Postdocs

Die An­ge­bo­te des IPZ ste­hen auch Post­dok­to­ran­dIn­nen der Uni­ver­si­tät Koblenz-Landau of­fen. Als Post­dok­to­ran­dIn­nen oder kurz Post­docs sind da­bei al­le Wis­sen­schaft­ler­In­nen zwi­schen Pro­mo­tion und Ha­bi­li­ta­tion zu ver­ste­hen.

Auf Ba­sis der 2001 vom Wis­sen­schafts­rat for­mu­lier­ten Qua­li­fi­ka­tions­zie­le der Postdoc-Phase baut das IPZ sei­ne An­ge­bo­te für die­se Ziel­grup­pe wei­ter aus. Da­bei wer­den ver­stärkt Kar­ri­e­re­we­ge in die Wis­sen­schaft durch ein brei­tes An­ge­bots­spek­trum un­ter­stützt: Die Ver­an­stal­tun­gen des Pro­mo­tions­zen­trums sol­len ei­ner­seits auf die An­for­de­run­gen ei­ner wis­sen­schaft­li­chen Lauf­bahn vor­be­rei­ten und an­de­rer­seits durch ent­spre­chen­de Schlüs­sel­kom­pe­tenz­an­ge­bo­te den Wech­sel in Kar­ri­e­re­we­ge außer­halb der Wis­sen­schaft un­ter­stüt­zen. Da­rü­ber hi­naus wird die Ver­net­zung der Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler­In­nen un­se­rer Uni­ver­si­tät durch ver­schie­de­ne An­ge­bo­te ge­för­dert.

Zu­dem fin­den Sie auf die­ser Sei­te ne­ben all­ge­mei­nen In­for­ma­tio­nen zur Postdoc-Phase auch ei­ne Über­sicht zu Fi­nan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten so­wie zu Aus­lands­auf­ent­hal­ten und An­ge­bo­ten für in­ter­na­tio­na­le Post­dok­to­ran­dIn­nen. Da­rü­ber hi­naus be­steht die Mög­lich­keit, bei Fra­gen rund um die Kar­ri­e­re­pla­nung, das Zeit­ma­nage­ment und die ei­ge­ne Pro­fil­bil­dung das Be­ra­tungs­an­ge­bot des IPZ in An­spruch zu nehmen.

Definition „Postdoc"

Definition „Postdoc"

Der Begriff Post­doc ent­spricht sei­ner Über­­set­zung ge­mäß ei­ner of­fe­nen Zeit­­­span­ne nach dem Er­­rei­chen des Dok­tor­­gra­des und be­­schreibt „je­de Tä­tig­­­keit […] von Wis­sen­schaft­­ler[In­nen] kurz nach der Pro­mo­­­tion, die in der Re­gel auf For­­schungs­­­arbeit aus­­ge­rich­tet ist“ (Jan­­son/ Schom­­burg/ Teich­ler 2007, S. 89). Dem­­nach kön­nen „pro­mo­­vier­te aber noch nicht ha­bi­li­tier­te Wis­­sen­schaft­ler[In­nen]“ (ebd.) als „Post­dok­to­ran­d[Inn]en, kurz Post­docs“ (Schön­fel­der 2011) be­zeich­net wer­den.
HRK und DFG un­ter­tei­len die Post­doc-Zeit in ei­ne Qua­li­fi­kations- und ei­ne Ent­schei­dungs­phase: Die Qua­li­fi­ka­tions­phase (auch Ori­en­tie­rungs­pha­se ge­nannt) um­fasst dem­nach die ers­ten zwei bis drei Jah­re nach der Pro­mo­tion und dient der wei­te­ren, i.d.R. be­glei­te­ten For­schung. Die­se Pha­se kann auch die Über­lei­tung in ei­ne au­ßer­uni­ver­si­tä­re Kar­ri­e­re sein. Die Ent­schei­dungs­phase (auch Pro­fi­lierungs- und Beru­fungs­pha­se genannt) ist durch ei­ne un­ab­hän­gi­ge, selbst­stän­di­ge For­schungs­tä­tig­keit ge­kenn­zeich­net; die­se Pha­se wird von der DFG in ei­nen ers­ten Teil „Er­lan­gung der Be­ruf­bar­keit“ und ei­nen zwei­ten Teil „Vor­be­rei­tung auf ei­ne wis­sen­schaft­li­che Lei­tungs­funk­tion“ un­ter­glie­dert. Die Ent­schei­dungs­pha­se soll­te sich laut HRK und DFG über ma­xi­mal 6 bis 10 Jah­re er­stre­cken (vgl. DFG/HRK 2014).

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