschäftsführerin der Friedensakademie Charlotte Dany, der Direktor der Evangelischen Akademie Christoph Picker und die Projektmitarbeiterin Jana Hornberger mit dem Leiter der Landeszentrale für Umweltaufklärung RLP Roland Horne, dem Vorsitzenden des Stiftungskuratoriums Ralph Erbar, dem Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Bernhard Kukatzki sowie dem Präsidenten des Deutschen Museumsbundes Eckart Köhne.

„Die Diskussion hat uns Wege aufgezeigt, wie wir den Westwall besser in das Bewusstsein der Menschen in Rheinland-Pfalz bringen können, sodass er zu einem Lernort des Friedens werden kann. Das ist wichtig für eine zukunftsgerichtete politische Bildungsarbeit“, sagte Charlotte Dany, Geschäftsführerin der Friedensakademie. Akademiedirektor Christoph Picker hält den koordinierten, konzeptionell durchdachten Umgang mit den Westwallanlagen, der den verschiedenen Dimensionen des Bauwerks gerecht wird, für eine anspruchsvolle und lohnende Aufgabe: „Es liegt noch ein langer Weg vor uns.“ Die Erinnerung an Täter und Opfer, Schuld und Vergebung, Militarismus und Friedensverantwortung habe auch eine religiöse Dimension.

Die Veröffentlichung unter dem Titel ‚Mahnmal ehemaliger Westwall – Geteilte Verantwortung für einen Grenzraum‘ ist onlineverfügbar. Druckexemplare können zum Preis von 9,90 Euro zuzüglich Versand unter info@eapfalz.de bei der Evangelischen Akademie der Pfalz bestellt werden.

 

Kontakt:
Friedensakademie Rheinland-Pfalz
Dr. Charlotte Dany
E-Mail:

Pressestelle Campus Landau
Kerstin Theilmann
Tel.: 06341 280-32219
E-Mail:


Datum der Meldung 01.12.2020 00:00