Das KiSs-Konzept

 Strukturgrafik KiSs

Jeweils für die Dauer eines Semesters verbringen die teilnehmenden Studierenden vier Stunden pro Woche in unseren Kooperationsschulen. Davon investieren sie zwei Stunden pro Woche in die Förderung der sprachlichen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen mit geringen Deutschkenntnissen. Die von den Studierenden durchgeführten Sprachfördermaßnahmen werden passgenau auf die schulische und unterrichtliche Lernsituation des zu fördernden Kindes oder Jugendlichen abgestimmt. Jeder Fördermaßnahme liegt eine Sprachdiagnose zugrunde.

Zusätzlich hospitieren die Studierenden zwei Stunden pro Woche im Fachunterricht. Dies ermöglicht es ihnen, die zu fördernden Schülerinnen und Schüler auch im Unterrichts- und Klassenkontext zu erleben und so ihren Entwicklungsstand und Förderbedarf besser einzuschätzen.

Das universitäre Vorbereitungsseminar führt in die Konzeption und Evaluation von Sprachfördermaßnahmen ein und stellt verschiedene Sprachförderansätze vor. Ein Augenmerk liegt hierbei auch auf der Entwicklung sprachidagnostischer Kompetenzen. Weiterhin erarbeiten die Studierenden einen Beobachtungsleitfaden für die Unterrichtshospitation.

Termin für das Vorbereitungsseminar im WiSe 2018/19: Donnerstags, 16:00-18:00 Uhr c.t.

Das Begleitseminar gewährleistet die Reflexion der während der Praxisphase gesammelten Erfahrungen. Die Studierenden tauschen ihre Erfahrungen aus der Sprachförderung und den Unterrichtshospitationen aus. Sie stellen selbst durchgeführte Sprachdiagnosen und Fördereinheiten vor, diskutieren sie im Plenum und erhalten Feedback.

Das Begleitseminar findet im SoSe 2019 statt.

Die Studierenden dokumentieren und reflektieren die selbst durchgeführte Sprachförderung in einem elektronischen Portfolio.