Informationen zu Stipendien

Informationen zu Stipendien

Stipendien sind eine von mehreren Möglichkeiten, die Promotion zu finanzieren. Das IPZ kann leider keine eigenen Vollstipendien vergeben, allerdings bieten wir über die Förderprogramme „STIBET" und „NaWi" spezifische Unterstützungsleistungen und Kurzzeitstipendien an (s.u.).

Stipendienwegweiser

Der Stipendienwegweiser des IPZ fasst Informationen über verschiedene Stiftungen zusammen. Das Dokument kann über die Homepage heruntergeladen oder in gedruckter Form beim IPZ bestellt werden.

 

Stipendienberatung

Möchten Sie sich persönlich über Stipendienmöglichkeiten beraten lassen, stehen Ihnen Dr. Kathrin Ruhl (Geschäftsführerin des IPZ) und Dr. Axel Koch (Leiter des Referats Forschung und Wissenstransfer, Sitz Präsidialamt Mainz) gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie für die Beratung einen Termin.

Kontakt:
Dr. Kathrin Ruhl: E-Mail: ruhl@uni-koblenz-landau.de
Tel.: 0261/287-2950
Dr. Axel Koch: E-Mail: akoch@uni-koblenz-landau.de
Tel.: 06131/374-6028

Auf dieser Seite haben wir für Sie ausgewählte Informationen zusammengestellt, um Ihnen die Suche nach einer Fördermöglichkeit zu erleichtern.

 

Promotionsstipendien

Eine Reihe von Stiftungen und Einrichtungen fördern Promotionen. Die Stipendien sind meist so angelegt, dass sie die Promotionsphase begleiten, d.h. einen Zeitraum von zwei bis maximal drei Jahren abdecken.

Die Begabtenförderwerke der dreizehn Stiftungen, die Mittel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beziehen, vergeben Stipendien an Promovierende aller Fächer (außer Medizin). Die Stipendien umfassen finanzielle Leistungen und eine ideelle Förderung. Über das Portal zur Begabtenförderung werden die 13 Stiftungen und ihr jeweiliges Profil vorgestellt.

Das Land Rheinland-Pfalz vergibt zudem Wiedereinstiegsstipendien für Frauen, die wegen Erziehungs- und Betreuungsaufgaben für maximal fünf Jahre oder wegen mindestens fünfjähriger qualifizierter Berufstätigkeit vor Aufnahme des Stipendiums ihre wissenschaftliche Tätigkeit unterbrochen haben.

Um Stipendien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) können sich DoktorandInnen nicht direkt bewerben, d.h. die DFG vergibt Promotionsstipendien nicht an Einzelpersonen, sondern fördert Graduiertenkollegs sowie im Rahmen der Exzellenzinitiative Graduiertenschulen. Beides sind befristete Einrichtungen an Universitäten und sie weisen einen thematischen Fokus auf. Die Universitäten schreiben die Stipendien für DoktorandInnen (und auch Post-DoktorandInnen) selbst aus.

Eine weitere Möglichkeit der DFG-Förderung ist die Antragstellung eines Forschungsprojekts durch die Betreuerin/den Betreuer der Dissertation. Bei einer positiven Begutachtung erfolgt die Einrichtung einer Stelle für die Promovierende/den Promovierenden. Nützliche Hinweise zur Antragstellung hält die DFG auf einer gesonderten Seite bereit.

Die Optionen der Promotionsförderungen durch die DFG sind in einem Flyer zusammengefasst. Antworten auf diesbezügliche Fragen bieten zudem das Factsheet und eine FAQ-Seite.

Zur Finanzierung des Qualifikationsstudiums/des Eignungsfeststellungsverfahrens, das die Personen durchlaufen müssen, die die Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion nicht erfüllen, stehen kaum Stipendien zur Verfügung. Das Cusanuswerk hat ein Förderprogramm für diese Phase aufgelegt.

Förderprogramme der Universität Koblenz-Landau

Das „Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen" (NaWi) unterstützt Doktorandinnen und Postdoktorandinnen bei der wissenschaftlichen Karriere. Insgesamt ist NaWi in sechs Förderlinien gegliedert, so z.B. das Abschlussstipendium für Doktorandinnen und die Möglichkeit, einen Tagungszuschuss für Doktorandinnen und Postdoktorandinnen sowie einen Zuschuss zur Ausrichtung einer eigenen Tagung zu erhalten. Eine Übersicht über alle Förderlinien und die Bewerbungsfristen können Sie über die Seiten von NaWi einsehen.

Die Universität Koblenz-Landau hat im Rahmen des Forschungsfonds der Universität die Förderlinie Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses – Teilnahme an internationalen Tagungen" initiiert. In Form einer Beihilfe soll Promovierenden dadurch die aktive Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen im Ausland ermöglicht werden. Die Antragstellung ist jederzeit möglich. Weitere Förderlinien  ermöglichen Anschubfinanzierungen für Forschungsanträge, die Durchführung von Tagungen, Konferenzen oder Summer schools und die Forschungsausstattung von Juniorprofessuren.

 

Stipendiendatenbanken

Das BMBF hat eine Stipendien-Datenbank – den Stipendienlotsen – erstellt, in der Fördermöglichkeiten aufgeführt sind und in der gezielt nach Bildungsphase, Fach, Zielregion und Stipendienart gesucht werden kann.

Zahlreiche andere Stiftungen, die von Privatpersonen, Firmen oder Verbänden initiiert wurden, unterstützen Forschungsprojekte ebenfalls finanziell – Informationen darüber finden Sie beispielsweise in der Datenbank ELFI oder im im Stiftungsindex des Bundesverbands Deutscher Stiftungen.

 

Stipendien für Forschungsaufenthalte im Ausland und internationale Nachwuchs­wissen­schaft­lerInnen

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hält Stipendien für ausländische DoktorandInnen bereit, die an einer deutschen Hochschule promovieren und die Zugangskriterien erfüllen.

Deutsche Promovierende, die einen Forschungsaufenthalt im Ausland planen, können sich beim DAAD um ein Jahres- und Kurzstipendium für Doktorandinnen und Doktoranden bewerben. Ebenso gibt es eine DAAD-Stipendiendatenbank für Bewerberinnen und Bewerber aus Deutschland.

Das IPZ schreibt, finanziert aus DAAD-Mitteln des Programms STIBET, Research Assistantships und Kurzzeit-Abschluss-Stipendien für internationale Promovierende aus. Die aktuellen Ausschreibungen und Fristen werden über die IPZ-Homepage, den Newsletter und per E-Mail bekannt gegeben.

Weitere Informationen über Stipendien und Angebote haben wir in der Rubrik Internationalisierung zusammengestellt.

 

Weitere Informationen

Aktuelle Ausschreibungen für Stipendien und Wissenschaftspreise halten wir unter Meldungen für Sie bereit. Weitere Informationen zur Forschungsfinanzierung, zu Stipendien und Wissenschaftspreisen können Sie zudem der Seite Forschungsförderung des Referats Forschung und Wissenstransfer der Universität entnehmen. Eine Zusammenfassung der dort vorgestellten Fördermöglichkeiten können Sie sich bereits hier ansehen.

Ausschreibungen & Meldungen
21.02.2018

JSPS-Forschungsstipendium für PostdoktorandInnen

Die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) vergibt Forschungsstipendien in Japan.

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13.02.2018

Max-Weber-Preis für Nachwuchsforschung

Das Max-Weber-Kolleg für kultur-und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt schreibt den Max-Weber-Preis für Nachwuchsforschung 2018 aus.

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25.01.2018

Stipendienprogramm der Fullbright Komission

Stipendienprogramm zur Teilnahme am „Fulbright American Studies Institute“ 2018

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12.12.2017

KlarText - Preis für Wissenschaftskommunikation 2018

Klaus Tschira Stiftung zeichnet populärwissenschaftliche Artikel aus.

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06.12.2017

Vorstellung der elektronischen Fachzeitschrift "Hauswirtschaft und Wissenschaft" (HuW)

Die HuW ist eine europäische Zeitschrift für Haushaltsökonomie, Haushaltstechnik und Sozialmanagement der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e.V.. Sie veröffentlicht wissenschafliche Manuskripte zu haushaltsbezogenen Themen.

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18.10.2017

ZuGewinn: Ausschreibung von Promotionstandems

Das Projekt ZuGewinn unterstützt Doktorandinnen mit FH-Abschluss bei der Gründung eines Tandems

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17.10.2017

5. Auflage: "Promovieren an der Universität Koblenz-Landau"

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17.10.2017

4. Auflage: "Stipendienwegweiser für Promovierende"

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10.10.2017

Promovieren mit FH-/HAW-Abschluss – Die Bedarfserhebung des Projekts ZuGewinn

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02.01.2014

Emmy Noether-Programm

Das Emmy Noether-Programm möchte jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern einen Weg zu früher wissenschaftlicher Selbständigkeit eröffnen.

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Weitere Meldungen