DFG-Graduiertenkolleg zu statistischer Modellierung in der Psychologie verlängert

Das Graduiertenkolleg „Statistische Modellierung in der Psychologie“ (SMiP) wird für weitere viereinhalb Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Es ist eine von zwölf Einrichtungen zur Stärkung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in frühen Karrierephasen, deren Förderung die DFG für eine weitere Periode verlängert. In SMiP kooperieren die vier baden-württembergischen Universitäten Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Mannheim – Sprecherhochschule des Kollegs – und die Universität Koblenz-Landau. Drei Kohorten von jeweils bis zu 12 Doktorandinnen und Doktoranden sollen in der neuen Förderphase bis Herbst 2026 am Graduiertenkolleg SMiP ihren Doktortitel erwerben.

Das Graduiertenkolleg SMiP verbindet die zahlreichen verschiedenen Teilbereiche der Psychologie mit neuesten Entwicklungen in der statistischen Modellierung. Foto: SMiP

Das Graduiertenkolleg SMiP verbindet die zahlreichen verschiedenen Teilbereiche der Psychologie mit neuesten Entwicklungen in der statistischen Modellierung. Foto: SMiP

„Die Bewilligung der zweiten Förderperiode erlaubt uns, das erfolgreiche Ausbildungs- und Forschungsprogramm fortzusetzen und mit neuen Elementen zu versehen“, unterstreicht die Landauer Psychologieprofessorin Dr. Tanja Lischetzke und stellvertretende Sprecherin von SMiP. Beispielsweise soll es zwei internationale Summer Schools geben. In der ersten Förderphase hat die Arbeit der Promovierenden bereits dazu beigetragen, komplexe statistische Modelle, die bisher nur in bestimmten Teilgebieten der Psychologie zum Einsatz kamen, auf andere Subdisziplinen zu übertragen und weiterzuentwickeln.

Das Graduiertenkolleg SMiP schlägt eine Brücke zwischen zwei weitgehend isolierten Forschungsgebieten in den Verhaltenswissenschaften. Es verbindet die zahlreichen verschiedenen Teilbereiche der Psychologie, darunter Kognitions- und Motivationspsychologie oder Arbeits- und Organisationspsychologie, mit neuesten Entwicklungen in der statistischen Modellierung. „Aktuelle Anwendungen und Neuentwicklungen von statistischen Modellen und Techniken erlauben es, latente, also nicht direkt beobachtbare, psychologische Zustände und Prozesse zu messen und theoretische Annahmen einer strengen Testung zu unterziehen“, erklärt Lischetzke. 

Das Graduiertenkolleg SMiP ist für in- als auch ausländische Promotionsinteressierte offen. Ausgebildet wird nach internationalen Standards und in englischer Sprache. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Graduiertenkollegs unter smip.uni-mannheim.de.

 

An SMiP beteiligte Arbeitsbereiche am Campus Landau:

Fachbereich 8: Psychologie

Diagnostik, Differentielle Psychologie, Methodik und Evaluation

Prof. Dr. Tanja Lischetzke 
E-Mail:

 

Prof. Dr. Eunike Wetzel
E-Mail:

 

Kognitive Psychologie

Prof. Dr. Benjamin E. Hilbig
E-Mail:

 

 


Datum der Meldung 10.11.2021 00:00