Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (G25)

Arbeitsmedizinische Vorsorge kann sich insbesondere aus der Gefährdungsbeurteilung i.V.m. der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" ergeben. Sie dienen der Vermeidung des Entstehens arbeitsbedingter Gesundheitsschäden
oder der arbeitsmedizinischen Beurteilung, ob ein bereits vorhandener Gesundheitsschaden besteht, der die Eignung für bestimmte Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten einschränkt.

Gefahren können bestehen für die Beschäftigten oder für Dritte z.B. bei folgenden Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten:

Führen von Kraftfahrzeugen:

- Pkw, Motorräder, Schlepper
- Lkw (ab 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht)
- Omnibusse
- sonstige Kraftfahrzeuge für den Personentransport.


Keine Notwendigkeit für arbeitsmedizinische Vorsorge ist z.B. anzunehmen für das Führen von:

- Mitgänger-Flurförderzeugen ohne Hubeinrichtung,
- Schleppern und fahrbaren Arbeitsmaschinen geringer Leistung,
- ortsgebundewnen Kranen für die Maschinenbeschickung,

für das Steuern von

- einfachen Winden,
- Hebebühnen mit geringer Hubhöhe und kleiner Abmessung,

für das Überwachen von

- einfachen Maschinen, Apparaten, kleinen Leitständen und Messwarten.

Sie führen gemäß der übertragenen dienstlichen Aufgabe(n) Kraftfahrzeuge? Nutzen Sie die arbeitsmedizinische Vorsorge. Es handelt sich hierbei nicht um eine Eignungsuntersuchung.

- Vereinbaren Sie einen Termin zur arbeitsmedizinischen Sprechstunde (Termine Arbeitsschutz) oder

- kontaktieren Sie in dringenden Fällen direkt die/den zuständige/n Betriebsmedizinier*in (s. Ansprechpartner --> Betriebsarzt)

Im Rahmen des Vorsorgegespräches werden Ihnen evtl. weitere Untersuchungen empfohlen/angeboten. Sie entscheiden nach eigenem Ermessen, ob diese durchgeführt werden oder nicht. Im Nachgang erhalten Sie und die Dienststelle eine Vorsorgebescheinigung für die Akten.