Dienstreisen / Einreisen aus Risikogebieten / Exkursionen

Die Zahl der Beschäftigten, die durch Dienstreisen oder Besprechungen einem zusätzlichen Infektionsrisiko ausgesetzt sind (zum Beispiel in Regionen mit hohen Infektionszahlen), ist auf das für die Erfüllung der Arbeitsaufgabe notwendige Maß zu begrenzen. Dabei ist angesichts der epidemischen Lage vor Ort zu prüfen, inwieweit die Dienstreisen oder Besprechungen durch die Verwendung elektronischer Kommunikationsmittel ersetzt oder auch reduziert werden können. Bei der gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen vgl. Abstandsgebot und Maskenpflicht.
Erstellt: 09.04.2021
Aktualisiert: 11.08.2021
Leitlinien

- Dienstreisen/Exkursionen in Risikogebiete im In- und Ausland gem. Robert Koch-Institut werden derzeit grundsätzlich nicht genehmigt. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Reiseantritts, die Genehmigung der Dienstreise steht jederzeit unter diesem Vorbehalt.

Erläuterung zur Definition von Risikogebieten:
Das Robert Koch-Institut (RKI) pflegt im Auftrag der Bundesregierung eine Liste mit Risikogebieten. "Risikogebiete werden seit dem 01.08.2021 nur noch in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete ist entfallen. Das Entfallen der Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete bedeutet nicht, dass für diese Gebiete kein Risiko mehr besteht. Es besteht vielmehr weltweit ein relevantes erhöhtes Infektionsrisiko. Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens kann es erforderlich sein, dass sehr kurzfristig neue Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete ausgewiesen werden." Bei der Genehmigung von Dienstreisen sind eigenverantwortlich evtl. Ein-/Ausreisebestimmungen, sowie Quarantäneregelungen zu recherchieren und entsprechend der behördlichen Vorgaben zu beachten. Für Beschäftigte besteht grundsätzlich die Möglichkeit das Beratungsangebot einer G35-Vorsorge (Koblenz | Landau) des betriebsärztlichen Dienstes in Anspruch zu nehmen.


- Bei beruflich veranlassten Einreisen in das Land Rheinland-Pfalz, bzw. in die betroffene Region und bei Gründen, die in Ausbildung und Studium liegen, ist die Einreise aus Risikogebieten zulässig.
- Andere Dienstreisen können von den jeweiligen Vorgesetzten auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung genehmigt werden.
- Exkursionen mit Studierenden erfolgen unter eigenverantwortlicher Organisation und Durchführung von Anreise, Freizeitgestaltung und Übernachtung durch die Studierenden.

Für die Einreise aus Risikogebieten gilt eine Absonderungspflicht gemäß CoBeLVO RLP. Lokale Anordnungen sind zu berücksichtigen. Für die Dauer der Absonderung wird auf das Zutrittsverbot zu den Liegenschaften hingewiesen.

Beurteilung der Arbeitsbedingungen (GB)
Erstellt: 09.04.2021

Als Maßnahme in "Ergänzende GB - SARS-CoV-2" beachten.

Arbeitsmedizinische Vorsorge
Erstellt: 09.04.2021

Wunschvorsorge möglich.

Unterweisung
Erstellt: 24.03.2021

Erforderlich für interne und externe Personen!