Friedenspädagogik

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Friedenspädagogik beschäftigt sich mit der pädagogischen Anregung und Begleitung reflexiver individueller und gesellschaftlicher Prozesse. Es geht dabei um die methodische Begleitung in der kritischen Auseinandersetzung gesellschaftlicher Strukturen und der Stärkung von Friedensfähigkeit auf individueller, kollektiver und institutioneller Ebene. Die pädagogische Förderung von holistischem Denken steht dabei ebenso im Vordergrund wie eine hohe Methodenvielfalt. Auf Grund des starken Praxisbezugs ist friedenspädagogische Forschung ein wechselseitiger Prozess aus Theorie, Praxis und konzeptioneller Entwicklung.

Die Friedensakademie RLP leistet einen Beitrag zu diesem wissenschaftlichen Prozess und legt den Fokus aktuell auf folgende Schwerpunkte: Zum einen widmet sie sich der Verdeutlichung von Schnittstellen friedenswissenschaftlicher Perspektiven und friedenspädagogischer Ansätze im Bereich der informellen Bildung im Rahmen des Westwallprojekts (Lern- und Lebensorte unter Berücksichtigung theoretischer Perspektiven der Memory Studies), zum anderen liegt der Fokus auf vergleichende Länderstudien zu innergesellschaftlichen Konflikten sowie friedenspädagogischen Konzepten und Lernprozesse im Rahmen des Programms zu Shared Society. Ein Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit dem Thema ‚lebensweltlicher‘ Friedensprozesse aus Perspektive dekolonialer Theoriebildung.


An der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis arbeitet die Friedensakademie an der Weiterentwicklung ziviler Strategien der Krisenprävention und Konfliktbearbeitung sowie friedenspädagogischer Methoden (Arbeit mit elicitiven Methoden der Konfliktransformation wie Tanz, Embodiment & Peace).

Das Praxisangebot der Friedensakademie umfasst Trainings, Workshops, Fortbildungen und Beratungen.

 

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