IPZ Newsletter Nr. 60


24.02.2017

Interdisziplinäres Promotionszentrum (IPZ)

60. Newsletter, 24. Februar 2017

Liebe Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Interessierte,

 

In diesem Newsletter halten wir folgende Themen für Sie bereit:

1. IPZ-Beirat: Neue Mitglieder

2. Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017

3. Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen

4. Vorschau: IPZ-Veranstaltungen im Sommersemester 2017

5. Lange Nacht der Hausarbeiten Landau: DoktorandInnensuite

6. Stipendienausschreibung Graduiertenschule Genderforschung

7. Dissertationspreis des Barbara Budrich Verlags


1. IPZ-Beirat: Neue Mitglieder

Der wissenschaftliche Beirat des IPZ besteht aus VertreterInnen von Promovierenden und HochschullehrerInnen, begleitet die Arbeit des IPZ und trägt zur Verwirklichung der Ziele und Aufgaben des Zentrums bei. Die promovierenden Mitglieder des Beirats werden jährlich, die Mitglieder aus den Reihen der HochschullehrerInnen alle zwei Jahre ernannt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedern und danken den ehemaligen Mitwirkenden für ihr Engagement.

Der IPZ-Beirat, unter Vorsitz von Prof. Dr. Stefan Neuhaus (FB 2), setzt sich nun aus folgenden Personen zusammen:

FB 1: Florian Rosing (Vertreterin: Christina Bär)

FB 2: Prof. Dr. Stefan Neuhaus (Vertreterin: Prof. Dr. Uta Schaffers)

FB 3: Florian Gensheimer (Vertreterin: Madlen Gerke)

FB 4: Prof. Dr. Jan Jürjens (Vertreter: Florian Schwade)

 

FB 5: Madeleine Kumbartzki (Vertreterin: Alexandra Merkert)

FB 6: Prof. Dr. Stella Butter (Vertreter: Prof. Dr. Werner Sesselmeier)

FB 7: Rebekka Gerlach (Vertreterin: Alisa Melnikova)

FB 8: JProf. Dr. Susanne Bruckmüller (Vertreterin: Prof. Dr. Tanja Lischetzke)


2. Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) ist in dritter Auflage im Februar 2017 erschienen.
Der Bericht enthält statistische Daten und Forschungsbefunde zu den NachwuchswissenschaftlerInnen im deutschen Wissenschaftssystem.

Schwerpunktmäßig wird das Thema Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere behandelt und dabei die Herausforderungen beleuchtet, mit denen sich NachwuchswissenschaftlerInnen, die Erziehungs- oder Pflegeaufgaben übernehmen, konfrontiert sehen.

Der Bericht sowie eine Zusammenstellung der wichtigsten Ergebnisse sind online verfügbar: BuWiN 2017


3. Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Sind Sie eine Gipfelstürmerin? Oder möchten Sie zu einer solchen werden? Dann werden Sie Teil des neuen Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Koblenz-landau.

Bei dem neukonzipierten Mentoring-Programm handelt es sich um eine gleichstellungsfördernde Maßnahme an der Universität Koblenz-Landau, die das Ziel verfolgt, den Frauenanteil auf den Qualifikationsstufen Promotion und Habilitation sowie auf allen Stufen der wissenschaftlichen Laufbahn zu erhöhen. Es richtet sich daher an Master-Studentinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Universität Koblenz-Landau, die mehr über ihre kommende Qualifikationsstufe der wissenschaftlichen Karrierelaufbahn erfahren und auch währenddessen durch das Angebot des Programms profitieren wollen. Das Mentoring ist an das Interdisziplinäre Promotionszentrum angegliedert und wird aus Mitteln des Professorinnen-Programms II finanziert.

Das Programm baut auf den drei zentralen Modulen Mentoring-Training-Networking, die von einem Rahmenprogramm zum Mentoring-Prozess flankiert werden.

Den Teilnehmerinnen des Programms werden MentorInnen aus einer höheren Qualifikationsstufe an die Seite gestellt. In einem individuellen One-to-one Mentoring können Erfahrungen ausgetauscht und die nächsten Schritte der wissenschaftlichen Karriereplanung angegangen werden.

Im Modul Training erhalten Teilnehmerinnnen vielfältige Informationen rund um die Qualifikationsstufen Promotion und Habilitation und können spezielle Angebote zu Karriereplanung und Kompetenzerwerb wahrnehmen.

Mit dem Modul Networking bekommen die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich schon frühzeitig mit anderen Nachwuchswissenschaftlerinnen, aber auch mit etablierten WissenschaftlerInnen der scientific community zu vernetzen.

Mit einer einführenden Veranstaltung zur Zielfindung und -bestimmung sowie mit Bilanzgesprächen unterstützt das Mentoring-Rahmenprogramm die Teilnehmerinnen zusätzlich während des Mentoring-Prozesses.

Die wichtigsten Informationen zum Programm zusammengefasst:

StudentinnenDoktorandinnen & Postdoktorandinnen
Programmbeginn: jeweils zum Sommersemester und zum Wintersemester jeweils zum Sommersemester
Bewerbungsfrist: jeweils zum 31. März & 31. August jeden Jahres jeweils zum 31. März jeden Jahres
Teilnahmedauer: 4 Monate (ein Semester),
mit Option auf Verlängerung
12 Monate,
mit Option auf Verlängerung

 

Sie sind interessiert? Dann bewerben Sie sich und profitieren Sie von dem besonderen Angebot des Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Koblenz-Landau. Interessentinnen reichen bitte ein kurzes Motivationsschreiben und einen tabellarischen Lebenslauf ein.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen die Programmkoordinatorin gerne zur Verfügung. Hier gelangen Sie zum Mentoring-Programm.


4. Vorschau: IPZ-Veranstaltungen im Sommersemester 2017

An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Vorschau auf Veranstaltungen geben, die das IPZ im anstehenden Sommersemester 2017 anbieten wird.

Achtung: Die Veranstaltungen für das Sommersemester 2017 befinden sich derzeit in Vorbereitung. Eine Anmeldung ist daher erst in Kürze möglich.

Vorschau Veranstaltungen in Koblenz

Die Informationsveranstaltung „Promovieren – ja oder nein?“ gibt Ihnen einen Einblick in die Rahmenbedingungen und den Ablauf einer Promotion und möchte Sie bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Während der Promotion und in der Postdoc-Phase warten verschiedene methodische, technische und ethische Herausforderungen und Fragen auf Sie. Das IPZ knüpft hier an und bietet Workshops zu den Themen „Einführung in MAXQDA“, „Einführung in R“, „Überblick über qualitative Erhebungs- und Auswertungsmethoden“ und „Mehr als ein Plagiat – Workshop zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis“ an.

Darüber hinaus gibt es weitere Bausteine der Qualifizierungsphasen, die neben der konkreten Arbeit am Forschungsprojekt aktuell werden können. Veranstaltungen zu den Themen „Die Doktorarbeit als Projekt – Projektmanagement für die Promotionsphase“, „Publizieren in den Geistes- und Sozialwissenschaften“ und „Überzeugen im Vorstellungsgespräch (Kurssprache: Englisch)“ unterstützen bei der Systematisierung, geben Einblicke und bereiten auf anstehende Aufgaben vor.

Auch die Vernetzung der NachwuchswissenschaftlerInnen untereinander ist uns ein großes Anliegen. Das „Tutorium für internationale Studierende, Promovierende und Postdocs“ sowie das „Graduiertenforum des IPZ“ laden zum Austausch und zur Kontaktpflege ein.  Dem Graduiertenforum schließt sich der Auftakt des neuen Mentoring-Programms an, dazu mehr unter Punkt 3.

Als Highlight veranstaltet das IPZ in Kooperation mit dem Projekt ZuGewinn – Zur Gewinnung von FH-Absolventinnen für eine Promotion und dem Women Career Center der Universität Koblenz-Landau sowie dem Gleichstellungsbüro der Hochschule Koblenz das Symposium „Karrierewege in der Wissenschaft – Chancen und Herausforderungen“.

 

Vorschau Veranstaltungen in Landau

Auch in Landau richtet sich die Informationsveranstaltung „Promovieren - ja oder nein?“ an Promotionsinteressierte und zeigt Rahmenbedingungen und Zugangsvoraussetzungen einer Promotion auf. Die Betreuungssuche steht im Mittelpunkt des Workshops "Suche Promotionsbetreuung, biete ...", die TeilnehmerInnen erhalten hier einen Einblick in mögliche Herausforderungen und Herangehensweisen.

Zum Ausbau fachlicher Kompetenzen für die Qualifikationsphase bietet das IPZ im kommenden Semester verschiedene Veranstaltungen zu den Themen „Academic Correspondence“, „Konfliktmanagement“, „Die Doktorarbeit als Projekt – Projektmanagement für die Promotionsphase“, „Überzeugen im Vorstellungsgespräch (Kurssprache: Englisch)“ und „‘Jetzt spreche ich!‘ – Workshop zur Rederhetorik“ an. Methodisch können Sie sich in der „Einführung MAXQDA“ weiterbilden.

Das „Graduiertenforum des IPZ“ lädt die NachwuchswissenschaftlerInnen am Campus Landau zum Austausch und zur Kontaktpflege ein. Dem Graduiertenforum schließt sich der Auftakt des neuen Mentoring-Programms an, dazu mehr unter Punkt 3.


5. Lange Nacht der Hausarbeiten Landau: DoktorandInnensuite

Auch in diesem Jahr wird die Lange Nacht der Hausarbeiten" wieder von der Universitätsbibliothek am Campus Landau am 2. März 2017 ausgerichtet. In Zusammenarbeit mit dem IPZ wird es einen eigenen Arbeitsraum für die Promovierenden, die DoktorandInnensuite, geben, um sich ganz dem intensiven Schreiben zu widmen.

Neben dem Aufruf, in dieser Zeit an Hausarbeiten, einem Artikel oder der Dissertation zu schreiben, gibt es ein Programm von Kurzworkshops, einen Raum für eine kurze Stärkung und Gespräche.

Das Programm können Sie in Kürze hier einsehen: Programm


6. Stipendienausschreibung Graduiertenschule Genderforschung

An der Universität Koblenz-Landau wurde im Rahmen des Professorinnenprogramms II des Bundes und der Länder die Graduiertenschule Genderforschung eingerichtet. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sind zwei Promotionsstipendien ausgeschrieben. Die Stipendien werden mit einer monatlichen Stipendienrate in Höhe von 1.250 Euro für 32 Monate vergeben.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung auf der Internetseite der Universität Koblenz-Landau unter "wissenschaftliche Stellen".

Die Bewerbungsfrist endet am 01.04.2017.


7. Dissertationspreis des Barbara Budrich Verlags

Der Barbara Budrich Verlag schreibt seit 2005 den Dissertationswettbewerb "promotion" aus. Dissertationen aus den Bereichen der Erziehungswissenschaft, Geschlechterforschung, Politik, Soziologie und Soziale Arbeit, die im letzten Jahr vor Ende der Einsendefrist (30.06.2016 bis 30.06.2017) abgeschlossen wurden, können eingereicht werden.

Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe, die prämierte Dissertation wird kostenlos in der Reihe "promotion" des Barbara Budrich Verlags veröffentlicht.

Die eingereichten Promotionsschriften dürfen noch nicht publiziert und müssen mit mindestens "magna cum laude" ausgezeichnet worden sein.

Einsendeschluss ist der 30.06.2017. Weitere Informationen sowie den Antrag finden Sie auf den Seiten des Verlags: Ausschreibung