Tagung zur Inklusionsforschung

Am 1. und 2. Juli findet am Campus Landau die 5. Arbeitstagung der AG Inklusionsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) statt. Unter dem Tagungsthema „Crossing Boundaries – Methodische und methodologische Reflexionen zur (eigenen) Praxis der Inklusionsforschung“ steht die Frage im Zentrum, wie Grenzen in verschiedenen Zugängen von Inklusionsforschung hergestellt, methodologisch und methodisch bearbeitet, aufgeweicht oder auch verfestigt werden.

Zur Inklusionsforschung gibt es verschiedene Zugänge. Wie deren Grenzen z.B. aufgeweicht werden können, ist ein Tagungsfokus. Foto: Colourbox

Zur Inklusionsforschung gibt es verschiedene Zugänge. Wie deren Grenzen z.B. aufgeweicht werden können, ist ein Tagungsfokus. Foto: Colourbox

Die Tagung soll dabei Raum bieten auszuloten, welche Grenzen zur Konturierung von Inklusionsforschung notwendig sind, um den Forschungsgegenstand zu bestimmen beziehungsweise empirisch erfassbar zu machen sowie ein präzises konzeptionelles Begriffsrepertoire zu entwickeln und zu verwenden. Reflexionen zur eigenen Situiertheit, methodischer und methodologischer, disziplinärer und kategorialer Grenzen und Grenzüberschreitungen sowie zur Macht von Grenzen werden im Rahmen von Forschungswerkstätten, Themenforen/Symposia und Posterpräsentationen vorgenommen und thematisiert.

 

Die Arbeitsgemeinschaft Inklusionsforschung in der DGfE hat als Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem die Bedeutung von Inklusion in Forschung und Lehre über die (teil-)disziplinären Grenzen hinweg diskutiert werden kann. Im Rahmen der 5. Jahrestagung der AG sollen diese und weitere Grenzen, aber auch Grenzüberschreitungen sowie damit zusammenhängende her- beziehungsweise stillstellende wie transformierende Praktiken in der erziehungswissenschaftlichen Inklusionsforschung ins Zentrum gerückt werden.

 

Die Tagung findet in Zusammenarbeit mit dem Profilbildungsprojekt „Forschung zu Bildung in der Transformation“ (ForBilT) des Fachbereichs 5: Erziehungswissenschaft der Universität Koblenz-Landau statt. Die Forschungsinitiative „ForBilT“ am Campus Landau wurde im Herbst 2019 eingerichtet. Motiviert wurde dies durch die Agenda 2030 der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2015, die darin inklusive, gerechte und hochwertige Bildung als zentrales Ziel formuliert hat. Im Landauer Forschungskonsortium tragen die Bildungsforschenden und Erziehungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus unterschiedlicher Perspektive dazu bei, die gegenwärtige Transformation von und in Bildungsprozessen zu verstehen. ForBilT enthält die vier Cluster Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe, Bildungszugänge und -übergänge, Professionalisierung und Organisation sowie Transformation und Dialog. Gefördert wird das Forschungskonsortium von der Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. 

 

Nähere Informationen zur Tagung und zum Tagungsprogramm gibt es hier

 

Kontakt:
Fachbereich 5: Erziehungswissenschaften
Dr. Nikola Mirkovic
E-Mail: gemeinsame_gf_forschung@uni-landau.de


Pressestelle Campus Landau
Kerstin Theilmann
Tel.: 06341 280-32219
E-Mail:

 


Datum der Meldung 30.06.2022 19:00