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Warum der Lebenslauf bei einer Bewerbung so wichtig ist

Seit mehr als 15 Jahren sinken die Arbeitslosenzahlen beständig in der Bundesrepublik Deutschland. Mit dem Ausbruch von Corona fand dieser positive Verlauf allerdings ein abruptes Ende. 2020 stieg die Zahl der Arbeitslosen von 2,27 auf 2,7 Millionen an. Heute registriert Deutschland sogar 2,82 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Nichtsdestotrotz gilt es optimistisch zu bleiben, da eine Vielzahl an Unternehmen aktiv auf der Suche nach neuen Mitarbeitern ist. Um im Wettkampf, um die Jobangebote jedoch nicht unterzugehen, sollte ein besonderes Augenmerk auf die Erstellung des eigenen Lebenslaufs gelegt werden. Dieser verkörpert nämlich das Herzstück einer Bewerbung und entscheidet über Erfolg oder Scheitern des Bewerbers.

Foto: Pixabay.com
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Der erste Eindruck zählt

Man sollte meinen, dass es vor allem das Anschreiben und die Zeugnisse sind, die bei der Bewerbung eine große Rolle spielen. Tatsächlich steht im Zentrum des Interesses aber vor allem die Bewerbung. Sie verschafft den Personalern einen schnellen Überblick und gewährt Einblicke in die Qualifikationen, Kompetenzen und Interessen des Bewerbers. 

Da dem Lebenslauf ein so hohes Gewicht beigemessen wird, sollte die Erstellung mit sehr viel Bedacht und Sorgfalt erfolgen. Ein chaotischer Aufbau, unvollständige Angaben und große Lücken im Lebenslauf können dafür sorgen, dass ein schlechter Eindruck hinterlassen wird. Da Personaler unter großem Druck stehen und oft unzählige Bewerbungen durcharbeiten müssen, entscheidet der Lebenslauf in der Regel, ob den restlichen Unterlagen überhaupt noch Aufmerksamkeit geschenkt wird. 

Außergewöhnliche CVs wecken das Interesse

Aus diesem Grund haben 0815-Lebensläufe kaum eine Chance. Sie erwecken wenig Interesse und zeigen von geringer Kreativität. Um das Interesse und eigene Können unter Beweis zu stellen, sollten gestalterische Elemente in den Lebenslauf integriert werden. Mit der Hilfe von Online Tools kann man einfach einen tabellarischen Lebenslauf erstellen.  Auf CVmaker.de entscheiden sich die Nutzer beispielsweise zwischen verschiedenen Layouts und können die einzelnen Glieder je nach Vorlieben bearbeiten. Durch eine individuelle Farbauswahl und weitere gestalterische Elemente wird der Lebenslauf personalisiert. Die einzelnen Templates des Programms wurden von HR-Experten entwickelt und entsprechen somit den hohen Ansprüchen von Personalern.

Die Eyetracking-Studie

Umfragen zufolge legen 68 Prozent der Personaler ihren Schwerpunkt auf den Lebenslauf. Die strenge chronologische Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen wird oftmals außer Acht gelassen. Stattdessen widmen sich die Personaler ohne Umschweife dem CV. Dabei konnte herausgefunden werden, dass die Bewerber nur rund 43 Sekunden Zeit haben, um die Führungskräfte mit ihrem Lebenslauf zu überzeugen. 

Auf die Stellenausschreibungen der Unternehmen meldet sich häufig eine große Masse an Bewerbern. Die HR-Veranwortlichen können diesem Ansturm eher schlecht als recht gerecht werden und müssen die verfügbare Zeit effektiv nutzen. Dementsprechend zeigt die Eyetracking-Studie von StepStone, dass meist nur ein kurzer Blick auf den Lebenslauf geworfen wird. Diese wenigen Sekunden entscheiden dann, ob der Bewerber in die nächste Runde kommt oder aussortiert wird. 

Was darf in einen Lebenslauf?

Es existieren klare Vorgaben, wie ein Lebenslauf im deutschen Raum aufgebaut sein sollte: 

  1. Persönliche Angaben und Kontaktinformationen: Name, Geburtstag, Geburtsort, Nationalität
  2. Nettes Extra: Angestrebte Position
  3. Beruflicher Werdegang: Vergangene Stellen, Verantwortungsbereiche, Positionen
  4. Schullaufbahn/Berufsausbildung: Abschlüsse, Zertifikate, Auslandspraktika, Weiterbildungen etc.
  5. Hard Skills: Qualifikationen, Kompetenzen, Computerkenntnisse, Führerscheine, Sprachen etc. 
  6. Soft Skills: Interessen, Hobbys etc. 

Worauf sollte man verzichten?

Auch wenn das Geburtsdatum immer noch in den Lebenslauf integriert wird, ist eine solche Angabe nicht mehr notwendig. Heutzutage wird versucht, Diskriminierungen entgegenzuwirken. Das Alter sollte bei der Auswahl des Kandidaten dementsprechend keine Rolle spielen. Gleiches gilt für den Familienstand. Diese Informationen werden als privat angesehen und hat den zukünftigen Arbeitgeber nicht zu interessieren. Der Familienstand ist kein Kriterium, das einen Bewerber als kompetente Arbeitskraft auszeichnet.

 Ebenfalls ist es nicht nötig, Datum und Ort auf dem Lebenslauf zu vermerken. Genauso wie die Unterschrift werden diese Angaben im Anschreiben platziert.