Die Landauer Professorin Silke Sinning ist neue DFB-Vizepräsidentin

Fußball ist ein zentrales Forschungsthema von Silke Sinning und ihre Leidenschaft. Am vergangenen Freitag wurde die Professorin für Sportwissenschaft, die am Campus Landau lehrt und forscht, auf dem Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Bonn zur Vizepräsidentin gewählt. Sinning engagiert sich seit vielen Jahren auf Verbandsebene.

FairPlay auf dem Fußballplatz ist eines der Themen, das die Professorin Silke Sinning wissenschaftlich umtreibt. Ihr Know-how und ihre Begeisterung für diesen Sport bringt sie nun als DFB-Vizepräsidentin ein. Foto: Sinning

FairPlay auf dem Fußballplatz ist eines der Themen, das die Professorin Silke Sinning wissenschaftlich umtreibt. Ihr Know-how und ihre Begeisterung für diesen Sport bringt sie nun als DFB-Vizepräsidentin ein. Foto: Sinning

„Ich freue mich sehr über die Wahl und auf die damit verbundenen Aufgaben“, unterstreicht Sinning. Besonders begeistert sie, dass sich mit der Wahl des neuen Präsidiums der Anteil der Frauen erhöht hat - eine Entwicklung, die seit vielen Jahren gefordert wurde. Silke Sinning vertritt im neu gewählten DFB-Präsidium den Süddeutschen Verband. 

Nach ihrem Lehramtsstudium an der Philipps-Universität Marburg mit den Fächern Mathematik und Sport hat Silke Sinning als Gymnasiallehrerin gearbeitet. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philipps-Universität Marburg, der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität Münster tätig und promovierte 2004 an der Justus-Liebig-Universität Gießen. In Vechta und an der Leuphana Universität Lüneburg hatte sie Vertretungsprofessuren inne. Seit 2010 ist Silke Sinning Professorin für Sportpädagogik/-didaktik sowie Sportsoziologie an der Universität Koblenz-Landau. 

Fußball und das Geschehen auf dem Platz spielen in Silke Sinnings Forschung eine zentrale Rolle. Unter anderem hat sie das Phänomen von pöbelnden Eltern am Spielfeldrand im Rahmen des Projekts „Elternsensibilisierung für faires Verhalten im Kinder- und Jugendfußball“ untersucht. Wissenschaftlich eingebunden war die Studie in die Diskussion der Sozialisationshypothese im Sport. Diese geht davon aus, dass Kinder und Jugendliche über den Sport ein positives soziales Verhalten entwickeln können. Aktuell betreut Sinning das Projekt „Miteinander! Für einen fairen Kinder- und Jugendfußball“. Darin geht es um die Teilhabe und die Entwicklung demokratischer Kompetenz durch den Fußball bei Kindern im D-Jugendalter. 

 

Kontakt
Pressestelle Campus Landau
Kerstin Theilmann
Tel.: 06341 280-32219
E-Mail: kerstin.theilmann@uni-landau.de


Datum der Meldung 15.03.2022 00:00