Vita

Jan Grabek hat in Warschau Kommunikationswissenschaften und Fotografie mit einem Schwerpunkt in Konflikt- und Sozialreportage studiert.  Während seines Studiums hat er ein Trimester an der Uni Damaskus gelernt, für verschiedene Magazine und NGOs gearbeitet und Reportagen über das Leben in polnischen Flüchtlingslagern, über irakische Studenten in Warschau und schließlich über Ihre Rückkehr in den Irak erstellt. Seine Arbeit wurde u.a. im polnischen Nationalmuseum und im Kulturzentrum von Auschwitz ausgestellt, das ihm 2011 einen Menschenrechtspreis verlieh.  Im Anschluss an sein Studium wurde Jan Grabek 3 Jahre lang als Projektleiter für Hilfsprojekte in Ostafrika und als Regionalleiter für Geschäftsanbahnung im Rohstoff- und Sicherheitsbereich im Nahen Osten und Afrika angestellt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland absolvierte er einen Master in Friedens- und Konfliktforschung an der Philipps Universität Marburg. Im Rahmen des Studiums und seiner Masterarbeit beschäftigte sich Jan Grabek mit den historisch gewachsenen Verquickungen internationaler Beziehungen in den Bereichen Peacebuilding, Wirtschaft, Politik und Entwicklungszusammenarbeit in Afrika. Im Falle der Masterarbeit behandelte er dabei wirtschaftlich-legalistische Interventionsversuche der EU, die verhindern sollen, dass afrikanisches Holz als Konfliktressource genutzt wird.