Im Nachgang der Landau Peace Lecture: Interview mit Michael Sturm auf dem Blog des Freundeskreis Hambacher Fest 1832

Im Interview erläutert Sturm seine Thesen zur Gefahr von historischen Meistererzählungen und den Wurzeln des Rechtsextremismus im Bürger*innentum.

Nach dem Vortragsabend „Geschichtspolitik als Kulturkampf“ im Rahmen der Landau Peace Lecture Ende Februar hat der Freundeskreis Hambacher Fest 1832 den inhaltlichen Faden nochmals aufgegriffen. In einem Interview mit dem Referenten Michael Sturm, erläutert dieser seine Thesen aus dem Vortrag zur extrem rechten Aneignung von Geschichte tiefergehend weiter. Das Interview kann auf dem Blog des Freundeskreis Hambacher Fest 1832 in voller Länge nachgelesen werden. Auch die Aufzeichnung der Landau Peace Lecture steht auf dem Youtube-Kanal der Friedensakademie weiterhin zur Verfügung. 

Michael Sturm ist Historiker und pädagogisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster und in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster. Er veröffentlicht zur Polizei- und Protestgeschichte, aktuellem und historischem Rechtsextremismus, Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen.

Der Freundeskreis Hambacher Fest 1832 veröffentlicht regelmäßig Analysen, Perspektiven, ebenso wie Kommentare um die demokratischen und europäischen Ideen und Anliegen der Teilnehmer*innen des Hambacher Festes von 1832 aufzugreifen, zu stärken und gegen die Vereinnahmung rechtsnationalistischer Kräfte zu verteidigen.

Die Landau Peace Lecture mit Michael Sturm wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz unterstützt.


Datum der Meldung 24.04.2021 00:00
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