Fallzahl Standort Mainz: 0 (Warnstufe Grün) Maßnahmenkonzept

Fallzahl Standort Koblenz: 2 (Warnstufe Gelb bis: 30.04.2021) Maßnahmenkonzept

Fallzahl Standort Landau: 0 (Warnstufe Grün) Maßnahmenkonzept

Digitales Arbeiten und starke Kooperationspartner ermöglichen erfolgreiche Projektarbeit

Die mit dem rheinland-pfälzischen Integrationspreis ausgezeichnete „Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3)“ der Universität Koblenz-Landau nutzt die Hälfte der Projektlaufzeit für ein Zwischen-Resummee.

Ein digitales Lehr- und Lernkonzept des Ada-Lovelace-Projekts wurde mit Blick auf die notwendigen Maßnahmen in der Corona-Pandemie entwickelt. An drei Tagen in der Woche treffen sich die 15 Teilnehmerinnen im virtuellen Klassenraum, um unterstützt von zwei Deutschlehrerinnen ihre Ziele zu erreichen. Nach einer Schulung durch Projektleiterin Hannah Hagmann sind die Teilnehmerinnen zudem versiert im Umgang mit der projekteigenen Cloud und können so eigenständig lernen und Lerninhalte kontrollieren lassen.

Dass sich das Projekt insgesamt als erfolgreich herausgestellt hat, verdanken die Projektleiterinnen auch den engagierten Kooperationspartnern. Die Brückenmaßnahme wird durch einen Projektbeirat unterstützt, dessen Mitglieder sich nicht nur regelmäßig treffen und über das Projekt austauschen, sondern teilweise auch selbst an den fünf Modulen der Fachweiterbildung zur Bildungsberaterin teilnehmen. Birgit Grün, Lehrerin an der Berufsbildenden Schule (BBS) Technik in Koblenz, hat mit den Teilnehmerinnen den Aufbau des deutschen Schul- und Bildungssystems erarbeitet. Lieselotte von Niessen-Silva und Ali Karim von der Agentur für Arbeit haben einen Vormittag lang mit den Teilnehmerinnen gearbeitet und wichtige Instrumente der Bildungsberatung wie auch der Weiterbildung vorgestellt. Der Vorteil, in einem Bundesland zu leben, das die vermutlich höchste Durchlässigkeit im Bildungssystem ermöglicht und zudem ein großes Repertoire persönlicher Förderinstrumente bereitstellt, wird die Teilnehmerinnen auf ihrem weiteren Berufsweg begleiten.

Damit der Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt reibungslos klappt, hat Sarah Kasper-Brötz, Projektkoordinatorin im Women Career Center der Universität Koblenz-Landau, ein dreitägiges Bewerbungstraining konzipiert, das die Frauen gefordert hat. Hand in Hand mit den Deutschlehrerinnen und der Projektleitung haben sie sich durch die Theorie und Praxis der schriftlichen Bewerbung gearbeitet und viel über ihre eigenen Kompetenzen und Erfolge gelernt, aber auch über die strikt einzuhaltenden Vorgaben bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen.

Nun blicken die Teilnehmerinnen gestärkt auf die zweite Projekthälfte. Die Projektleiterinnen Stephanie Justrie und Ruth Sandforth sehen auch die positiven Seiten der Pandemie bedingten Lage: „Wir hoffen, dass wir im Frühsommer wieder mit Präsenzveranstaltungen starten können, obwohl der digitale Unterricht natürlich auch viele Vorteile bietet. Unsere Teilnehmerinnen sparen sich teilweise lange Anfahrtswege und der Zusammenhalt und Austausch im Projekt ist trotzdem sehr gut!“

Die Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3) ist ein vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV) finanziertes Projekt, das der beruflichen Integration zugewanderter Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen dienen soll und am Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau von der Forschungsstelle Wissenstransfer unter der Leitung von Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert durchgeführt wird.

 

Ansprechpartnerin:

Ruth M. Sandforth M.A.
Forschungsstelle Wissenstransfer

Universität Koblenz-Landau

Campus Koblenz

Universitätsstr. 1

56070 Koblenz

 

Tel.: 0261-287 19 40

E-Mail: sandforth@uni-koblenz.de

 

 

 


Datum der Meldung 22.02.2021 00:00