SPITZE

Das in Kooperation mit dem Methodenzentrum und VCRP stattfindende Projekt hat zum Ziel, die Studienwahl optimal zu begleiten und eine gezielte Studienvorbereitung zu ermöglichen. Online-Self-Assessments, OSA, unterstützen Studieninteressierte bei der Studienfachwahl und tragen zur Senkung von Abbruchquoten bei. Ihr Wert wird durch flexibel nutzbare E-Learning Angebote zur bedarfsgerechten Nachqualifizierung gesteigert.

SPITZE: eStudienvorbereitung mit personalisierten interaktiven eLearning Modulen und Tests zum besseren Einstieg ins Studium

Hierzu werden u.A. diagnostische Vorwissenstests und komplementäre, modulare E-Learning-Angebote entwickelt. Damit sollen Studieninteressenten noch vor der Aufnahme ihres Wunschstudiums in die Lage versetzt werden, ihre individuellen Studienvoraussetzungen nicht nur realistisch zu überprüfen, sondern auch gezielt verbessern zu können.

Das Konzept sieht vor, Angebote modular zu gestalten, so dass nach vorangegangener Selbsttestung (Diagnostik) insbesondere das gezielte Schließen von Lücken in Teilbereichen eines Wissensgebietes ermöglicht wird.

Anhand von Ist-Soll-Vergleichen auf Basis der Selbsttests zur fachübergreifenden Studierfähigkeit und zu fachspezifischem Vorwissen erhalten Studieninteressierte differenzierte Rückmeldungen zu den Bereichen, in denen Sie Nachqualifizierungebedarf haben. Diese Rückmeldungen beinhalten Hinweise auf die Relevanz der im Ist-Soll-Vergleich identifizierten Defizitbereiche für einen erfolgreichen Studienstart in dem spezifischen Studiengang an der Universität Koblenz-Landau und weisen gleichzeitig auf passende Qualifizierungsangebote hin.

Gemeinsam mit den Studiengangsvertretern werden die für den jeweiligen Studiengang typischerweise defizitären Vorwissensbereiche identifiziert. Nach der Identifizierung eines Bereichs (z.B. Mathematik) sollen anhand einer fachdidaktisch bzw. in dem jeweiligen Fach anerkannten Systematik (z.B. in Form eines Rasters) die relevanten defizitären Teilbereiche des Vorwissensgebiets genauer beschrieben und eingegrenzt werden. Auf dieser Basis sollen im Projekt:

  • Inhaltlich passende / valide Vorwissenstests als diagnostische Instrumente entwickelt und
  • Passende komplementäre E-Learning-Module zur (Nach-)Qualifizierung konzipiert und erarbeitet werden.

Eine Ausweitung der Nutzung der Vorwissenstests und der E-Learning-Module auf eine Nutzung in der Lehre ist aufgrund der Modularität möglich.

In Zusammenarbeit mit den Studiengängen werden für relevante Studienvoraussetzungen E-Learning-Qualifizierungsmodule (z.B. eVorkurse, ePropädeutika, ePortfolios) erstellt, um Studieninteressierte für identifizierte Defizite (z.B. im Bereich Mathematik) passende (Nach-)Qualifizierungsangebote anbieten zu können. Von besonderem Interesse sind Voraussetzungsbereiche, die für möglichst viele Studiengänge von Bedeutung sind.

Aufgrund ihrer geplanten modularen Struktur und ihrer Umsetzung als E-Learning wird eine möglichst flexible Nutzbarkeit im Student-LifeCycle angestrebt.

Ausgehend von den Bedarfen und Anforderungen in den Fachbereichen, werden in Absprache mit den dortigen Fachexperten und Fachdidaktikern passende methodisch-didaktische E-Learning-Konzepte zur (Nach-)Qualifizierung der Studieninteressierte erarbeitet. Die Lerninhalte der eL-Module steuern die Fachbereiche bei. Die mediale Umsetzung der Angebote erfolgt in enger Abstimmung mit den Fachexperten und Fachdidaktikern.


Das Vorhaben wird aus den Programmbudgets der 3. Phase des Hochschulpakts 2020 unter der Förderlinie „Programm zur Erhöhung der Durchlässigkeit“ gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.