Absolventinnen der Brückenmaßnahme Bildung und Beratung gewürdigt

13 Frauen konnten in einer Feierstunde ihre Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme an der Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3) der Forschungsstelle Wissenstransfer der Universität in Koblenz in Empfang nehmen.

Trotz erschwerter Bedingungen erfolgreich: Die Teilnehmerinnen der Brückenmaßnahme Bildung und Beratung. Bild: Universität Koblenz-Landau

Trotz erschwerter Bedingungen erfolgreich: Die Teilnehmerinnen der Brückenmaßnahme Bildung und Beratung. Bild: Universität Koblenz-Landau

Sie alle verfügen über einen im Ausland erworbenen akademischen Abschluss der Geistes- oder Sozialwissenschaften und wurden in den vergangenen zehn Monaten zu Beraterinnen im Bildungs- und Sozialbereich weitergebildet. Da viele der im Ausland erworbenen Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt werden können, werden die Teilnehmerinnen der Maßnahme gezielt für den deutschen Arbeitsmarkt weitergebildet.

Obwohl die Abschlussveranstaltung unter den derzeit gültigen Abstands- und Hygienemaßnahmen durchgeführt wurde, kam rasch eine feierliche Stimmung auf. Die Leistungen der Teilnehmerinnen wurden umfassend gewürdigt: So sandte die rheinland-pfälzische Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration Katharina Binz in einem digitalen Grußwort ihre Glückwünsche an die Teilnehmerinnen und gratulierte ihnen.

Prof. Dr. Christian Geulen, Prodekan des Fachbereichs Philologie/ Kulturwissenschaften, zu dem die Forschungsstelle Wissenstransfer am Campus Koblenz gehört, sprach den Teilnehmerinnen in seiner Rede den Mut zu, sich trotz der schwierigen pandemischen Situation weiterhin auf ihre Kompetenzen zu konzentrieren und den Wissens- und Erfahrungsschatz, den sie aus ihren Heimatländern mitgebracht haben, in Deutschland einzusetzen.

Ruth Sandforth, Projektleiterin der Brückenmaßnahme, betonte die Leistung der Frauen, die trotz des Digitalunterrichts ihre anspruchsvolle Weiterbildung mit Deutschunterricht absolviert haben: „Sie können zurecht stolz auf ihre Erfolge sein.“

Die Arbeit in der Brückenmaßnahme wurde durch einen aktiven Projektbeirat unterstützt, dessen Mitglieder sich regelmäßig über die Fortschritte und Rückschläge der Teilnehmerinnen informiert haben. So konnten teilweise unbürokratische Lösungen für einzelne Teilnehmerinnen gefunden und die Arbeit im Projekt maßgeblich weiterentwickelt werden. Ali Karim, Mitarbeiter der Agentur für Arbeit und Vertreter des Projektbeirates, machte in seiner Rede auch darauf aufmerksam, wie herausfordernd ein Neustart in einem fremden Land sein könne und wie wichtig Projekte wie die Brückenmaßnahme seien, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Dass dieser Schritt den Teilnehmerinnen der Brückenmaßnahme gelingen wird, steht für die Projektleitung außer Frage. Denn vielen Frauen ist es gelungen, sich trotz der pandemiebedingten Restriktionen einen Praktikumsplatz im Bildungs- oder Sozialbereich zu organisieren, in eine Erzieherinnenausbildung oder in ein neues Studium überzugehen. Das in der Maßnahme erworbene Wissen und die neu erworbene Fachsprache werden dabei hilfreich sein.

Finanziert wird diese Brückenmaßnahme aus Mitteln des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz. 2020 wurde die Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3) mit dem Integrationspreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Durchgeführt wurde das Projekt durch die Forschungsstelle Wissenstransfer an der Universität in Koblenz unter der Verantwortung von Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert.

Zu den Partnern der Brückenmaßnahme am Standort Koblenz gehören das IQ-Netzwerk Rheinland-Pfalz, die Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen und das Lotsenhaus in Koblenz, die Caritas Koblenz, die Integrationsbeauftragte der Stadt Koblenz und das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

 

Fachliche Ansprechpartnerin:

Ruth Sandforth

Universität Koblenz-Landau

Campus Koblenz

Brückenmaßnahme Bildung und Beratung B3

Forschungsstelle Wissenstransfer

Universitätsstr. 1

56070 Koblenz

 

Tel.: 0261-2871940

E-Mail: sandforth@uni-koblenz.de

 

Pressekontakt:

Dr. Birgit Förg

Universität Koblenz-Landau

Campus Koblenz

Referat Öffentlichkeitsarbeit

Universitätsstr. 1

56070 Koblenz

 

Tel.: 0261 287 1766

E-Mail: birgitfoerg@uni-koblenz.de

 


Datum der Meldung 14.07.2021 00:00