Weiterführende Informationen

 

Auf dieser Seite finden Sie grundlegende Informationen zur Antragsstellung, dem Vergabeverfahren sowie den Kommissionen von NaWi. Sollten Ihre Fragen hier nicht beantwortet werden, wenden Sie sich gern an die Projektkoordination (Erreichbarkeit: Montag-Donnerstag, 9-13 Uhr).

 

 

Grundsätzlich sollten Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen darauf achten, dass sie nachvollziehbar sind und alle wichtigen Informationen in kurzer und knapper Art auf den Punkt bringen.

In den Förderlinien „(Post-)Doc mit Kind“, „Abschlussstipendium“, „Anschubstipendium“ und „Tagungsausrichtung“ fordern wir eine umfangreichere Zahl an Bewerbungsunterlagen als in den Förderlinien „Zuschuss zur Tagungsteilnahme“ und „Korrekturkostenzuschuss“. Dies ist in der wesentlich höheren finanziellen Förderung der vier genannten Linien begründet.

Wie Sie die einzelnen Bestandteile Ihrer Bewerbung innerhalb der Vorgaben ausgestalten, liegt in Ihrem Ermessen. Grundsätzlich sollten Sie sich immer vor Augen halten, dass alle Punkte im Zweifel belegbar sein müssen und Ihr Antrag für Außenstehende verständlich und nachvollziehbar ist.

Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass kein Anspruch auf Förderung durch NaWi besteht. Die Einreichung eines Antrags allein garantiert keinen positiven Bescheid.

 

Jede Bewerbung bzw. Antragsstellung bei NaWi sollte ein Anschreiben, das ausgefüllte Antragsformular der Förderlinie und einen tabellarischen Lebenslauf enthalten:

Anschreiben
Es legt den Grund Ihrer Bewerbung dar und bietet Ihnen die Möglichkeit, der Vergabekommission Informationen mitzuteilen, die Sie für Ihre Bewerbung als wichtig erachten und daher besonders herausstellen möchten. Das Anschreiben sollte den Umfang einer DIN A4-Seite nicht überschreiten.

Antragsformular
Es fragt neben den Kontaktdaten auch spezifische, für die jeweilige Förderlinie relevante Informationen ab. Es kann als Zusammenfassung der Bewerbung angesehen werden.

Tabellarischer Lebenslauf
Er bietet einen Überblick über Ihre bisherigen Tätigkeiten, Ihren Werdegang sowie erlernte Fähigkeiten.

Zusätzlich werden in den einzelnen Förderlinien ergänzende Unterlagen verlangt.

Exposé der Promotion / des wissenschaftlichen Projekts / der Habilitation
Mit dem Exposé zeigen Sie der Kommission, dass Sie in der Lage sind, auf maximal 2 DIN A4-Seiten den Inhalt und den aktuellen Stand Ihrer Arbeit strukturiert und auf den Punkt darzustellen. Idealerweise enthält Ihr Exposé auch einen Ausblick, welche Arbeitsschritte bis zum Abschluss wann geplant sind. Bitte beachten Sie, dass die Kommission interdisziplinäre zusammengesetzt ist und somit auch Personen aus anderen Disziplinen Ihr Vorhaben verstehen sollten.

Zeitplan für den beantragten Förderzeitraum
Mit der Erarbeitung eines Zeitplans für den von Ihnen beantragten Förderzeitraum kann die Kommission sehen, inwiefern Sie sich mit dem sinnvollen zeitlichen und inhaltlichen Einsatz einer Hilfskraft („(Post-)Doc mit Kind“), dem Abschluss Ihrer Promotion bis zur Abgabe oder Prüfung („Abschlussstipendium“) oder der Erarbeitung eines Drittmittel- oder Stipendienantrags („Anschubstipendium“) intensiv und realistisch auseinander gesetzt haben.

Gutachten der Betreuerin/des Betreuers bzw. der Institutsleiterin/des Institutsleiters
Mittels des Gutachtens erhält die Kommission eine Experteneinschätzung bezüglich Ihres Promotions-, Forschungs- oder Habilitationsvorhabens sowie Ihrer fachlichen Qualifikation. Angehende Doktorandinnen, die sich um ein Anschubstipendium bewerben, benötigen zusätzlich eine explizite Betreuungszusage in ihrem Gutachten, um ihre Absicht, eine Promotion aufzunehmen, zu belegen. In der Linie „(Post-)Doc mit Kind“ sollte das Gutachten zusätzlich den Bedarf einer Hilfskraft untermauern. Generell sollte ein Gutachten maximal eine DIN A4-Seite umfassen.

Kopien von Hochschulzeugnissen, Promotionsurkunden, „Annahme/Zulassung als Doktorand*in“
Die angeforderten Kopien belegen Ihren akademischen Werdegang bzw. Ihre Zugehörigkeit zur Statusgruppe der Postdoktorandinnen oder Doktorandinnen der Universität Koblenz-Landau.

Nur „(Post-)Doc mit Kind“: Kopie Geburtsurkunde(n) Kind(er) bzw. Schwangerschaft
Da eine Bewerbung in der Förderlinie „(Post-)Doc mit Kind“ ausschließlich Doktorandinnen und Postdoktorandinnen mit Kind(ern) offen steht, wird ein Nachweis über die Elternschaft benötigt.

Die Förderlinie „Tagungsausrichtung“ nimmt im Portfolio von NaWi eine besondere Stellung ein. Die Ausrichtung einer Tagung erstreckt sich zum einen meist über einen längeren Zeitraum (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung) und erfordert zum anderen die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Verwaltungseinheiten (Personal, Reisekosten, Finanzen...).

Angefordert werden (neben den anfangs genannten Unterlagen, die alle Förderlinien betreffen):

Darstellung des Tagungsprogramms/-themas
Auf maximal einer DINA A4-Seite sollten Sie das Programm und das Thema Ihrer Tagung darstellen.

Konzept
Auf maximal einer DIN A4-Seite beschreiben Sie Ihren konkreten Plan für Ihre Tagung. Das heißt Sie erläutern, was wann warum erfolgen soll. Sie sollten darlegen können, dass Sie die Tagung inkl. Vor- und Nachbereitung und ggf. Einsatz einer studentischen Hilfskraft bereits geplant haben. Abweichungen von diesem Plan sind angesichts von nicht vorhersehbaren Ereignissen und Änderungen der Umstände nicht zu vermeiden, aber Sie sollten ein grundlegendes Organisationskonzept ausgearbeitet haben.

Empfehlungsschreiben des Betreuers/der Betreuerin, des Institutsleiters/der Institutsleiterin
Das Empfehlungsschreiben sollte verdeutlichen, weshalb Sie für die Durchführung einer Tagung befähigt sind und weshalb eine Tagung zu diesem spezifischen Thema von Relevanz ist.

Kopie der „Annahme/Zulassung als Doktorand*in“ bzw. der Promotionsurkunde
Die angeforderten Kopien belegen Ihren akademischen Werdegang bzw. Ihre Zugehörigkeit zur Statusgruppe der Postdoktorandinnen oder Doktorandinnen der Universität Koblenz-Landau.

Darstellung des Tagungsbeitrags
Auf maximal einer Seite sollten Sie auf den Punkt gebracht das Thema Ihres aktiven Tagungsbeitrages darstellen.

Bestätigung des Tagungsausrichters über die aktive Teilnahme
Die aktive Teilnahme an der Tagung ist eine Grundvoraussetzung für die Förderfähigkeit im Rahmen dieser Linie. Aus Ihren Unterlagen sollte eindeutig hervorgehen, dass Sie einen aktiven Beitrag zu der jeweiligen Tagung leisten.

Kopie der „Annahme/Zulassung als Doktorand*in“ bzw. der Promotionsurkunde
Die angeforderten Kopien belegen Ihren akademischen Werdegang bzw. Ihre Zugehörigkeit zur Statusgruppe der Postdoktorandinnen oder Doktorandinnen der Universität Koblenz-Landau.

Kostenaufstellung für Tagungsteilnahme
Für die Bewilligung einer Förderung muss im Vorfeld bereits so genau wie möglich der Förderbetrag ermittelt werden. Hierfür werden Sie gebeten, eine Aufstellung der anfallenden Kosten zu erstellen, wobei bei der Abrechnung jeder aufgeführte Betrag zwingend durch einen entsprechenden Beleg nachgewiesen werden muss.

Darstellung des Themas und Inhalts des wissenschaftlichen Textes (max. 2 Seiten)
Auf maximal zwei Seiten sollten Sie auf den Punkt gebracht das Thema Ihres wissenschaftlichen  Textes darstellen.

Mindestens zwei Angebote von geeigneten Lektor*innen oder eine Begründung, warum eine bestimmte Lektorin/ein bestimmter Lektor die Arbeit korrigieren sollte.
Grundsätzlich ist NaWi dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit verpflichtet, weshalb die Einreichung von mindestens zwei Angeboten verschiedener Lektorate gefordert wird. Sollten Sie aber ein bestimmtes Lektorat mit der Korrektur Ihrer Publikation beauftragen wollen, so ist dies auch möglich, insofern Sie diese Entscheidung plausibel begründen können. Bitte beachten Sie, dass wir auch in diesem Fall zwingend ein Angebot Ihres Wunsch-Lektorats für die Korrektur Ihrer Publikation benötigen, da für eine eventuelle Bewilligung einer Förderung bereits im Vorfeld so genau wie möglich der Förderbetrag ermittelt werden muss.

Kopie der „Annahme/Zulassung als Doktorand*in“ bzw. der Promotionsurkunde
Die angeforderten Kopien belegen Ihren akademischen Werdegang bzw. Ihre Zugehörigkeit zur Statusgruppe der Postdoktorandinnen oder Doktorandinnen der Universität Koblenz-Landau.

Alle Förderlinien werden ausgeschrieben. Hierbei gelten folgende Fristen:

Zuschuss zur Tagungsteilnahme: Bewerbungen sind jederzeit möglich. Es wird jedoch darum gebeten, Anträge für Tagungen in der zweiten Jahreshälfte ab Juli einzureichen. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass Ihre Bewerbung so frühzeitig bei NaWi eingegangen sein muss, dass Sie bis spätestens vier Wochen vor Tagungsbeginn eventuell noch fehlende Unterlagen nachreichen können. Wird diese Frist nicht eingehalten, kann die Bewerbung nicht angenommen werden.

Korrekturkostenzuschuss: Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Abschlussstipendium: Das Stipendium wird zweimal im Jahr ausgeschrieben. Bewerbungsfristen sind jeweils der 31. Januar und der 31. Juli.

Anschubstipendium: Das Stipendium wird einmal im Jahr ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist immer der 31. Januar.

Tagungsausrichtung: Die Förderung wird einmal im Jahr für die Durchführung einer Tagung im Folgejahr ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist der 31. Juli. 2018 wurde die Tagungsausrichtung vorerst letztmalig ausgeschrieben.

(Post-)Doc mit Kind: Die Förderung wird einmal im Jahr ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist der 31. Januar.

Bis auf das Abschlussstipendium, das sich ausschließlich an Doktorandinnen richtet, können sich Doktorandinnen und Postdoktorandinnen aller Fachbereiche der Universität Koblenz-Landau für eine Förderung durch NaWi bewerben.

 

Alle Antragsstellungen werden nach Eingang im Projektbüro auf Vollständigkeit und Einhaltung der formalen Vorgaben geprüft. Es kann sein, dass sich die Projektkoordination bei offenen Fragen bzw. fehlenden Unterlagen mit Ihnen in Verbindung setzt. Wir weisen darauf hin, dass die Projektkoordination hierzu nicht verpflichtet ist.

Nach formaler Prüfung der Unterlagen durch die Projektkoordination werden die Anträge der Kommission zur Entscheidung zur Verfügung gestellt. Hierzu wurden drei Kommissionen gebildet.

Kommission I – Tagungsteilnahme und Korrekturkostenzuschuss: Diese Kommission setzt sich aus den Projektverantwortlichen zusammen. Die Entscheidung innerhalb des Projekts ermöglicht eine flexible und zeitlich ungebundene Reaktion auf eingehende Anträge bei gleichzeitiger Sicherstellung wissenschaftlicher Qualität.

Kommission II – Abschlussstipendium, Anschubstipendium, Tagungsausrichtung: Die Kommission setzt sich aus professoralen Vertretungen beider Campi aus Natur- und Geisteswissenschaft sowie einer Vertretung aus der Gleichstellung und den Projektverantwortlichen von NaWi zusammen.

Kommission III – (Post-)Doc mit Kind: Die Kommission setzt sich aus einer professoralen Vertretung, Mitgliedern des Frauenbüros beider Campi sowie einer Vertretung aus der Gleichstellung und den Projektverantwortlichen von NaWi zusammen.

Um die Unbefangenheit der Kommissionen zu gewährleisten, werden die Namen der Kommissionsmitglieder nicht veröffentlicht. Anfragen an die Kommissionen werden über das Projektbüro weitergeleitet.

Die Kommissionen setzten sich alle intensiv und gewissenhaft mit eingegangenen Anträgen auseinander.

Kommission I (Tagungsteilnahme und Korrekturkostenzuschuss) tagt je nach Bedarf und meldet ihre Entscheidungen möglichst zeitnah an die Antragstellerinnen zurück.

Kommission II (Abschlussstipendium, Anschubstipendium, Tagungsausrichtung) tagt zweimal im Jahr – meist im März und September. Die Kommunikation der Entscheidung über die Vergabe der Tagungsausrichtung kann im Normalfall zeitnah nach der Kommissionssitzung erfolgen. Da die Bewerbungen für das Abschluss- und das Anschubstipendium zentral an das Präsidialamt in Mainz erfolgen, muss nach der Sitzung die Entscheidung der Kommission zuerst nach Mainz gemeldet werden. Die Anträge werden hier noch einmal durch das Personalreferat geprüft. Erst nach Abschluss der Prüfung können die Antragsstellerinnen über die Entscheidung informiert werden. Dies erfolgt durch das Präsidialamt in Mainz. Für diesen Prozess müssen unter Umständen bis zu 6 Wochen eingeplant werden.

Kommission III ((Post-)Doc mit Kind) tagt einmal im Jahr – meist im März. Die Kommunikation der Entscheidung über die Vergabe der Förderung in der Linie (Post-)Doc mit Kind kann im Normalfall zeitnah nach der Kommissionssitzung erfolgen.

 

Über die Erfolgsaussichten der Antragstellung kann seitens der Koordination im Vorfeld keine Aussage gemacht werden.

Faktoren wie die Qualität und Anzahl der eingereichten Bewerbungen oder auch die Höhe der beantragten Hilfskraftstunden ((Post-)Doc mit Kind) nehmen Einfluss auf das Endergebnis.

Sollten die eingereichten Anträge insbesondere die Kommissionen II und III qualitativ nicht überzeugen, kann auch entschieden werden, eine Förderung nicht zu vergeben.

Zuschuss zur Tagungsteilnahme: Jährlich können bis zu 10 Antragsstellerinnen mit einem maximalen Zuschuss von bis zu 500 Euro gefördert werden. Pro Person und Antrag ist pro Jahr maximal eine Förderung möglich.

Korrekturkostenzuschuss: Jährlich können bis zu 8 Antragsstellerinnen mit einem maximalen Zuschuss von bis zu 300 Euro gefördert werden. Pro Person und Antrag ist pro Jahr maximal eine Förderung möglich.

Abschlussstipendium: Es werden jedes Jahr zwei Stipendien vergeben – pro Ausschreibungsrunde eines. Maximal ist eine Förderung von bis zu 6 Monate mit einer monatlichen Stipendienrate von 1.250 Euro möglich.

Anschubstipendium: Jedes Jahr wird ein Stipendium vergeben. Maximal ist eine Förderung von bis zu 6 Monate mit einer monatlichen Stipendienrate von 1.250 Euro möglich.

Tagungsausrichtung: Jedes Jahr stehen bis zu 4.000 Euro für die Förderung einer Tagung zur Verfügung. Die letztmalige Ausschreibung der Tagungsausrichtung erfolgte zum 31. Juli 2018.

(Post-)Doc mit Kind: Pro Ausschreibungsrunde können bis zu 3 Antragstellerinnen gefördert werden, was jedoch stark abhängig ist von der Anzahl der beantragten Hilfskraftstunden.

Nach Abschluss einer Förderung versendet NaWi Evaluationsbögen an die Geförderten mit der Bitte, diese auszufüllen. Die erhaltenen Informationen werden nur intern verwendet, um NaWi weiter zu entwickeln und sicherzustellen, dass es auch künftig die Bedarfe seiner Zielgruppe trifft.

Sollten Sie Fragen zu den Ausschreibungen oder der Antragsstellung haben, können Sie sich jederzeit an die Projektkoordination wenden. Da das Projektbüro mit einer halben Stelle besetzt ist, erreichen Sie uns telefonisch am besten Montag bis Donnerstag zwischen 9 Uhr und 13 Uhr. Per E-Mail erreichen Sie uns jederzeit über . Wir bemühen uns, Ihr Anliegen zeitnah zu bearbeiten und Ihnen eine Rückmeldung zu geben.

Auch wenn Sie bereits durch NaWi gefördert werden, begleitet Sie die Projektkoordination innerhalb Ihres Förderzeitraums und steht Ihnen mit Rat und Unterstützung zur Seite.