Genetische Untersuchungen zur Erfolgskontrolle von bestandsstützenden Maßnahmen zugunsten der Seeforelle am Chiemsee

Die Seeforelle ist eine potamodrome, großwüchsige Form der heimischen Forellen (Salmo trutta), deren Bestände in den vergangenen Jahrzehnten zum Teil dramatische Einbrüche zu verzeichnen hatten. Der Landesfischereiverband Bayern e.V. führt in Zusammenarbeit mit der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern, sowie dem Österreichischen und dem Tiroler Fischereiverband ein Besatz- und Erbrütungsprogramm zur Stützung der Seeforellen des Chiemsees und dessen Zufluss Tiroler Ache/Großache durch. Ergänzend zu diesen Maßnahmen sollen molekulargenetische Methoden etabliert und angewendet werden, um im Rahmen von begleitenden Monitorings eine Unterscheidung zwischen Forellen aus den bestandsstützenden Maßnahmen und möglicherweise vorhandener Eigenreproduktion der Population zu unterscheiden. Diese Untersuchungen sollen zur Optimierung von Artenschutzmaßnahme und des künftigen Bestandmanagements beitragen.

 

 

Drittmittelgeber: Landesfischereiverband Bayern e.V.

Laufzeit: 3 Jahre

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