Erste-Hilfe Organisation

Grundlagen

"Erste Hilfe" leisten ist Bürgerpflicht! Dies kann bedeuten, dass Sie den Rettungsdienst alarmieren (112) oder Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) durchführen oder den Laien Defibrillator (AED) holen. Viele Zahnräder müssen für eine wirksame Erste-Hilfe harmonieren.

In diesem Bereich erfahren Sie wissenswertes zur Organisation der Ersten-Hilfe an der Universität Koblenz-Landau.

 

Arbeitsschutzgesetz

§ 10 Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen
§ 15 Pflichten der Beschäftigten
§ 16 Besondere Unterstützungspflichten

 

DGUV Vorschrift 1

§ 24 Allgemeine Pflichten des Unternehmers
§ 25 Erforderliche Einrichtungen und Sachmittel
§ 26 Zahl und Ausbildung der Ersthelfer
§ 28 Unterstützungspflichten der Versicherten

Im Fall der Ersten-Hilfe sind die Rettungskräft z.B. ein Rettungs-Transport-Wagen (RTW) und/oder ein Notarzt.

Diese werden über eine Leitstelle koordiniert und an die Adresse geschickt, die während des Notrufs angegeben wird.

Es ist davon auszugehen, dass die Rettungskräfte in den Liegenschaften keine Ortskunde besitzen. Daher bitte eine eindeutige Adresse nennen (z.B. Universitätsstraße 1, Koblenz) und eine Person zur weiteren Einweisung dort hin schicken.

Wenn die Adresse der Liegenschaft nicht dem sinnvollsten Anfahrtsort entspricht, muss dies im Notruf bedacht werden. Die Liegenschaften Emil-Schüller-Straße 8/12 (Koblenz) verfügt über einen Innenhof, der durch Fahrzeuge über die Einfahrt "Roonstraße" zu erreichen ist.

Bitte informieren Sie sich im eigenen Interesse für Ihre jeweiligen Arbeitsplätze und stimmen Sie das Vorgehen mit den Ersthelfern (m/w) vor Ort ab bevor der Ernstfall eintritt.

Wenn es sich bei dem Unfallopfer um Beschäftigte (m/w) oder Studierende (m/w) der Universität Koblenz-Landau handelt müssen die Rettungskräfte das Stichwort "Arbeitsunfall" erhalten.

Damit wird eine spezielle Erstversorgung durch Durchgangsärzte (D-Ärzte) ausgelöst und die Zuständigkeit der Unfallversicherungsträger aktiviert.

Dies ist in jedem Fall zum Vorteil des Unfallopfers. Eine Unfallanzeige ist immer dann zu erstellen, wenn Rettungskräfte hinzugezogen werden.

Sobald ein Notfall im betrieblichen Rahmen eingetreten ist und die Erstversorgung abgeschlossen wurde ist die Unfallanzeige zu erstellen.

Unfallanzeigen dokumentieren das Unfallgeschehen und sichern Langzeitansprüche des Unfallopfers bei z.B. Folgeschäden oder Spätfolgen des Unfalls.

 

Notruf

Erste-Hilfe: 112
Polizei: 110
Giftnotruf: 113

Informationsmaterial

Sachgebiet "Erste Hilfe" der DGUV