IPZ Newsletter Nr. 63


18.08.2017

Interdisziplinäres Promotionszentrum (IPZ)

63. Newsletter, 18.08.2017

Liebe Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Interessierte,

 

In diesem Newsletter halten wir folgende Themen für Sie bereit:

1. Nachlese Symposium "Karrierewege in der Wissenschaft - Chancen und Herausforderungen"

2 Rückblick: Graduiertenforum des IPZ und feierliche Eröffnung ment² „Qualifizierungsphasen nutzen – Übergänge gestalten“

3. ment²: Start der neuen Runde für Master-Studentinnen

4. Ausblick auf Veranstaltungen des IPZ im Wintersemester 2017/18


1. Nachlese Symposium "Karrierewege in der Wissenschaft - Chancen und Herausforderungen"

Am 28. Juni fand auf dem Campus in Koblenz-Metternich das Symposium „Karrierewege in der Wissenschaft - Chancen und Herausforderungen“ statt. Die Veranstaltung wurde seitens der Universität Koblenz-Landau von dem Projekt ZuGewinn, dem Interdisziplinären Promotionszentrum, dem Frauenbüro und dem Women Career Center sowie seitens der Hochschule Koblenz vom Gleichstellungsbüro und den dort angesiedelten Mentoring-Nachwuchsförderprogramm und dem Post-Doktorandinnenprogramm in Kooperation ausgerichtet.

Das Thema stieß auf reges Interesse, so fanden sich über den Tag rund 80 Gäste ein. In verschiedenen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wurde über rechtliche Arbeitsbedingungen, mögliche wissenschaftliche Karrierewege sowie aktuelle Forschungs- und Studienergebnisse zu dem Schwerpunkt der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie berichtet und debattiert.

Die Tagung begann mit einem Beitrag von Sascha Noack, Justiziar beim Deutschen Hochschulverband (DHV). Er gab einen Einblick in die rechtlichen Arbeitsbedingungen wissenschaftlicher Stellen, insbesondere beleuchtete er die für den akademischen Mittelbau relevanten Regelungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetztes (WissZeitVG) in Rheinland-Pfalz.

Frau Prof. Hofmeister Ph.D. von der Goethe-Universität Frankfurt am Main vermittelte daran anschließend die zahlreichen beruflichen Möglichkeiten einer Karriere innerhalb und außerhalb der Wissenschaft. Sie sprach auf Grundlage eigener Studienergebnisse verschiedene Aspekte wie Sicherheit, Mobilität, Selbstbestimmung und Persönlichkeit an und zeigte die Ausprägungen und Relevanz dieser für eine berufliche Laufbahn in der Wissenschaft.

Frau Dr. Wegner vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) präsentierte am Nachmittag die jüngsten Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegebenen Berichts Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) 2017. Unter dem Schwerpunkt der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie beleuchtete sie anhand quantitativer Bestandsaufnahmen die aktuelle familiäre Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland und vermittelte, inwieweit Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen diese Situation beeinflussen und wiederum von dieser beeinflusst werden. Weiterführend stellte sie verschiedene Maßnahmen und Programme zur Unterstützung der Vereinbarkeit vor.

Frau Assoc. Prof. Dr. Bleijenbergh der Radboud University Nijmegen eröffnete dem Publikum eine internationale Perspektive aus den Niederlanden. Auf Grundlage eigener qualitativer Forschungen arbeitete sie fünf Strategien heraus, wie Eltern mit der Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere umgehen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden offene Fragen und zentrale Aspekte aus den Vorträgen aufgegriffen und von den Rednerinnen und Rednern debattiert. Sie diskutierten über die Chancen von Karrieren in der Wissenschaft und zeigten, auch anhand persönlicher Erfahrungen, Strategien im Umgang mit Herausforderungen dieser beruflichen Wege auf.


2. Rückblick: Graduiertenforum des IPZ und feierliche Eröffnung ment² "Qualifizierungsphasen nutzen - Übergänge gestalten"

Zum Ende des Sommersemesters lud das Interdisziplinäre Promotionszentrum zum dritten Mal alle NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität Koblenz-Landau zum Graduiertenforum ein.

Unter dem Titel „Qualifizierungsphasen nutzen“ hatten die BesucherInnen an beiden Campi Gelegenheit, sich bei der einen oder anderen Tasse Kaffee zu vernetzen und sich über die aktuellen Angebote des IPZ sowie die angegliederten Projekte zu informieren. Der anschließende Impulsvortrag von Dr. Kathrin Ruhl knüpfte thematisch an und stellte unterschiedliche Erwartungen von Promovierenden an die Promotion sowie die daraus folgenden Strategien zur Bewältigung des Vorhabens vor.

Übergänge zwischen den Qualifizierungsphasen rückten in der darauffolgenden Eröffnung des Mentoring Programms ment² in den Mittelpunkt. Das Programm richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Koblenz-Landau und begleitet sie mit Mentoring-Tandems und flankierenden Angeboten auf ihrem Weg der wissenschaftlichen Karriere. Im feierlichen Rahmen trafen sich geladene Gäste, bereits teilnehmende Mentees und MentorInnen sowie die interessierte Hochschulöffentlichkeit, um den Start des campusübergreifenden Programms zum Sommersemester 2017 gemeinsam zu begehen. Wie bedeutsam ein solches Mentoring-Programm im Bereich der Nachwuchsförderung ist, zeigte sich eindrucksvoll in den Grußworten der Vizepräsidentin für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Gabriele Schaumann, der zentralen Gleichstellungsbeauftragten, apl. Prof. Dr. Helga Arend, und der Geschäftsführerin des Interdisziplinären Promotionszentrums, Dr. Kathrin Ruhl.  Auch der Vizepräsident für Forschung, Transfer, Internationalisierung und Digitalisierung, Prof. Dr. Harald von Korflesch, unterstütz ment² durch seine Tätigkeit als Mentor.

Innerhalb einer eigens für die Eröffnung erstellten Ausstellung zu ment² ließen die Gäste den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen.


3. ment²: Start der neuen Runde für Master-Studentinnen

Sie sind Master-Studentin?
Sie spielen mit dem Gedanken, eine Promotion zu beginnen?
Oder Sie möchten mehr über das Thema aus einer persönlichen Perspektive erfahren?

Bewerben Sie sich jetzt für das Mentoring-Programm ment² und lernen Sie Doktorandinnen kennen, die Sie bei Ihrer wissenschaftlichen Karriereplanung unterstützen!

Das Runde beginnt zum Wintersemester 2017/18 und dauert ein Semester mit der Option einer Verlängerung. Sie besuchen zwei verpflichtende Veranstaltungen und treffen sich mindestens zwei Mal mit Ihrer Mentorin.

Die Programmkoordinatorin, Jewgenia Weißhaar M.A., gibt Ihnen gern weitere Auskunft und nimmt Ihre Bewerbung entgegen. Als Antrag legen Sie uns in einem kurzen Motivationsschreiben dar, weshalb Sie sich für das Mentoring-Programm ment² interessieren und skizzieren Sie uns in einem tabellarischen Lebenslauf Ihren bisherigen Werdegang.

 

Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2017/2018 ist der 31. August 2017.


4. Ausblick auf Veranstaltungen des IPZ im Wintersemester 2017/18

Die Veranstaltungsplanung des IPZ ist abgeschlossen, und wir möchten Ihnen eine Vorschau auf die Themen im Wintersemester geben:

2017 blickt das IPZ auf 10 Jahre zurück! Diesen besonderen Anlass möchten wir mit Ihnen gemeinsam feiern und Sie herzlich zu unserem Jubiläum am 08. November 2017 einladen. Neben Redebeiträgen u.a. seitens der Hochschulleitung wird es einen Gastvortrag zur Relevanz der institutionellen Nachwuchsförderung geben. Im Anschluss freuen wir uns darauf, mit Ihnen den Abend bei einem Empfang ausklingen zu lassen.

Merken Sie sich schon jetzt den 29. November 2017 vor! Zum fünften Mal wird von 12.00-15.00 Uhr der "Career Day - Gehe Deinen Weg!" am Campus Koblenz in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Studium und Beruf (KSB) und dem Women Career Center veranstaltet. Die Jobmesse richtet sich an Studierende, Promovierende und Alumni aller vier Fachbereiche. In persönlichen Gesprächen können Firmen und Einrichtungen aus der Region mit den BesucherInnen der Messen in Kontakt treten und über mögliche Praktika, Qualifizierungsarbeiten oder Einstiegsmöglichkeiten informieren. Interessierte können ihre Bewerbungsunterlagen gern mitbringen.

In der Veranstaltungsreihe „Impuls und Vernetzung“ organisieren die PromovierendenvertreterInnen des IPZ-Beirats regelmäßige Treffen zum Austausch und Kontakteknüpfen. Die DoktorandInnen laden an wechselnden Orten zum Verweilen in geselliger Atmosphäre ein. Die Treffen werden teilweise durch inhaltliche Impulse begleitet.

Für diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, zu promovieren, bzw. gerade mit der Promotion begonnen haben, bieten wir verschiedene Informationsveranstaltungen und Workshops zu Rahmenbedingungen, Zulassungsvoraussetzungen und Finanzierungsmöglichkeiten an und gewähren Einblicke in individuelle Promotionsverläufe.

Auch möchten wir Hilfestellung für den gesamten Forschungsprozess geben und unterstützen Interessierte durch Veranstaltungen zu Themen wie der Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, zu Rhetorik und Schreibkompetenzen sowie zum Management unterschiedlicher Forschungsdaten und Publikationsmöglichkeiten.

Rüstzeug für die anschließende Karriere erhalten Sie in verschiedenen Workshops, die sich mit bilateraler Führung und Konfliktmanagement, der Erstellung eines Karriereportfolios und dem Schreiben von Forschungsanträgen sowie den beruflichen Möglichkeiten innerhalb und außerhalb der Wissenschaft beschäftigen.

Auch die Vernetzung der NachwuchswissenschaftlerInnen - insbesondere der internationalen ForscherInnen - liegt uns am Herzen. Daher bieten wir an beiden Campi ein Tutorium an, in welchem Sie die Möglichkeit haben, mit anderen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen.

 

Zu den Veranstaltungen können Sie sich ab Oktober über die IPZ-Homepage anmelden.


Weitere Informationen über das Angebot des IPZ und Neuigkeiten rund ums Promovieren finden Sie auf der IPZ-Website.