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Die digitale Hochschule – IoT auf dem Smart Campus

An vielen deutschen Hochschulen und Universitäten gehört es heute zum Alltag, dass Unterricht virtuell stattfindet. Lern- und auch Lehrmaterialien sind einfach und schnell online verfügbar. Die Dozenten haben sich in entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen die notwendigen Digital Education Skills angeeignet. Erfolgreich digitalisierte Hochschulen sind wichtig, um Deutschland als Bildungsstandort zu stärken.

Der Digitalisierungsprozess an Hochschulen hat sich durch die Corona-Pandemie beschleunigt. Studierende und auch das Personal mussten sich sehr schnell auf das neue, digitale Lehren und Lernen umstellen. Für die meisten Hochschulen ist dies nach Angaben der Hochschulleitungen kein Problem, das sie nicht bewältigen können.

Nicht nur Corona ist verantwortlich

Die Generation der Digital Natives, die jetzt an die Universitäten gehen, haben hohe Erwartungen an die Digitalisierung ihres Hochschulstandortes. Gut vernetzte Hochschulen warten mit sehr schnellem Internet auf und machen es möglich, dass viele Anwender gleichzeitig online sein können. Digital Natives erwarten eine gute Erreichbarkeit, überall auf dem Campus. Allein dieser Punkt kann entscheidend sein, ob sich ein Studierender oder auch das Hochschulpersonal für oder gegen einen Campus entscheidet. Sie verbinden damit einen gewissen Grad an Bildungsniveau und auch an Lifestyle. Sie wollen das Gewohnte nicht missen.

Wie können Hochschulen die Erwartungen der Studierenden erfüllen?

Auf dem smarten Campus finden Vorlesungen nicht mehr nur in Hörsälen statt. Viele Lehrveranstaltungen haben sich ins Netz verlagert. (Bild:: Pixabay.com)
Auf dem smarten Campus finden Vorlesungen nicht mehr nur in Hörsälen statt. Viele Lehrveranstaltungen haben sich ins Netz verlagert. (Bild:: Pixabay.com)
Hochschulen haben die Möglichkeit, mithilfe der Implementierung von IoT-Technologien (IoT = Internet of Things oder Internet der Dinge) Studierende für sich zu interessieren. Eine gemeinsame IoT-Infrastruktur an der Hochschule vernetzt alle Anwender, Geräte und Anwendungen miteinander. Ein Smart Campus entsteht, der nicht nur effizientere Betriebsprozesse zur Folge hat, ressourcenschonender und ökologischer ist. Das Hochschulgelände wird damit zu einem Ort, der Bildung, Kollaboration und Produktivität fördert. Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch die IT-Sicherheit.

Smart Campus – produktiv und grün

Der Smart Campus ist die Grundlage, um neue Services zu implementieren, die sich positiv auf Lernen, Arbeiten und Leben auf dem Campus auswirken. Das vereinfacht das Leben der Studierenden und des Uni-Personals, Arbeiten wird viel effizienter. Campus-ID-Karten sind dafür ein gutes Beispiel. Sind die Studierenden am Netzwerk angemeldet, ist es mit den ID-Karten möglich, die Anwesenheit zu bestätigen, wenn Präsenzpflicht bei einer Lehrveranstaltung besteht. Dozenten müssen dann weder die Anwesenheit abfragen, noch Listen durchreichen, in die sich jeder einträgt. Die Anwesenheit ist damit direkt im System dokumentiert. Die ID-Karten lassen sich mit Smart Payment kombinieren. Damit gehen auch Bezahlvorgänge an universitären Einrichtungen, wie Uni-Buchhandel oder Mensa, viel schneller.

Smartes Gebäudemanagement gehört zum Konzept

Die IoT-Infrastruktur senkt Kosten und reduziert auch den ökologischen Fußabdruck. Vieles lässt sich damit im Gebäudemanagement automatisieren. Ins Netzwerk eingebundene Sensoren können den Strom- oder Heizverbrauch automatisch anpassen, Licht steuern. Das führt zu einem ressourcenschonenderen Umgang mit Energie. Je mehr Möglichkeiten das Netzwerk hat, auf eingebundene Geräte und Anwendungen zu wirken, desto effizienter ist es möglich die Prozesse im Hochschulbetrieb zu automatisieren.

Das 21. Jahrhundert steht im Zeichen der Digitalisierung, auch an den Hochschulen.

Dozenten stehen nicht mehr ausschließlich vor weniger oder mehr gefüllten Hörsälen und halten ihre Vorlesungen ab. Sie nehmen auch an virtuellen Seminaren Teil. IoT-Technologie sei Dank gehört es zum normalen Uni-Alltag, dass Dozenten und Studierende über die allgegenwärtigen Netzwerkverbindungen an universitären Veranstaltungen teilnehmen. Mithilfe von Videokonferenztools ist eine persönliche Anwesenheit vor Ort nicht mehr unbedingt erforderlich. Studierende können woanders auf dem Campus sein und den Livestream nutzen, um dennoch dabei zu sein. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich die Veranstaltungen auch aufzeichnen lassen.

On-demand-Abruf jederzeit und überall auf dem Campus

Das Arbeiten in einer Lerngruppe lässt sich an einer gut vernetzten Hochschule viel effizienter und flexibler gestalten. (Bild:: Pixabay.com)
Das Arbeiten in einer Lerngruppe lässt sich an einer gut vernetzten Hochschule viel effizienter und flexibler gestalten. (Bild:: Pixabay.com)
Wer dann eine Lehrveranstaltung versäumt, kann sich die Aufzeichnung ansehen. Die on-demand verfügbaren Aufzeichnungen helfen auch bei der Prüfungsvorbereitung. Egal wo auf dem Campus, Studierende haben mit dem Learning Management System (LMS) über die IoT-Infrastruktur und eine sehr gute Netzabdeckung überall auf dem Campus die Möglichkeit, auf alle Kursmaterialien in Echtzeit zuzugreifen. In Verbindung mit der Möglichkeit, das eigene Gerät zu nutzen und in das Netzwerk und mit kollaborativer Software ist neues Lernen möglich. Studierende können so Daten teilen und in Lern- und Projektgruppen viel effektiver und vor allem auch viel flexibler zusammenarbeiten.

 

     

 

Fazit

Die Implementierung des Digitalen Campus führt zu einem Paradigmenwechsel an den Hochschulen. Innovative Hochschulen sind dabei, ihre Einrichtung so umzugestalten, dass sie die Anforderungen an die heutigen und zukünftigen Studienorte erfüllt. Drei wichtige Faktoren gilt es dabei zu verbessern: Bildung, Effizienz und Erfahrung. Die Art und Weise, wie Studierende die Hochschulen erleben, wird sich verändern. Sie werden anders studieren und lernen als bisherige Generationen. Auch die Interaktion mit der Einrichtung wird sich verändern. Der Smart Campus wird zum Katalysator für die Digitalisierung der Hochschulen. Die Zukunft des Lernens, die Zukunft der Arbeit und gleichzeitig das Campusleben werden neu gestaltet. Der traditionelle Campus bleibt weiterhin bestehen, erweitert um die Möglichkeiten, die die neuen Ansätze bieten. Das ist es, was Digital Natives von einem modernen, zukunftsgerichteten Campus erwarten. Einrichtungen, die die Vorteile des Smart Campus nutzen, modernisieren sich, sind gleichzeitig nachhaltig und bleiben relevant für die Zielgruppe der jungen Studierenden.