Informationen zum digitalen Semester im Kontext von COVID-19

Im Wintersemester 2021/2022 werden an unserer Universität Lehrveranstaltungen in Präsenz und digital angeboten. Die digitale Umsetzung erfolgt dabei asynchron. Das Institut für Wissensmedien (IWM) unterstützt Lehrende und Studierende dabei im Rahmen seiner Kapazitäten und leistet Hilfe zur Selbsthilfe.

In der aktuellen Situation setzt das IWM bei seinem Support auf den niedrigschwelligen Einsatz von:
  • bewährten Standard-Werkzeugen wie OpenOLAT,
  • asynchron nutzbaren Lehr-Lern-Formaten.

Aktuelle Mitteilungen des IWM

  • E-Klausuren
  • Online-Sprechstunden zur digitalen Lehre
  • Geräteausleihe ausgesetzt
  • Umstellung auf Online E-Learning Support

Unser erfahrenes und interdisziplinäres Team hilft gerne weiter und bietet Ihnen eine didaktisch wie technisch fundierte Unterstützung aus einem Guss.

  • Nutzen Sie die unter "Praktische Empfehlungen zur Umstellung auf Online-Lehre" verlinkten Anleitungen
  • Sie haben offene Fragen oder wünschen Beratung?
    Kontaktieren Sie uns unter:

Um Probleme in der Online-Lehre möglichst zu minimieren, setzt das IWM folgende Prioritäten für den Support:

  • Möglichst niedrigschwellige Nutzung von bewährten Standard-Werkzeugen des E-Learnings wie OpenOLAT und Panopto, die viele Lehrende und Studierende bereits aus der Zeit vor der Corona-Pandemie kennen und für die wir schon standardmäßig Support leisten.
  • Fokussierung auf asynchron nutzbare Lehr-Lern-Formate, um Engpässe bei der Verfügbarkeit synchroner Kooperations- und Kommunikationswerkzeuge (wie z.B. Big Blue Button) zu umgehen.

Wir können nicht für die ständige Verfügbarkeit der Videokonferenzsysteme garantieren. Zusätzlich kann auch eine eingeschränkter Datendurchsatz von Lehrenden und Studierenden in ihrem jeweiligen zu Hause Probleme aufwerfen (siehe Erläuterung).

Um möglichst vielen Personen in der aktuellen Situation weiterhelfen zu können, leistet das IWM vorrangig Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Support erfolgt in einem abgestuften Vorgehen:

  1. Bitte nutzen Sie zunächst unsere Informations- und Selbsthilfe-Ressourcen, bevor Sie eine Anfrage stellen.
  2. Falls Sie in Kenntnis dieser Ressourcen weitergehenden individuellen Support benötigen, steht Ihnen unsere zentrale Support-Mailingliste zur Verfügung.
  3. Falls angezeigt, unterstützen wir Sie im Rahmen unserer Kapazitäten gerne auch telefonisch oder online, z.B. im Rahmen einer Webkonferenz.

Nähere Informationen finden Sie im nächsten Tab.

Die Nutzung asynchroner Online-Formate sollte für die allermeisten Lehrveranstaltungsszenarien didaktisch gut umsetzbar sein, z.B. mittels vorab aufgezeichneter Videos oder sonstiger Lehrmaterialien. Der gegenseitige Austausch kann zeitlich entkoppelt beispielsweise über Foren und ähnliche Werkzeuge erfolgen.

Von der Nutzung synchroner Systeme in OpenOLAT rät das IWM v.A. aus folgendem Grund ab: Sie wissen nicht, welcher Datendurchsatz den Teilnehmenden zu Hause zur Verfügung steht. Insbesondere in ländlichen Gebieten, aber auch in manchen Stadtteilen von Koblenz kann es passieren, dass der Datendurchsatz für einen Stream nicht ausreicht. Zudem kann es aus verschiedenen Gründen auch immer wieder zu temporären Netzwerkausfällen kommen. In diesem Falle würden die betroffenen Personen einen Nachteil erleiden, da sie Ihrer Übertragung nicht folgen könnten.

Ist ein synchrones Format für Sie allerdings alternativlos, beraten wir Sie auch hier gerne individuell zu den passendsten Möglichkeiten.

Übertragen Sie im Rahmen einer ressourcenschonenden und solidarischen Nutzung der IT-Ressourcen aller Beteiligten ihre Webcam bitte nur dann, wenn es inhaltlich notwendig ist, und schalten Sie sie bei Nicht-Gebrauch wieder aus.

Bitte überlegen Sie sich auch schon im Voraus alternative Verfahrensweisen, falls ein System nicht mehr reagiert.

Praktische Empfehlungen zur Umstellung auf Online-Lehre

Auf den folgenden Seiten finden Sie konkrete Handlungsempfehlungen und Vorlagen für die Umstellung Ihrer Lehre auf Onlineformate.

  • So viel wie möglich asynchron machen (z.B. Foren, E-Mail) und so wenig wie möglich synchron (z.B. Video-Chats).

  • Denken Sie über den tatsächlichen Mehrwert jedes Tools genau nach – einfache, niedrigschwellige Lösungen sind gegenüber komplexen Ansätzen vorzuziehen.

  • Suchen Sie regelmäßig den Kontakt zu Ihren Studierenden, zum Beispiel in Foren oder zu festgelegten Terminen im Chat. Seien Sie präsent für Ihre Studierenden.

  • Kommunizieren Sie die zeitliche Struktur Ihrer Lehrveranstaltung und Ihre Erwartungen und Anforderungen regelmäßig, anschaulich und transparent. Achten Sie insbesondere auf den Workload der Studierenden und die Zeitplanung.

  • Nutzen Sie Methoden zur Aktivierung und Kollaboration, um eine passiv-rezeptive Grundhaltung der Studierenden zu vermeiden.

  • Denken Sie frühzeitig an die Möglichkeit der Mehrfachnutzung Ihrer Materialien für unterschiedliche Formate (hier eignet sich der Einsatz von Modulen).

Wünsche und Anregungen aus studentischer Sicht

Folgende Anregungen haben wir aus dem Forum der HDA, den E-Learning-Sprechstunden für Studierende sowie aus Feedbacks der Studierenden gesammelt.

Wünsche zum Lehrveranstaltungsformat

Die meisten Studierenden sprechen sich für Lehrvideos in Form von Screencasts der Folien mit Voiceover aus. Materialien (Folien etc.) sollten längerfristig (nicht nur zur Seminarzeit) online verfügbar sein.

Die Videos sollten downloadbar sein, v.A., weil die Internetverbindungen teilweise zu schwach sind für Streams bzw. jederzeit ausfallen könnten.

Zur besseren Tagesplanung sollten aber auch Lehrvideos (oder andere Materialien) zu den geplanten Lehrveranstaltungszeiten zugänglich gemacht werden (aber dann auch zugänglich bleiben).

Viele Studierende haben Bedenken bzgl. synchroner Veranstaltungen, einerseits wegen nicht ausreichender Internetverbindung und nicht verlässlicher Technik, andererseits wegen der fehlenden Flexibilität, die sie wegen Kinderbetreuung, (systemrelevanten) Nebentätigkeiten oder den Schwierigkeiten von geteiltem Homeoffice brauchen. Videokonferenzen brauchen auf jeden Fall aus Sicht der Studierenden eine gute Moderation, da sie sonst chaotisch würden. Bzgl. externen Videoplattformen wie Zoom haben viele Studierende Bedenken im Kontext der DSGVO.

In fast allen Beiträgen des Forums wird deutlich, dass Studierende Planungssicherheit wollen und brauchen. Sie fragen sich, welche Seminare wie stattfinden und ob sie ihren Stundenplan vorerst „normal“ erstellen sollen (mit oder ohne zeitliche Überschneidungen). Aber besonders geht es ihnen darum, dass sie wissen wollen, was auf sie zukommt, z. B. in Bezug auf die Anwesenheitspflicht, Seminarleistungen usw. Viele wünschen sich transparente und genaue Vorgaben, wie sie etwas machen sollen (z. B. Aufgabeneinreichung und die Zeiteinteilung).

Darüber hinaus ist ein maximal flexibler Umgang mit der Anwesenheitspflicht erwünscht , d. h. die Gestaltung der Seminare soll flexibel in Zeit und Ort (also asynchron) aber die Ansprechbarkeit der Dozierenden sollte trotzdem (z.B. in teilweise synchronen Einheiten oder Sprechstunden) gewährleistet werden.

Weitere Vorschläge:

  • Flipped Classroom
  • Podcast-Referate
Weitere Wünsche
  • Pragmatische Lösungen für Materialbeschaffung (Bereitstellen von Scans, Nutzen von eBooks etc.)
  • Online-Sprechstunden mit den Lehrenden
  • Schnell Lösungen für Prüfungen finden und die Studierenden zeitnah informieren
  • Transparenz in jeder Hinsicht (Erwartungen, Vorgaben, Anleitungen, wann gibt es was etc.)

Um auch unter Pandemie-Bedingungen möglichst vielen Personen weiterhelfen zu können, leistet das IWM vorrangig Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Support erfolgt in einem abgestuften Vorgehen:

  1. Bitte nutzen Sie zunächst unsere Informations- und Selbsthilfe-Ressourcen, bevor Sie eine Anfrage stellen.
  2. Falls Sie in Kenntnis dieser Ressourcen weitergehenden individuellen Support benötigen, steht Ihnen unsere zentrale Support-Mailingliste zur Verfügung.

Unser erfahrenes und interdisziplinäres Team hilft gerne weiter und bietet Ihnen eine fundierte Unterstützung.

FAQ für Studierende zum digitalen Semester

In unseren E-Learning-Sprechstunden für Studierende sowie aus direkten Feedbacks haben wir ein FAQ zusammengestellt, welches die häufigsten Fragen adressiert.

Zusammenstellung von Support-Ressourcen für Studierende

OpenOLAT

OpenOLAT erreichen Sie unter der Adresse:

Mahara

Leider können Sie unser Mahara nur solange nutzen, wie Ihre Rechnerkennung an der Universität Koblenz-Landau besteht. Aus diesem Grund raten wir Ihnen, Ihre Portfolios als Leap2a oder HTML zu exportieren und somit zu sichern. In anderen Mahara-Instanzen können Sie Ihre Portfolios mit Hilfe des Leap2a-Formats dann importieren.

Da ein Mahara-Account nach 13 Monaten Inaktivität vom System automatisch deaktiviert wird, können Sie sich danach nicht mehr einloggen. Kontaktieren Sie in diesem Fall bitte das IWM-Supportteam.