Welt retten mit dem Einkaufskorb? - Wie Globalisierung menschenwürdiger gestaltet werden kann

Eva-Maria Reinwald von SÜDWIND gibt uns bei der Ringvorlesung am 29.01.2018 Einblicke in Herausforderung für Mensch und Umwelt in verschiedenen Lieferketten sowie Möglichkeiten zur Veränderung als Konsument*in und politische Bürger*in.

Einstürzende Textilfabriken, verheerende Arbeitsbedingungen in Elektronikfabriken, Vertreibungen für Rohstoffabbau, Kinderarbeit auf Plantagen. Zahlreiche Berichte aus Ländern des Globalen Südens zeigen: Menschenrechtsverletzungen sind keine Seltenheit bei der sich rund um den Globus erstreckenden Herstellung von Produkten unseres Alltags. Als Hebel zur Veränderung gerät meist zunächst unser eigener Konsum ins Blickfeld. Ein ganzer Siegeldschungel verspricht Fairness und Umweltschutz. Das Weltretten mit dem Einkaufskorb kann Veränderung anstoßen, aber hat auch Grenzen. Welche politischen Prozesse und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es national wie international, um die Einhaltung menschenrechtlicher Standards bei der Herstellung unserer Produkte zu fördern? 

Eva-Maria ReinwaldEva-Maria Reinwald ist Politikwissenschaftlerin (MA). Sie hat ein Lehramtsstudium (Gesellschaftswissenschaften, Deutsch und Ev. Religion) an der Universität Wuppertal und daran anschließend einen Masterstudiengang mit Schwerpunkt Demokratie und Globalisierung an der Universität Greifswald absolviert. Nach Tätigkeiten in der politischen Bildung und im kirchlichen Engagement ist sie seit April 2016 Promotorin für Globale Wirtschaft und Menschenrechte beim SÜDWIND-Institut – eine Fachstelle im RAhmen des Eine-Welt-PromoterInnen-Programms NRW.

Wann 29.01.2019
von 18:15 bis 19:45
Wo Campus Landau, Hörsaal II
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