Genetisches Monitoring von Fischbesatz

Kurzbeschreibung

Besatz mit künstlich erbrüteten Eiern, Larven und Jungfischen ist eine häufig praktizierte Maßnahme des Fischartenschutzes („supplemental stocking“). Der Erfolgsnachweis derartiger Maßnahmen, z.B. mittels Markierungen der besetzten Fische, ist häufig nur schwer zu erbringen.  Hier können molekulargenetische Methoden zielführend sein. Im ersten Schritt ist hierzu eine genetische Charakterisierung der Elterntiere (z.B. eines Zuchtstammes) notwendig. Im Anschluss an Besatzmaßnahmen können dann später in den Besatzgewässern gefangene Tiere dieser genetischen Herkunft zugeordnet werden („stock assignment“). So können Aussagen zum Erfolg von Besatzmaßnahmen abgeleitet und ggf. Defizite aufgezeigt werden.

 

Aufgaben

Untersuchung von Schleimhautproben mittels etablierter Mikrosatelliten-Analysen

Etablierung/Anpassung spezifischer assignment-Methoden

 

Voraussetzungen

Gute molekulargenetische Kenntnisse

Nachgewiesene, gute Kenntnisse der praktischen Laborarbeit (z.B. erfolgreicher Abschluss einschlägiger Praktika)

Gute statistische Grundkenntnisse

 

Zeitrahmen

Beginn: ab sofort möglich

Abschluss: Arbeiten können im Rahmen laufender Projekte bis Dezember 2019 abgeschlossen werden.


 

 

Dipl. Geoökol. Thomas Schmidt

Dipl. Geoökol. Thomas Schmidt

Projekt „Forschungskooperation“
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Gebäude G, Raum 129