Krebserzeugende, erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende Stoffe (G40)

Jeder Beschäftigte erhält zu Beginn der Tätigkeit mit Gefahrstoffen gemäß Anhang 1 Teil 1 (1) der ArbMedVV und danach in regelmäßigen Abständen diese Form der arbeitsmedizinischen Pflichtvorsorge. Sie findet in Anlehnung an den DGUV Grundsatz G40 (Nachuntersuchungsintervall: i.d.R. 3 Jahre) statt. Sollten eine Exposition nicht ausgeschlossen werden können, ist eine Angebotsvorsorge notwendig. Angebotsvorsorge ist ebenfalls erforderlich, wenn sonstige Tätigkeiten mit Gefahrstoffen gemäß Anhang 1 Teil 1 (2) 2 ArbMedVV durchgeführt werden. Bitte beachten Sie nach dem Ende der Tätigkeit mit Gefahrstoffen die Regelungen zur „nachgehende Vorsorge“ (vgl. Anhang 1 Teil 1 (3) ArbMedVV). Recherchemöglichkeiten zu karzinogenen, keimzellmutagenen und reproduktionstoxischen Stoffen:

Gefahrstoffinformationssystem (GESTIS): http://www.dguv.de/ifa/GESTIS/GESTIS-Stoffdatenbank/index.jsp

Sobald Sie KMR-Gefahrstoffen arbeiten (s. Liste oben) besteht die Pflicht eine Vorsorge nach dem Grundsatz G40 durchzuführen. Sollte eine Exposition nicht ausgeschlossen werden können, gelten die Regelungen der Angebotsvorsorge.

Vor der Arbeit mit / der Exposition durch KMR-Gefahrstoffen:

- Pflicht- oder Angebotsvorsorge (Termine über die Sachbearbeitung oder direkt im zuständigen Zentrum)

In regelmäßigen Abständen während der Arbeit / Exposition:

- Pflicht- oder Angebotsvorsorge (Termine über die Sachbearbeitung oder direkt im zuständigen Zentrum)

Nach Beendigung der Arbeit mit / der Exposition durch KMR-Gefahrstoffen:

- "Nachgehende Vorsorge" gemäß Anhang 1 Teil 1 (3) ArbMedVV (Termine über die Sachbearbeitung oder direkt im zuständigen Zentrum)