Trifels Summer School

6. Trifelser Gespräch

„Fridays for Future" mobilisiert - aber was nun?
Können Systemdenken und Bildung helfen?"

5. September 2019 ab 19.30 Uhr
Kurhaus Trifels, Kurhausstraße 25, 76855 Annweiler

Aktuell engagieren sich Schülerinnen und Schüler regelmäßig für „Fridays for Future", um von Politik und Gesellschaft einen effektiveren Klimaschutz einzufordern. Wie kann diese Aufmerksamkeit für konkrete Lösungsansätze genutzt werden? Welcher Beitrag kann aus dem deutschen Bildungssystem jenseits von Schülerprotesten kommen?

Internationale Experten der Bundesregierung haben letztes Jahr vorgeschlagen, die „Fähigkeit zum Systemdenken und Bildung für Nachhaltigkeit (BNE)" zu fördern. Die Fachpolitiker des Deutschen Bundestages haben diese Empfehlung unterstützt. Internationale und nationale Experten für Nachhaltigkeit und Bildung diskutieren mit lokalen Praktikern und Engagierten aus Schulen den Bedarf, die konkreten Möglichkeiten und die Grenzen der Förderung des Systemdenkens:

Martin Lees, Vorsitzender der OECD-IIASA Task Force on Systems Thinking, Anticipation and Resilience

Alexander Siegmund, Mitglied des Forums Hochschule der Nationalen Plattform BNE

Lara Hellmann, Schülersprecherin der IGS Rheinzabern

Dagmar Linnert, Schulleiterin des Eduard-Spranger-Gymnasiums in Landau

Alexander Kauertz, Leiter des Zentrums für Lehrerbildung in Landau

Moderation: Armin Himmelrath, Ressortleiter Bildung beim Magazin SPIEGEL

Die Podiumsdiskussion in der Reihe „Trifelser Gespräch" ist öffentlich und die Teilnahme kostenlos. Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen und können gerne Ideen und Fragen einbringen. Im Anschluss bietet ein Stehempfang Möglichkeit zur Fortsetzung der Diskussion in kleinen Runden. 

6. Trifels Summer School

Große globale Herausforderungen und Systemdenken

Angesichts großer globaler Herausforderungen, wie zum Beispiel Finanzkrise, Flüchtlingskrise oder Klimakrise, stellt sich die Frage, ob unsere vorherrschenden Analyse- und Handlungsansätze ausreichend sind, um die relevanten Veränderungen und Probleme sinnvoll zu adressieren. Gerade der vorherrschende wissenschaftliche Ansatz ist häufig von kleinteiligen und linearen Analysen geprägt, die aus den Ergebnissen abgeleiteten Handlungsempfehlungen sind ebenfalls häufig kleinteilig und inkrementell. Gibt es für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen sinnvollen alternativen Ansatz, um zu anderen Arten von Analysen und Handlungsempfehlungen zu kommen? Wie geht man mit dem Problem der Komplexität um? Wie kann man entsprechende Ansätze lernen und lehren sowie deren Ergebnisse öffentlich kommunizieren? (siehe Thema

In der Trifels Summer School 20019 können Sie als Nachwuchswissenschaftlerin und Nachwuchswissenschaftler den Ansatz des Systemdenkens kennenlernen sowie fächerübergreifend erlernen und erproben (siehe Programm). Experten vermitteln Ihnen zentrale Grundlagen und Anwendungsbeispiele des Systemdenkens mit einer internationalen Ausrichtung (siehe Referenten). Die primäre Veranstaltungssprache ist Englisch. Die ganze Veranstaltung findet an einem besonderen Ort statt, der eine einzigartige Lernumgebung bietet (siehe Kurhaus Trifels). Die Teilnahme ist kostenlos und beinhaltet neben dem inhaltlichen Programm auch die Verpflegung und Übernachtung im Kurhaus Trifels im Zeitraum der Summer School. Einzig die An- und Abreisekosten müssen selbst getragen werden. Am Ende der Summer School gibt es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Zertifikat der Trifels Summer School (siehe Teilnahme).

Jetzt bewerben! (letzte Frist 19. August 2019) 

Jährliches Qualifizierungsangebot im Universitätsverbund

Zukunftsthemen für Wissenschaft und Gesellschaft

Die Trifels Summer School wird jährlich vom Verein Begegnungszentrum Kurhaus Trifels angeboten, dem folgende Universitäten angehören: Technische Universität Darmstadt, Universität Heidelberg, Technische Universität Kaiserslautern, Karlsruher Institut für Technologie, Universität Koblenz-Landau, Universität Mannheim. Jedes Jahr übernimmt eine andere Universität die Federführung.

Die Themen der Summer School sollen eine zentrale und fächerübergreifende Bedeutung für die Zukunft von Wissenschaft und Gesellschaft haben. Themen früherer Summer Schools waren: die Chancen und Risiken der synthetischen Biologie, organisiert von der Universität Heidelberg, der Umbau des Energiesystems, organisiert von der Technischen Universität Darmstadt, Risikokompetente Gesellschaft, organisiert von der Universität Koblenz-Landau, Future cities – Research for a Sustainable Urban Development, organisiert vom Karlsruher Institut für Technologie, und "Digitale Transformation", organisiert von der Technischen Universität Kaiserslautern und der Science and Innovation Alliance Kaiserslautern.

Das jährliche Trifelser Gespräch mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema der Trifels Summer School ist ein integraler Bestandteil des Qualifizierungsangebots.