Wie schaffe ich Platz in meinem Heimatverzeichnis?

"Plattenplatzkontingent", was ist das überhaupt?

Informationen zur Kontingentierung des Plattenplatzes finden Sie in den Informationen zur Rechnerkennung. Informieren Sie sich bitte zunächst dort, um was es in den folgenden Schritten geht.

Schritt 1: Wo geht der Plattenplatz "verloren"?

 

Das Allerwichtigste: Übersicht darüber verschaffen, wie sich der Plattenplatz verteilt, bzw. wo potentielle Dateien zum Löschen liegen. Dazu gibt es einen Assistenten unter https://holmes.uni-koblenz.de/cgi-bin/browse.cgi . Er zeigt für jedes Verzeichnis die Gesamtbelegung und die Anzahl der Dateien in diesem und allen Unterverzeichnissen an.

Haben Sie in etwa herausgefunden, welche Dateien oder Ordner an Ihren Dilemma Schuld sind, sollten Sie sich zunächst Zugriff auf Ihr Heimatverzeichnis verschaffen. 

 

Schritt 2: Aufräumen

 

Wenn Sie in Schritt 1 Dateien oder Verzeichnisse gefunden haben, die Sie selber angelegt haben, aber nicht mehr benötigen, können Sie diese nun suchen und z.B. unter Windows im Explorer mittels der 'Entf'-Taste einfach löschen. Wenn Sie in einem Rechnerraum oder an Ihrem Arbeitsplatz angemeldet sind, liegen die Dateien in dem verbundenen Z:-Laufwerk. Handelt es sich bei den gefundenen Dateien oder Ordnern aber um Ihnen unbekannte Daten, helfen Ihnen evtl. die folgenden Hinweise: 

 

Thunderbird oder Seamonkey Profile

Ca. seit Anfang 2011 ist sowohl bei Thunderbird als auch Seamonkey eine Standardeinstellung bei den Mail-Konten geändert worden. Alle Mails eines IMAP-Kontos werden nun zusätzlich zum Server auch noch auf den lokalen Rechner synchonisiert. Das mag bei Notebooks Sinn machen, bei Arbeitsplatzrechnern aber in der Regel nicht. Das Problem ist, dass innerhalb der Uni der "lokale Rechner" bedeutet, dass die synchronisierten Daten auf dem Z:-Laufwerk platziert werden -- und damit natürlich auch beim Plattenplatzverbrauch zu Buche schlagen.

Ändern kann man das in den "Konteneinstellungen". Dort klickt man für jedes eingerichtete Mailkonto auf "Synchronisation & Speicherplatz" und entfernt den Haken bei "Nachrichten dieses Kontos auf diesem Computer bereit halten".

Synchronisations-Dialog für Mail-Konten

Abschließend sollten Sie nun die synchronisierten Daten löschen. Dazu beenden Sie Thunderbird/Seamonkey. Die Daten liegen im Verzeichnis "ImapMail" des Profils, das Sie im 1. Schritt gefunden haben. Löschen Sie dieses Verzeichnis.

core

 

Eine Datei namens core kann man bedenkenlos löschen. core sind Speicherabzüge von abgestürzten (Unix-/Linux-)Programmen. Wenn man wissen möchte, welches Programm den core erzeugt hat, kann man (unter Linux) file core ausführen. 

 

Mails

 

Bis zum Sommer 2007 wurden die im Mailprogramm (Outlook, Thunderbird, etc.) angelegten Mailordner im Heimat-Verzeichnis unter dem Ordner Mail gespeichert. Seit Sommer 2007 liegen alle Mailordner lokal auf dem Mailserver, so dass dieses Verzeichnis im Grunde überflüssig ist. Wir können es aber nicht automatisch löschen, da wir nicht wissen (können), ob es nicht auch noch anderweitige Verwendung dafür gab und gibt. Sollte dies nicht der Fall sein, kann das Verzeichnis einfach gelöscht werden. 

 

Browsercache

 

Wer mehrere Internetbrowser verwendet, sollte kontrollieren, ob in allen der Zwischenspeicher (Cache) auf einen kleinen Wert gestellt wurde. Das geht in der Regel über einen Menüpunkt namens "Einstellungen". Tut man das nicht, genehmigen sich die Browser gern mal bis zu 50 MB dieses Zwischenspeichers, der eigentlich das Surfen schneller machen soll, aber eben auch Platz frisst (und an der Uni dank unseres Proxy-Servers cache.uni-koblenz.de auch nicht wirklich nötig ist). 

 

Schritt 3: Speicherplatzbelegung überprüfen

 

Wenn Sie nun aufgeräumt haben, sollten Sie die aktuelle Belegung erneut überprüfen