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Nachhilfe für Studenten als Nebenjob

Bild: knipseline, pixelio.de
Bild: knipseline, pixelio.de

 

Wer sein Studium nicht durch BAföG, die Familie oder einen Studienkredit finanzieren will, muss zwangsläufig über ein monatliches Einkommen verfügen. In der Regel greifen Studenten dabei auf Praktika oder Werkstudentenstellen zurück. Da insbesondere zu Beginn des Studiums solche Tätigkeiten aber eher schwer zu ergattern sind, solltest Du auch die Nebentätigkeit als Nachhilfelehrer in Betracht ziehen.

Welche Voraussetzungen muss ich als Nachhilfelehrer mitbringen?

Um Nachhilfe für Studenten geben zu können gibt es verschiedene Wege. Entweder meldest Du ein Kleingewerbe an und akquirierst selbstständig Kunden, oder aber Du schließt Dich einem großen Lernportal an. Nicht zuletzt kannst Du Dich auch bei der Studierendenvertretung bzw. bei Deiner Fakultät direkt als Nachhilfelehrer für Studenten bewerben und eintragen lassen. Oder Du bewirbst Dich direkt bei Portalen, die Schülernachhilfe anbieten.

Während Du bei der eigenen Kundenakquise quasi keine speziellen Voraussetzungen erfüllen musst und unabhängig von Deinem Notenschnitt direkt loslegen kannst, musst Du als Nachhilfelehrer an der Uni direkt bzw. einem Lernportal normalerweise Student im höheren Semestern sein und bereits gute Studienleistungen vorweisen können.

In welchen Bereichen kann man Nachhilfe für Studenten geben?

Hierbei gibt es keine Grenzen. Viele Studierende suchen natürlich vorrangig Nachhilfe im Bereich Mathematik während des Studiums, aber natürlich kannst Du auch in jedem anderen Fachbereich Nachhilfe für Studenten anbieten.

Es ist dabei auch nicht entscheidend, ob Du dasselbe Studium absolviert (hast) wie Dein Nachhilfeschüler. So geben beispielsweise viele Mathematikstudenten auch Nachhilfe für Studenten in anderen Fachbereichen wie BWL, VWL oder Lehramt.

Welche Studenten suchen Nachhilfe?

Sowohl Studierende, die kurz vor dem Studienabbruch stehen, als auch leistungsstarke Studenten nehmen regelmäßig Nachhilfeangebote wahr. Die Intention dahinter ist meist dieselbe: die Verbesserung der Leistungen und das bessere Verständnis der Vorlesungsinhalte.

Du kannst Dich natürlich auch spezialisieren und eine Nische besetzen (bspw. indem Du nur Studenten betreust, die kurz vor der Zwangsexmatrikulation stehen).

Wie viel Geld kann man als Nachhilfelehrer für Studenten verdienen?

Gute Nachhilfelehrer, die nicht nur fachlich, sondern auch didaktisch eine gute Leistung bringen, erhalten für die Nachhilfe häufig zwischen 15 bis 25 Euro pro Stunde. Studierende, die Nachhilfe für ihr Studium suchen, zahlen also üblicherweise pro Stunde denselben Preis.

Der Stundenlohn auf den ersten Blick sehr gut, muss aber in den meisten Fällen noch versteuert werden. Nichtsdestotrotz ist das Einkommen im Vergleich zu Stundensätzen für einen Werkstudentenjob eher am oberen Ende anzusiedeln.

Fazit: Nachhilfe für Studenten als flexible Alternative zu klassischen Jobs

Nachhilfe für Studenten bietet eine flexible Möglichkeit mit überschaubarem Zeitaufwand flexibel neben dem Studium etwas Geld zu verdienen. Zusätzlich bist Du dabei relativ frei von Verpflichtungen und kannst die Zeiteinteilung in Abstimmung mit den Nachhilfeschülern selbst vornehmen.

Nichtsdestotrotz ersetzt die Nachhilfe für Studenten kein klassisches Praktikum, bei dem Du wertvolle Unternehmenserfahrung sammelst. Daher solltest Du versuchen möglichst beide Formen auszuprobieren.