Nature Lab

Seit 2011 fanden im Rahmen von Aktion Blau Plus umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen auf dem Gelände der ehemaligen Fischzuchtanlage des Landesfischereiverbandes im Eußerthal statt. Möglich wurde diese erfolgreiche Maßnahmen am Sulzbach durch die enge Kooperation zwischen dem Minsterium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (Abteilung Wasserwirtschaft), der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd), dem Landesfischereichverband Pfalz e.V. (LFV) und dem Institut für Umweltwissenschaften Landau der Universität Koblenz-Landau.

Seit Juni 2014 sind die Renaturierungsmaßnahmen abgeschlossen und der Hauptlauf des Sulzbaches fließt in seinem neu gestalteten Gewässerbett. Dieses Projekt der Aktion Blau Plus trägt deutlich zu einer ökologischen Aufwertung des gesamten Gebietes der Forschungsanlage bei und zeigt, wie außergewöhnlich erfolgreich die Kooperation zwischen Politik, Verbänden und Wissenschaft sein kann.

Die logische Konsequenz aus dem Erfolg dieses Projektes ist nun eine weiterführende Schwerpunktsetzung: die Sichtbarkeit und auch die Steigerung der Akzeptanz für die Maßnahme, aber auch für die ökologische Bedeutung von naturnahen Fließgewässern in der breiten Öffentlichkeit und für Schulkinder!

Hierzu bietet sich das Eußerthal-Gelände als einzigartiger Standort für Umweltbildung an:

Durch das Nature Lab der Ökosystemforschung Anlage Eußerthal, welches für den Wissenstransfer verantwortlich ist, besteht die Möglichkeit der breiten Öffentlichkeit, aber vor allem auch Schüler*innen unmittelbar die Umsetzung und Entwicklung einer vorbildlich umgesetzten Gewässerentwicklung bzw. Renaturierungsmaßnahme nahe gebracht werden kann. Somit werden Kinder und Jugendliche nicht nur für den Themenkomplex „Wasser als begrenzte Ressource“ sensibilisiert, sondern können sich auch mit diesen global relevanten Themenkomplexen identifizieren und ein Bewusstsein für die ökologische Bedeutung von dem Habitat Fließgewässer entwickeln. Es bietet sich auf dem Gelände damit eine einzigartige parallele Nutzung eines Forschungs- und Bildungsortes.

 

Das Projekt hat eine Laufzeit bis Ende 2016.

 

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Ansprechpartner
  Dr. Tanja J. Joschko

Dr. Tanja J. Joschko

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Gebäude K, Raum 1.17