Arbeitsaufenthalt im Ausland (G35)

„Die Notwendigkeit fachkundiger Beratung und erforderlichenfalls auch arbeitsmedizinischer Untersuchungen wird durch die jeweiligen klimatischen und gesundheitlichen Verhältnisse (z. B. Infektionsrisiken und Standard der medizinischen Versorgung) des Einsatzortes bestimmt. Einschlägige Arbeitsbedingungen bestehen nicht nur in den Tropen oder Subtropen. Mit ungünstigen klimatischen und vor allem hygienischen Bedingungen, sowie mit unzureichender ärztlicher Versorgung ist auch in einigen südosteuropäischen und asiatischen Ländern, die nicht den Tropen oder Subtropen angehören, sowie in Polarregionen zu rechnen. […] Die Entscheidung, ob eine Untersuchung zu veranlassen ist, kann nur in Abhängigkeit von der orts- und tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilung und somit bezogen auf den Einzelfall getroffen werden.“ (DGUV Information 240-350).

1. Sobald eine Dienstreise ins Ausland ansteht, sollten Sie sich unter www.die-reisemedizin.de über die Empfehlungen für Ihr Reiseziel informieren.

2. Ist eine arbeitsmedizinische Vorsorge gemäß dem Grundsatz G35 empfohlen, wird die Dienstreise durch die Personalabteilung erst dann genehmigt werden können, wenn die Vorsorgebescheinigung vorliegt. "Vorsorge" bedeutet hier in erster Linie das Stattfinden eines persönlichen Beratungsgesprächs zwischen der/dem Beschäftigten und einer Betriebsärztin / einem Betriebsarzt. Für eine ggf. empfohlene Untersuchung oder Impfungen bedarf es der ausdrücklichen Zustimmung der/des Beschäftigten.

3. Bitte vereinbaren Sie einen Termin zur Vorsorge G35 im für ihren Standort zuständigen Zentrum. (s. Ansprechpartner --> Betriebsarzt) oder nehmen Sie die hierfür angebotenen Termine vor Ort in Anspruch (Termine Arbeitsschutz).

4. Die Vorsorgebescheinigung wird automatisch an die Personalabteilung gegeben, welche dann die Dienstreise genehmigen kann.