SprachLit: Schriftsprachliches Lernen mit literarischen Vorgaben und Lesemotivation in der Grundschule

Schriftsprachliches Lernen mit literarischen Vorgaben und Lesemotivation in der Grundschule Bildungssprache ist eine Sprache, die im Vergleich zur Alltagssprache sehr viel komplexer ist. Sie zu beherrschen ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilhabe an Bildung. An dieser Stelle setzt das vorliegende Forschungsprojekt an, in dem die Bedeutung impliziter Lernprozesse für den Erwerb komplexer, schriftsprachlicher Strukturen im Zentrum steht. Anstatt bestimmte sprachliche Strukturen zu trainieren, wird auf das wiederholte Vorlesen von literar-ästhetisch anspruchsvollen Bilderbüchern sowie auf mündliche und schriftliche Formen der Anschlusskommunikation gesetzt. Ausgangspunkt ist die literarische Dimension der Bücher, ist das Eintauchen in narrative Welten, die den Kindern im Sinne des ‚höreraktivierenden Vorlesens‘ (Spinner) angeboten werden. Auswirkungen dieses didaktischen Ansatzes auf verschiedene Aspekte des schriftsprachlichen Lernens (z.B. Wortschatz, Syntax) und ihre Bedeutung im Kontext der Lesemotivation werden in drei Teilstudien untersucht.

Teilprojekt 1

Schriftsprachliches Lernen im Kontext von Bilderbüchern in gereimter und nicht gereimter Sprache – Eine Interventionsstudie in Klasse 3

Teilprojekt 1a

Quantitativ orientierter Auswertungsansatz

Projektleitung: Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl

Teilprojekt 1b

Qualitativ orientierter Auswertungsansatz

Projektleitung: Prof. Dr. Daniela Merklinger

Teilprojekt 2

Entwicklung der Lesemotivation von Jungen und Mädchen in der Grundschule

Projektleitung: PD Dr. Martina Endepohls-Ulpe