Lärm (G20)

Arbeitsmedizinische Vorsorge ist vom Arbeitgeber anzubieten, wenn lärmbedingte Hörverluste unterhalb von Gehörschäden nicht völlig ausgeschlossen werden können.

Dies kann der Fall sein, wenn die unteren Auslösewerte für Lärm überschritten werden. Folgende Grenzwerte sind zu beachten:

Untere Auslösewerte:

- Tages-Lärmexpositionspegel LEX,8h = 80 dB(A)
- Spitzenschalldruckpegel LpC,peak = 135 dB(C)

Obere Auslösewerte:

- Tages-Lärmexpositionspegel LEX,8h = 85 dB(A)
- Spitzenschalldruckpegel LpC, peak = 137 dB(C)

Sie befürchten, dass die genannten Kriterien im Rahmen der übertragenen dienstlichen Aufgabe(n) auf Sie zutreffen? Nutzen Sie die arbeitsmedizinische Vorsorge. Es handelt sich hierbei nicht um eine Eignungsuntersuchung.

- Vereinbaren Sie einen Termin zur arbeitsmedizinischen Sprechstunde (Termine Arbeitsschutz) oder

- kontaktieren Sie in dringenden Fällen direkt die/den zuständige/n Betriebsmedizinier*in (s. Ansprechpartner --> Betriebsarzt)

Im Rahmen des Vorsorgegespräches werden Ihnen evtl. weitere Untersuchungen empfohlen/angeboten. Sie entscheiden nach eigenem Ermessen, ob diese durchgeführt werden oder nicht. Im Nachgang erhalten Sie und die Dienststelle eine Vorsorgebescheinigung für die Akten.