Ergebnisse Befragung 2018 (Standort Koblenz)

Die Befragung der Beschäftigten zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen am Standort Koblenz ist ein Teil der Gefährdungsbeurteilung, die zum Ziel hat "Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern" (§ 1 ArbSchG). Der Prozess besteht aus vielen Schritten und die Befragung 2018 am Standort Koblenz bildet den Schritt der Grobanalyse ab. Durch diese Grobanalayse werden weitere Handlungsschritte vorbereitet. Feinanalysen folgen auf Basis der Interpretation der vorliegenen Ergebnisse.
Gesamtauswertung

Gesamtergebnis KFZA (IST-SOLL)

Gesamtergebnis Universität Koblenz-Landau Standort Koblenz

Instrument: KFZA-Fragebogen (IST-SOLL)

n=288 (32% auswertbare Rückläufer)


Wir haben eine Ergebnisübersicht aus den Einzelergebnissen zusammen gestellt. Diese dient der Hochschulleitung zur Beurteilung der Sitaution und Veranlassung von Feinanalysen.

Link zur Ergebnisübersicht für den Standort Koblenz

Hintergründe

Zielgruppe der Befragung waren alle Beschäftigten am Standort Koblenz.

Beschäftigte sind alle Personen, die einen Vertrag zur Erbringung einer Arbeitsleistung mit der Universität Koblenz-Landau geschlossen haben. Dies sind konkret Professorinnen und Professoren, wissenschaftlich und nicht-wissenschaftlich Beschäftigte in den Fachbereichen, der Verwaltung und den zentralen Einrichtungen, sowie alle wissenschaftlichen Hilfskräfte (HiWi). Hieraus ergeben sich die Statusgruppen.

Prof Professorinnen und Professoren
Wiss wissenschaftlich Beschäftigte in den Fachbereichen, der Verwaltung und den zentralen Einrichtungen
Nwiss nicht-wissenschaftlich Beschäftigte in den Fachbereichen, der Verwaltung und den zentralen Einrichtungen
HiWi wissenschaftlichen Hilfskräfte

Es konnten zusätzliche Angaben zur Organisationseinheit, zum Geschlecht und zum Alter, sowie zum Beschäftigungsverhältnis gemacht werden. Diese statistischen Daten sollen bei den Interpretation der Ergebnisse helfen.

Das Ziel der Grobanalyse ist Ansatzpunkte für die Feinanalysen zu finden. "Individuelle Schutzmaßnahmen" sind aufgrund der Regelungen im ArbSchG  "nachrangig zu anderen Maßnahmen" (§ 4 Abs. 1 Nr. 5 ArbSchG). Dies soll gewährleisten, dass alle Schutzmaßnahmen eine möglichst große Reichweite haben und viele Beschäftigte davon profitieren. Der Ansatzpunkt "Organisationseinheit" entspricht genau diesem Ziel des ArbSchG.

Eine ausreichende Zahl an Rückläufern (mind. 5 Fragebögen) vorausgesetzt, ermöglicht es uns die Befragung eine Aussagen über die wahrgenommene Zufriedenheit eines Teils der Beschäftigten in den jeweiligen Einheiten abzuleiten. Die Wahrnehmung der Zufriedenheit eines Individuums wird von vielen Einflussgrößen im privaten und beruflichen Bereich beeinflusst. Die Ergebnisse erlauben somit keine Aussage darüber, welche Organisationseinheit besser oder schlechter als eine andere ist. Zudem gibt es teilweise tiefgreifende strukturelle Unterschiede in den einzelnen Bereichen, sodass "Äpfel mit Birnen" verglichen werden würden. Dies widerspricht unserem Anspruch an die Güte des Prozesses.

Folgeprozess

Befragungszeitraum: 16.04.2018 - 11.05.2018

abgeschlossen!

03.07.2018: BAD GmbH stellt Vertretern des Arbeitsschutzes, der Personalvertretung und des BGM-Projektes die Ergebnisse vor.

abgeschlossen!

03.07. - 23.07.2018: Aufbereitung der Ergebnisse; Einzelbesprechungen mit unterschiedlichen Funktionsträgern der Hochschule als Vorbereitung der Ergebnispräsentation in den Gremien (Hochschulleitung, BGM-Projekt).

abgeschlossen!

KW30: Präsentation der Ergebnisse für die Dienststelle.

KW31: Präsentation der Ergebnisse im BGM-Steuerungsgremium

abgeschlossen!

26.09.2018: Die Präsidentin stellt die Ergebnisse im Rahmen der Personalversammlung vor.

abgeschlossen!

WiSe 2018/19: Die Ergebnisse werden in den Strukturen vorgestellt und mit den Beteiligten diskutiert.

Ziel: Feinanalysen vorbereiten.

1. Instrumente und Verfahren auswählen

2. Prioritäten festlegen

3. Feinabstimmung mit den Organisationseinheiten

Start: Frühjahr 2019

Analoges Vorgehen zu Verfahren "Grobanalyse".

Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit den bestroffenen Organisationseinheiten und Beschäftigten konzipiert und umgesetzt.