Kooperationen und Vernetzung

Die Arbeit und der Erfolg der Friedensakademie beruhen auf Kooperationen und Vernetzung, die auf unterschiedlichen Ebenen wirken. Entsprechend ihrem Charakter als besondere wissenschaftliche Einrichtung und ab Januar 2019 als zentrale Einrichtung der Universität Koblenz-Landau, arbeitet die Friedensakademie eng mit anderen Institutionen der Universität zusammen. Insbesondere durch Lehrangebote und gemeinsame Veranstaltungen ist die Friedensakademie gut in die Universität integriert. So stärken zum Beispiel die Seminare der Friedensakademie zu Menschenrechtsbildung das „Bildung-Mensch-Umwelt“-Profil der Universität.  Zudem ist die Friedensakademie durch zahlreiche Kooperationen mit Schulen und anderen (Bildungs-)Einrichtungen sowie die Vortragsreihe „Landau Peace Lectures“, die zusammen mit dem Förderverein der Katharinenkapelle veranstaltet und von vielen interessierten BürgerInnen besucht wird, in der Stadt Landau eingebunden und präsent.

Vernetzung

Auf regionaler und nationaler Ebene arbeitet die Friedensakademie seit ihrer Gründung eng mit der Evangelischen Akademie der Pfalz zusammen. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind das Projekt „Perspektiven für das Mahnmal ehemaliger Westwall“ und verschiedene gemeinsame Veranstaltungen zu Erinnerungs-, Lern- und Friedensorten. Die stetige Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung in Rheinland-Pfalz zeigt sich insbesondere durch regelmäßige gemeinsame Veranstaltungen.

Durch den Austausch mit der Friedensbewegung in Rheinland-Pfalz und Mitgliedschaften in wichtigen Netzwerken, wie zum Beispiel dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) und der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK), gelingt der Friedensakademie eine regionale und nationale Vernetzung. Diese ermöglicht es, der Friedensakademie ein Forum zu schaffen, in dem wichtige Themen und neue Perspektiven der Friedens- und Konfliktforschung diskutiert werden können.

International kooperiert die Friedensakademie durch das Projekt „Shared Society“ mit der israelischen Organisation Givat Haviva, die sich wie die Friedensakademie für eine friedliche und tolerante Gesellschaft einsetzt.  Mit weiteren Partnern aus Kosovo, Norwegen, Nordirland und Belgien ist die Friedensakademie im Rahmen von „Shared Society“ bestrebt, der zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung entgegenzuwirken und neues Wissen und praktische Ansätze zu „Shared Society“ zu entwickeln.  Zusammen mit dem Beirat für Integration und Migration der Stadt Trier führt die Friedensakademie den Ansatz der „Shared Society“ in die Migrations- und Integrationsarbeit der Stadt Trier ein.

Durch das Projekt „Enhancing Women’s Participation in Forest Governance“ ergibt sich eine enge Kooperation mit der Foundation for Community Initiatives in Liberia.