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Lokale Cloud (aka. NextCloud / ownCloud)

Die Uni Koblenz betreibt einen lokalen Cloud-Dienst vergleichbar mit etablierten Diensten wie z.B. Dropbox, Skydrive oder Google-Drive. Diese Cloud-Dienste dienen zur Ablage von Daten an einem zentralen Ort, der über verschiedene Rechner und Architekturen hinweg immer erreichbar ist. Die dort abgelegten Daten werden auf allen dafür eingerichteten Rechnern synchron gehalten, so dass auch ein Arbeiten offline möglich ist.

Haben Sie z.B. einen Windows-PC, ein MacBook und ein Android-Handy und erstellen auf dem PC ein PDF-Dokument in ihrem lokalen Cloud-Verzeichnis, so wird diese Datei automatisch auf unseren Server hochgeladen. Nahezu gleichzeitig synchronisieren Ihr MacBook und das Handy dieses Dokument, so dass es nach kurzer Zeit auf allen Geräten zur Verfügung steht.

Der große Vorteil unserer lokalen Cloud besteht darin, dass die dafür notwendige Server-Infrastruktur lokal an der Uni vorgehalten wird. Ihre Daten liegen also eben nicht "in der Cloud", sondern lokal auf Servern der Uni. Gerade vor dem Hintergrund der vergangenen NSA-Skandale ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Nutzung

Loggen Sie sich auf https://cloud.uni-koblenz-landau.de mit Ihrer Mailadresse und Ihrem Kennwort ein. Hier sehen Sie eine (zunächst noch leere) Übersicht der vorhandenen Daten. Dies ist immer die Referenz Ihrer Daten: Nur die hier angezeigten Daten liegen auf dem Cloud-Server. Theoretisch könnten Sie Ihre Daten in dieser Browser-Ansicht verwalten/erstellen/löschen. Das sollten Sie aber nur in Ausnahmefällen (siehe dazu Backup) machen und stattdessen einen sog. Cloud-Client installieren (z.B. den NextCloud Desktop Client), der die gezeigten Daten automatisch mit einem auf Ihrem Rechner liegenden Verzeichnis synchronisiert:

Installation des Clients

Wenn Sie den Client nicht auf einem eigenen Laptop, sondern auf einem Domänen-Computer (vom Rechenzentrum betreuter Windows-PC in Koblenz) nutzen wollen, sprechen Sie bitte vorher mit Dipl.-Inform. Andreas Pidde. Auf diesen Rechnern ist die Client-Software über Paketverteilung vorinstalliert, bei der Einrichtung muss man aber unbedingt darauf achten, dass die Daten auf keinen Fall in das Profilverzeichnis gespeichert werden und das ausgewählte Datenverzeichnis über ACLs entsprechend abgesichert wird.

Klicken Sie oben rechts auf Ihre Mailadresse und dann auf Persönlich. Nun sehen Sie Links zum Download der Programme (neudeutsch: Apps) zur Synchronisation der Daten. Installieren Sie das passende Programm für Ihren Rechner.

Beim ersten Start der App werden Sie nach den Daten ihres Cloud-Zugangs gefragt:

  • Serveradresse: https://cloud.uni-koblenz-landau.de
  • Benutzername: Ihre Mailadresse
  • Passwort: Das Kennwort zu Ihrer Mailadresse

Die Authentifizierung geschieht bei den aktuellen Nextcloud-Clients in einem Browser-Fenster. Wir haben die Einstellungen für ein Laptop hier zusammengefasst. Im nun Bestätigungsfenster sehen Sie, welcher lokale Ordner mit dem Cloud-Server synchronisiert wird. Achten Sie bitte darauf, dass Sie auf Rechnern in der Domäne die Daten nicht in den Bereich des Profiles ablegen. Wenn mehrere Benutzer den Rechner verwenden, sichern Sie unter Windows den Ordner gegen fremden Zugriff. Alle Daten, die Sie in diesem Ordner ablegen, werden automatisch auf den Cloud-Server hochgeladen.

Ressourcen

Standardmässig stehen Ihnen auf der ownCloud 10 GB Platz zur Verfügung. In begründeten Fällen kann dieser Platz erweitert werden. Sprechen Sie uns bitte an.

Backup

Wir erstellen täglich eine Kopie der Daten der Cloud-Verzeichnisse. Dennoch macht es grundsätzlich Sinn, ein Backup der Daten Ihres Rechners/Laptops zu erstellen. Da der Cloud-Client Ihre Cloud-Daten immer mit dem Cloud-Verzeichnis auf Ihrem Laptop synchronisiert, werden diese Daten implizit mit dem Backup Ihres Rechners gesichert.

In Windows und MacOS X sind sehr praktische Backup-Werkzeuge integriert, deren Nutzung im Zusammenhang mit einer externen Festplatte wir Ihnen dringend ans Herz legen, nicht nur wegen des Datenbestands der Cloud!

Teilen von Daten - Sharing

Ähnlich wie mit der Dropbox können Sie Teile Ihrer Daten mit anderen Nutzern der Uni Koblenz teilen, z.B. um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Fahren Sie dazu in Ihrer Cloud-Übersicht über die zu teilenden Daten und klicken Sie auf Teilen: Sie werden nach der Mailadresse des Partners gefragt und können explizit festlegen, welche Rechte Ihr Partner erhalten soll

Ihr Partner wird diese Daten in nun in seinem Cloud-Ordner sehen und kann diesen Ordner durchaus auch an einen anderen Ort verschieben und sogar umbenennen.

Dieser Mechanismus kann prinzipiell auch für externe Mailadressen genutzt werden. In diesem Fall wird Ihr Kontakt über die geteilten Daten per Mail informiert. Alternativ können Sie die Daten auch über einen Link teilen, den Sie Ihren Kontakten dann selber kommunizieren.

Federated Shares

Grundsätzlich können Sie Shares auch für Nutzer anderer Next- oder Owncloud-Server aussprechen. Beispielhaft sei dies hier anhand eines Shares für den Benutzer testuser am Standort Landau beschrieben.

Zunächst benötigen Sie die sog. Federated-Cloud-ID des Benutzers, mit dem Sie teilen möchten. Die eigene ID erfährt er/sie auf der eigenen Cloud in den persönlichen Einstellungen unter Teilen:

testuser@uni-landau.de@cloud.uni-landau.de

fedshare.png

Nun nutzen Sie diese ID als Mailadresse um - wie oben beschrieben - zu teilen. Der Benutzer testuser@uni-landau.de wird in seiner Cloud nun ein Alarm-Symbol sehen und muss bestätigen, dass er mit dem Share einverstanden ist.

Ab diesem Zeitpunkt werden die Daten des geteilten Ordners zwischen den beiden Cloud-Servern automatisch ausgetauscht und auch mit dem jeweiligen Cloud-Client synchronisiert.

Upload-Ordner

Für die Übermittlung von großen Dokumenten (Hausarbeiten, Zwischenstände von upload.pngAbschlussarbeiten etc.) bietet sich ein Upload-Ordner an, da die Übermittlung per Mail schnell den verfügbaren Platz Ihres Posteingangs aufbrauchen würde. 

  1. Erstellen Sie einen Upload-Ordner für Ihre Veranstaltung
  2. Klicken Sie auf Link teilen und dann auf das "3-Punkte-Menü". Dort haken Sie folgende Punkte an: "Dateien ablegen", "Download verbergen" und evtl. auch noch den "Passwortschutz". 
  3. Schicken Sie den erstellten Link (und das angezeigte Passwort) an die Teilnehmer der Veranstaltung.

Sie werden von der Cloud per Mail über Uploads informiert. Art und Frequenz der Informationen stellen Sie in den Cloud-Einstellungen unter Aktivität ein. 

Nutzung als WebDAV-Laufwerk

Sollten Sie auf Ihrem Computer keinen Cloud-Client installieren können oder dürfen, bietet sich evtl. auch die Nutzung Ihres Cloud-Verzeichnisses als sog. WebDAV-Laufwerk an. Der Pfad zum Verbinden Ihres Cloud-Verzeichnisses lautet:

https://cloud.uni-koblenz-landau.de/remote.php/dav/files/BENUTZERNAME/

Als BENUTZERNAME müssen Sie Ihre Mailadresse einsetzen. Aber Vorsicht: Dieses Laufwerk können Sie nur Online verwenden, d.h. wenn Ihr Computer eine Internet-Verbindung hat.

Typische Fehler und ihre Lösung

HTTP-Übertragungsfehler

Die Ursache für diesen Fehler liegt in der Regel in den sog. Re-Shares, also Daten, die Ihnen von jemandem geteilt wurden, der sie ebenfalls geteilt bekommen hat. Eine der beiden Quellen in der Kette fällt nun aus. Eigentlich sollte der Cloud-Server das automatisch korrigieren, es scheint aber Fälle zu geben, in denen das nicht mehr funktioniert.

Abhilfe: Leider nur manuell zu lösen . Loggen Sie sich in der Cloud ein und klicken dann auf Freigaben->Mit dir geteilt. Nun klicken Sie immer abwechselnd einen der angezeigten Ordner an. Wird der erwartete Inhalt angezeigt klicken Sie wieder auf Mit dir geteilt und wählen den nächsten Ordner. Irgendwann findet sich ein Ordner, der nicht seinen Inhalt, sondern den des Hauptverzeichnisses anzeigt. Das ist der fragliche. Von diesem Ordner heben Sie nun die Freigabe auf. Damit dürfte sich das Problem erledigt haben.

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